Das illustrierte Lexikon

Persönlichkeiten

Entdecken Sie Lebensgeschichten, Spuren und Erinnerungen.

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58 Persönlichkeiten · Alle Filter zurücksetzen

Johann Heinrich Hermann

Wiehe

Geboren: 1750

Gestorben: 1821

Johann Heinrich Hermann, der im thüringischen Wiehe geboren wurde, aber in Hamburg starb, war ein für die Hansestadt wichtiger Verleger und Buchdrucker. Er begründete das seit 1786 erscheinende Hamburger Adressbuch, das für ihn ein großer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Erfolg wurde. 1792 rief Hermann eine neue Zeitung ins Leben: die „Wöchentlichen gemeinnützigen Nachrichten von und für Hamburg“, ein Anzeigenblatt mit unpolitischen, aber unterhaltsamen Meldungen über Lokalereignisse und Kuriositäten aus Sta...

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John Jahr junior

Hamburg

Geboren: 1933

Gestorben: 2006

John Jahr jr. leitete den Hamburger Verlag Gruner+Jahr, einen der größten Medienkonzerne Europas, von 1971 bis 2000. Er prägte die Hamburger Verlagslandschaft damit entscheidend mit. Als ältester Sohn von John Jahr sen., der den Verlag Gruner+Jahr 1965 gemeinsam mit Gerd Bucerius und Richard Gruner gegründet hatte, war John Jahr jr. nicht nur eines der wirtschaftlich einflussreichsten Mitglieder der weit verzweigten Hamburger Unternehmerfamilie Jahr, sondern er war Zeit seines Lebens auch eng vernetzt mit allen bed...

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John Jahr senior

Hamburg

Geboren: 1900

Gestorben: 1991

John Jahr war einer der erfolgreichsten deutschen Verleger des 20. Jahrhunderts. Er begründete den Hamburger Medienkonzern Gruner+Jahr, der bis heute von seinen Nachfahren entscheidend mit geprägt und geleitet wird. Seit der Verlagsgründung 1965, die John Jahr gemeinsam mit dem Drucker Richard Gruner und dem Verleger der Wochenzeitung „Die Zeit“, Gerd Bucerius, vollzog, entwickelte sich Gruner+Jahr zu einem der größten Verlage Europas. Das Unternehmen bringt ein breites Spektrum von Titeln heraus. Darunter befinden...

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Erich Klabunde

Berlin

Geboren: 1907

Gestorben: 1950

Erich Klabunde war nicht nur ein Hamburger Journalist, sondern gilt außerdem als einer der Begründer des sozialen Wohnungsbaus. Der gelernte Bankkaufmann war einige Jahre Redakteur beim „Hamburger Anzeiger“ und gründete nach dem Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit Journalistenfreunden die Berufsvereinigung Hamburger Journalisten. Ebenso stark beteiligt war er 1949 an der Gründung des Deutschen Journalisten-Verbands. Im Hauptausschuss des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) sorgte Klabunde für den Aufbau eines demokratis...

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Walter Koppel

Köln

Geboren: 1906

Gestorben: 1982

Walter Koppel gründete nach dem Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit Gyula Trebitsch die Filmproduktionsfirma Real-Film, für den Medienstandort Hamburg eine wichtige Entscheidung beim Aufbau als Filmstadt in der Bundesrepublik. Zahlreiche Komödien, aber auch Kultur- und Dokumentarfilme, zählen zu den Werken der Real-Film, darunter Kassenschlager wie „Der Hauptmann von Köpenick“ oder „Des Teufels General“, die zu den einflussreichsten deutschen Filmproduktionen der Nachkriegsjahre zählen. Ausführlichere Informationen ent...

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Marion Lindt

Königsberg (Ostpreußen)

Geboren: 1901

Gestorben: 1966

Marion Lindt war eine berühmte Rundfunkautorin und folkloristische Vortragskünstlerin. Die gebürtige Ostpreußin kam infolge des Krieges nach Hamburg. Wie Millionen andere auch verlor Marion Lindt durch Flucht und Vertreibung 1945 ihre Heimat. In Hamburg arbeitete sie für den Nordwestdeutschen Rundfunk (den späteren Norddeutschen Rundfunk), bekam aber ebenfalls etliche Aufträge des Süddeutschen oder des Westdeutschen Rundfunks und wurde bundesweit bekannt. Ihre Spezialität waren Sendungen über die ostpreußische Kult...

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Alexander Maaß

Essen

Geboren: 1902

Gestorben: 1971

Alexander Maaß hatte ein bewegtes Leben mit vielen Auslandsstationen, das sich immer wieder mit dem Rundfunk verband. Entscheidend waren dabei vor allem die Nachkriegsjahre in Hamburg. Maaß, der seit 1932 emigriert war, gehörte 1945 zu den wenigen ‚Rückkehrern in Uniform‘ und beteiligte sich als „Civilian Officer“ der britischen Militärregierung am Aufbau eines neuen, demokratischen Rundfunks in der Hansestadt. Beim Nordwestdeutschen Rundfunk in der Rothenbaumchaussee übernahm er wichtige Leitungspositionen, er lei...

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Wilhelm Marr

Magdeburg

Geboren: 1819

Gestorben: 1904

Wilhelm Marr, geboren 16.11.1819 in Magdeburg, gestorben 17.7.1904 in Hamburg, Sohn des Schauspielers Heinrich Marr und der Henriette Catharina Becherer. Nach kaufmännischer Ausbildung in Hamburg, Bremen und Wien, 1841 in der Schweiz, dort Beginn der Aktivität als politischer Schriftsteller, deswegen aus der Schweiz verwiesen. Seit 1845 wieder in Hamburg, Fortsetzung der Tätigkeit als politischer Journalist der radikalen Richtung mit stark antisemitischer Tendenz; 1847 Gründung der Zeitschrift „Mephistopheles“. 185...

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Johann Heinrich Wilhelm Mauke

Schleiz

Geboren: 1791

Gestorben: 1859

Johann Heinrich Wilhelm Mauke war ein Hamburger Buchhändler und Verleger des 19. Jahrhunderts. Er übernahm 1826 eine der ältesten Buchhandlungen in Hamburg, das Geschäft von Friedrich Perthes. Wilhelm Mauke führte das Unternehmen als Alleininhaber durch die schwierige Zeit des Vormärz, die für viele Hamburger Verleger Konflikte mit der Zensur mit sich brachte. Er rettete das Verlagshaus schließlich auch über die Katastrophe des Großen Brandes 1842 hinweg. Wilhelm Mauke und Rudolf Besser, der 1836 sein Geschäftspart...

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Egon Monk

Berlin

Geboren: 1927

Gestorben: 2007

Egon Monks Betätigungsfelder waren der Film, das Fernsehen und das Theater. Seit 1957 lebte der in Berlin aufgewachsene Monk in seiner Wahlheimat Hamburg. Ihr bescherte er in den frühen 1960er Jahren den Ruf, Sitz einer „zweiten Hamburgischen Dramaturgie“ zu sein. Nach Lessings reformerischer Leistung auf dem Gebiet des Dramas in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, verhalf Monk dem damals noch jungen Fernsehspiel zu großer künstlerischer Anerkennung. Nur acht Jahre, von 1960 bis 1968, leitete Egon Monk die Hau...

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Henri Nannen

Emden

Geboren: 1913

Gestorben: 1996

Henri Nannen ist Gründer des Hamburger Nachrichtenmagazins „Stern“. Die Zeitschrift erschien ab August 1948, zunächst in Hannover, später in Hamburg. Obwohl Henri Nannen seine Anteile am „Stern“ bis 1951 verkaufte, vor allem an den Verleger Gerd Bucerius, blieb Nannen dem „Stern“ als Chefredakteur und Herausgeber bis in die 1980er Jahre verbunden. Erst 1983 zog er sich aus dem aktiven Journalismus zurück, nachdem die damals im „Stern“ veröffentlichten „Hitler-Tagebücher“ sich als Fälschungen entpuppten. Nichtsdesto...

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Carl von Ossietzky

Hamburg

Geboren: 1889

Gestorben: 1938

Carl von Ossietzky war ein einflussreicher linksliberaler Publizist der Weimarer Republik. Er wuchs im Hamburger Arbeiterviertel auf und genoss nur wenig schulische Bildung. Trotzdem entwickelte sich Ossietzky auf Grund seines politischen Interesses und seines pazifistischen Engagements in den 1920er Jahren zu einem angesehenen und erfolgreichen Journalisten. Er schrieb für verschiedene Hamburger Zeitschriften, für die meisten großen Berliner Zeitungen seiner Zeit und ab 1926 für die renommierte „Weltbühne“. 1927 w...

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Rüdiger Proske

Berlin

Geboren: 1916

Gestorben: 2010

Rüdiger Proske war Journalist, Filmemacher und Publizist. Sein Name steht für einen meinungsfreudigen und kritischen Journalismus, dessen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland er entscheidend mitprägte. Proske arbeitete als Redakteur für verschiedene Zeitschriften, für den NDR Hörfunk sowie als Autor für Film und Fernsehen. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Rüdiger Proske“.

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Frieda Radel

Altona

Geboren: 1869

Gestorben: 1958

Frieda Anna Susanne Radel (geb. Johannsen) war Journalistin, Frauenrechtlerin und Politikerin. Sie wurde am 10.5.1869 in Altona geboren, wo sie im Alter von 20 Jahren heiratete und 1894 eine Tochter bekam. Ab 1908 war Radel als erste Frau beim „Hamburger Fremdenblatt“ als Schriftleiterin tätig und für die Beilage „Frauenrundschau“ verantwortlich. Sie gehörte zum radikalen Flügel der bürgerlichen Frauenbewegung und verfasste viele Artikel zur Frauenfrage und Frauenbewegung, die auch in anderen Hamburger Zeitungen ve...

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Eduard Rhein

Königswinter

Geboren: 1900

Gestorben: 1993

Eduard Rhein war ein äußerst vielseitig begabter Journalist, Schriftsteller und Erfinder. Sein größter Erfolg wurde der Aufbau der Rundfunk- und Fernsehprogrammzeitschrift „Hör Zu!“. Unter seiner Leitung in den Jahren 1946 bis 1964 entwickelte sich die Zeitschrift zu einem Grundstein des Hamburger Verlags Axel Springer. Rhein schaffte es bis 1962, die Auflagenzahlen der „Hör Zu!“ von 250.000 Exemplaren auf 4,2 Millionen zu erhöhen. Das Geheimnis lag in der inhaltlichen Bandbreite der Zeitschrift: Ratgeberteile und...

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Dr. Gabriel Riesser

Hamburg

Geboren: 1806

Gestorben: 1863

Gabriel Riesser war Jurist, Journalist, Politiker und als Obergerichtsrat der erste jüdische Richter in Deutschland. Er wurde am 2.4.1806 in Hamburg geboren. Sein Vater, Jacob Lazarus Riesser, war als Sekretär am jüdischen Gericht in Altona tätig, später als Kaufmann in Hamburg. Der hochbegabte Riesser besuchte das Hamburger Johanneum und das Katharineum zu Lübeck. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften in Kiel und Heidelberg, wo er 1828 promoviert wurde. Mit Hamburger Freunden gründete er in Heidelberg...

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Jürgen Roland

Hamburg

Geboren: 1925

Gestorben: 2007

Jürgen Roland schrieb in den über fünfzig Jahren, die er für den Norddeutschen Rundfunk (NDR) arbeitete, Fernsehgeschichte. Er produzierte zahlreiche Fernsehfilme und Reportagen, die vorzugsweise von Hamburg handelten oder in Hamburg spielten. Dadurch leistete Roland einen außerordentlichen Beitrag zur medialen Dokumentation der Stadt Hamburg in Film und Fernsehen. Seit 1945 arbeitete er für den Rundfunk, berichtete als einer der ersten Radioreporter für den Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) über lokale Themen und...

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Ernst Hermann Heinrich Rowohlt

Bremen

Geboren: 1887

Gestorben: 1960

Ernst Rowohlt war Verleger. Er gründete den Rowohlt Verlag und leitete das Unternehmen bis zu seinem Tod. Ursprünglich 1910 in Leipzig mit Kurt Wolff ins Leben gerufen, gründete Rowohlt nach einem Zerwürfnis mit seinem Leipziger Gesellschafter den Verlag 1919 in Berlin neu. Dort verlegte er namhafte Autoren der Weimarer Republik, darunter Hans Fallada, Kurt Tucholsky und Joachim Ringelnatz. Außerdem gab er mit Willy Haas die einflussreiche Zeitschrift „Literarische Welt“ heraus. Als einer der ersten deutschen Verle...

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Ernst Schnabel

Zittau

Geboren: 1913

Gestorben: 1986

Ernst Schnabel war Romancier und Weltenbummler, Rundfunkredakteur und Funkhausintendant. In seinen Hamburger Jahren prägte er entscheidend die Aufbaujahre des Nordwestdeutschen und Norddeutschen Rundfunks (NWDR und NDR) mit. So war er von 1946 an zuerst Chefdramaturg, dann bis Anfang 1949 Leiter der Abteilung Wort am Sender in der Rothenbaumchaussee. Von 1951 bis 1955 leitete er als Intendant das Funkhaus Hamburg des NWDR. Berühmt wurde sein 1947 gesendetes Hörspiel „Der 29. Januar“, das den Kältewinter 1946/47 the...

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Heinz Schwitzke

Helbra bei Mansfeld

Geboren: 1908

Gestorben: 1991

Heinz Schwitze war Schriftsteller, Publizist und Rundfunkredakteur. In seiner Hamburger Zeit als Leiter der Hörspielabteilung des Nordwestdeutschen bzw. Norddeutschen Rundfunk (NWDR, bzw. NDR) wurde er zum sogenannten „Hörspiel-Papst“ der bundesrepublikanischen Nachkriegszeit. Er wurde als der Urheber einer vielfach gerühmten „Hamburgischen Dramaturgie des Hörspiels“ angesehen und galt als Freund und Förderer zahlreicher Schriftsteller in den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Ausführlichere Infor...

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Elef Sossidi

Hamburg

Geboren: 1913

Gestorben: 1992

Elef Sossidi war ein Hamburger Rundfunkjournalist. Unter dem Pseudonym „Andreas Günther“ berichtete der promovierte Jurist zwischen 1945 und 1946 für den Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) von den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen. Damit schrieb Sossidi ein Stück Radiogeschichte. Die Sendungen aus Nürnberg wurden zum Startschuss für seine Karriere beim NWDR und dem späteren Norddeutschen Rundfunk (NDR). Sossidi wurde Experte für Auslandsberichte und Korrespondent für den Nahen und Mittleren Osten. Lange Jahre war...

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Axel Cäsar Springer

Hamburg (Altona)

Geboren: 1912

Gestorben: 1985

Axel Cäsar Springer zählt zu den einflussreichsten und herausragenden deutschen Verlegerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit. Im 1946/47 in Hamburg gegründeten Axel-Springer-Verlag erscheinen bis heute einige der meist gelesenen Zeitungen Deutschlands, darunter „Bild“. Weitere auflagenstarke Titel des Verlags sind „Die Welt“ und das „Hamburger Abendblatt“. Axel Springer engagierte sich Zeit seines Lebens für die deutsch-israelische Aussöhnung und das Überwinden der deutschen Teilung. Unabhängig davon stand er immer...

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Dr. phil. Otto Friedrich Wilhelm Stapel

Calbe

Geboren: 1882

Gestorben: 1954

Wilhelm Stapel war einer der einflussreichsten völkischen Publizisten der Weimarer Republik, der insbesondere auf die evangelische Kirche Einfluss hatte. Nach dem Abitur 1905 studierte er Kunstgeschichte, Germanistik, Theologie, Philosophie und Volkswirtschaft in Göttingen, München und Berlin, u.a. bei Edmund Husserl (1859-1938) und Gustav Schmoller (1838-1917). 1911 wurde er in Göttingen zum Dr. phil. promoviert. Als Redakteur arbeitete er 1911 für die liberal-demokratische Zeitung „Der Beobachter“ in Stuttgart, w...

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Kurt Stapelfeldt

Hamburg

Geboren: 1898

Gestorben: 1985

Kurt Stapelfeldt war Journalist und zählt zu den Mitbegründern des Rundfunks in der Hansestadt. Während seines Studiums der Germanistik entwickelte Kurt Stapelfeldt ein leidenschaftliches Engagement für die niederdeutsche Sprache und Kultur. Er promovierte bei Professor Conrad Borchling an der Universität Hamburg und trat dem Verein „Quickborn“ bei, der sich für den Erhalt des Platt- bzw. Niederdeutschen einsetzte. Stapelfeldt arbeitete seit 1923 zunächst für die „Lüneburger Nachrichten“, später für die „Hamburger...

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