Amandus Augustus Abendroth
Hamburg
Geboren: 1767
Gestorben: 1842
Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.
Biografie ansehenEntdecken Sie Lebensgeschichten, Spuren und Erinnerungen.
Nachname; ohne Nachnamen zählt der Vorname. Fehlen beide, zählt der angezeigte Name. Ä, Ö und Ü finden Sie unter A, O und U.
Hamburg
Geboren: 1767
Gestorben: 1842
Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1848
Gestorben: 1921
Die Tochter des Kaufmanns und Getreidemaklers Gustav Lattmann heiratete 1866 Erdwin Amsinck, den älteren Bruder von Gustav Amsinck. Acht Jahre später kehrte das Ehepaar aus New York nach Hamburg zurück, wo Erdwin Amsinck 1850 die Firma L. E. Amsinck als Agentur der väterlichen Firma Johannes Schuback & Söhne eröffnet hatte. Beide lebten fortan als Privatiers An der Alster in einem komfortablen Wohnhaus, in dem Erdwin eine bedeutende Gemäldegalerie anlegte. Das kinderlose Ehepaar reiste viel, so. z.B. nach Frankreic...
Biografie ansehenZinten/Ostpreußen
Geboren: 1863
Gestorben: 1953
Albertine Assor kam aus einer baptistischen Pastorenfamilie. Beruflich war sie als Schneiderin tätig, eignete sie sich jedoch auch kaufmännische Kenntnisse an. Viele Jahre arbeitete sie für verschiedene Diakonien, unter anderem auch als Oberin. 1907 gründete sie den Diakonissenverein Siloah, welcher spätere in Albertinen-Diakoniewerk e.V. umbenannt wird. Der Verein war ursprünglich ein Heim für junge erwerbstätige Mädchen und Träger des ersten baptistischen Krankenhauses.
Biografie ansehenHannover
Geboren: 1923
Gestorben: 2002
Rudolf Augstein war Gründer des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Der seit 1947 in Hannover erscheinende „Spiegel“ zog 1952 nach Hamburg. Hier baute Augstein den „Spiegel“ zu einem der führenden Politmagazine der Bundesrepublik auf und prägte damit den Medienstandort Hamburg entscheidend mit. 1962 sorgte die sogenannte „Spiegel“-Affäre bundesweit für Aufsehen, nachdem die „Spiegel“-Titelgeschichte „Bedingt abwehrbereit“ die Politik des Verteidigungsministers Franz Josef Strauß kritisch ins Visier genommen hatte. D...
Biografie ansehenHamburg, Finkenwerder
Geboren: 1901
Gestorben: 1979
Schon früh präferierte Eduard Bargheer die Technik des Aquarells, und obwohl er auch in Öl malte, sollte das Aquarell seine „ureigenste“ Technik bleiben, die ihn zu nationalen und internationalen Erfolgen führte. Landschaften spielten sicher eine besondere Rolle in Bargheers Werk, er malte jedoch auch Porträts und einige Stilleben. Vor allem durch seine Reisen in den Süden, speziell nach Italien, eröffnete sich ihm das Thema „Licht“ als zentraler Impuls seines Lebenswerkes. Sein frühes Schaffen orientierte sich noc...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1853
Gestorben: 1906
Ein Finanzgenie hat man Alfred Beit genannt. Als er 1875 ins spätere Kimberley nach Südafrika geht, ahnt niemand, dass der Sohn konvertierter Hamburger Juden schon bald einer der reichsten Männer seiner Zeit sein wird - durch die Diamanten von Kimberley und das Gold von Witwatersrand. 1878 machte sich Beit selbstständig und bereits ein Jahr später wurde Cecil Rhodes auf ihn aufmerksam. Beide Männer verband fortan eine enge „finanzielle Freundschaft“. 1888 errichteten sie die berühmte De Beers Consolidated Mines Ltd...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1853
Gestorben: 1949
Die Tochter des Großkaufmanns und Reeders Carl Woermann heiratete 1877 Johannes Friedrich Eduard Bohlen. Dieser trat 1880 als Teilhaber in die Firma C. Woermann ein und wurde fünf Jahre Vorstand der Woermann-Linie. Außerdem war er Direktionsmitglied der Deutschen Ostafrika-Linie. In den Jahren 1889, 1892 und 1895 gehörte Eduard Bohlen der Handelskammer an. Von 1892 bis 1900 war er Generalkonsul des Kongostaates in Hamburg. Nach der Heirat wohnte das Ehepaar Bohlen zunächst am Schweinemarkt 47b, seit 1881 in der Arm...
Biografie ansehenDuisburg
Geboren: 1897
Gestorben: 1980
Ludger Born war ein katholischer Geistlicher und Angehöriger des Jesuitenordens. Der Sohn eines Buchbindemeisters begann am 26. Juni 1915 im Bonifatiushaus in ‘s-Heerenberg bei Emmerich sein Novizitat. Als Freiwilliger nahm er ab September 1915 am Ersten Weltkrieg teil, wurde Vizefeldwebel und erhielt das Eiserne Kreuz. Von 1922 bis 1924 absolvierte er in Köln, anschließend bis 1925 im Breslauer Internat ein Praktikum. Am 27. August 1928 wurde er zum katholischen Priester geweiht und arbeitete von 1929 bis 1933 in...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1893
Gestorben: 1966
Margarete Braun war eine lutherische Theologin. Braun legte im Februar 1913 am Oberlyzeum in Wiesbaden die Reifeprüfung ab und besuchte dort anschließend die Seminarklasse, die sie 1914 mit dem Examen für das Lehramt abschloss. Ab Herbst 1914 arbeitete sie ein Jahr lang als Lehrerin in Wiesbaden und legte die Ergänzungsprüfungen in Latein und Griechisch ab. Vom Wintersemester 1915/16 bis zum Sommersemester 1921studierte sie an den Universitäten Frankfurt am Main, Breslau, Jena und Marburg Philologie und Theol...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1843
Gestorben: 1915
Justus Brinkmann war die maßgebliche Persönlichkeit bei der Gründung des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg 1874. Brinkmann war der Sohn des Heidelberger Privatdozenten Karl Heinrich Ludwig Brinkmann (1809–1855). Nach einigen Auslandsreisen begann er Naturwissenschaften, Staatsrecht und Nationalökonomie in Leipzig und Wien zu studieren. Brinkmann entwickelte in der Zeit eine Leidenschaft für die Kunstgeschichte. Er schloss das Jurastudium ab und wurde Anwalt in Hamburg. Seit seiner Jugendzeit sammelte er viel...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1680
Gestorben: 1747
Diese als Dichter in die hamburgische Geschichte eingegangene Persönlichkeit hat sich von 1720-1747 auch als Senator Verdienste um die Vaterstadt erworben. Er wurde am 22 September 1680 in Hamburg als Sohn eines angesehenen Kaufmanns und Nachkomme bedeutender Lübecker Senatoren geboren. Nach der Rückkehr von juristischen Studien und Reisen widmete er sich seit 1704 in Hamburg neben rechtswissenschaftlichen Arbeiten der edlen Dichtkunst, deren Werke zuerst 1712 erschienen. Nach seiner Berufung in den Senat 1721 gebü...
Biografie ansehenHamm, Westfalen
Geboren: 1906
Gestorben: 1995
Gerd Bucerius prägte Hamburg maßgeblich sowohl als Verleger als auch als Stifter und Mäzen. Die 1971 gegründete Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius fördert Wissenschaft, Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung. Sie ist Trägerin des Bucerius Kunst Forums und der internationalen Bucerius Law School in Hamburg. Gerd Bucerius baute den Medienstandort Hamburg mit auf und gehört zu den großen deutschen Publizisten der Nachkriegszeit. Er gründete und leitete als Herausgeber die renommierte Wochenzeitung „Die Zeit“...
Biografie ansehenFlensburg
Geboren: 1885
Gestorben: 1958
Wilhelm Carstens war der Sohn von Johann Jacob Carstens und seiner Frau Dorothea. Im Jahr 1912 zog er nach Hamburg und gründete am 1. April 1912 seine erste Firma. Am 20. November heiratete er Erna Auguste. Das Ehepaar hatte einen Sohn. Die Firma „Wilhelm Carstens GmbH“, die im Laufe der Zeit zu einer Gesellschaft wurde, stellte Isoliermaterial, Lacke, Glimmer usw. her. Später übernahm er noch eine zweite Firma.Wilhelm Antony Carstens hatte nach seinem Tod einen erheblichen Teil seines Vermögens in eine gemeinnützi...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1792
Gestorben: 1847
Johann Friedrich Nikolaus Danzel, geb. 2.2.1792 in Hamburg, gest. 10.11.1847 ebd., Sohn des Schulleiters Nikolaus Alexander Danzel und der Margaretha Elisabeth Brütt. Nach Studium der Medizin 1814 Promotion zum Dr. med. in Göttingen. Seitdem als Arzt in Hamburg tätig. Vermählt 4.1.1817 mit Anna Katharina Westphalen.
Biografie ansehenSchloss Friedrichstein, Ostpreußen
Geboren: 1909
Gestorben: 2002
Marion Gräfin Dönhoff zählt zu den namhaften Journalisten und Publizisten der deutschen Nachkriegszeit. Als Redakteurin und spätere Chefredakteurin und Herausgeberin der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ gestaltete sie seit 1946 eine der wichtigsten deutschen Zeitungen maßgeblich mit. Aufgewachsen auf einem preußischen Adelsgut, beteiligt am Widerstand gegen die Nationalsozialisten, bei Kriegsende geflohen aus Ostpreußen, in den Nachkriegsmonaten Berichterstatterin von den Nürnberger Prozessen – solche vielfältige...
Biografie ansehenJohanna Margaretha Eding war eine Hamburger Bürgerin, die 1762 in ihrem Testament verfügte, dass nach ihrem Tod ihr gesamtes Vermögen in Höhe von 850 Mark die St. Jacobi Kirche erhalten sollte. Der Hauptpastor von der St. Jacobi Kirche sollte jedes Jahr zu Weihnachten zwölf Wäschegarnituren an bedürftige Frauen verteilen. Das Testament von Johanna Margaretha Eding hat folgenden Inhalt: „solange die Sonne scheint und der Wind weht“ soll die Stiftung für zwölf bedürftige Frauen je ein "Hemd" von dem Geld und deren Zi...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1848
Gestorben: 1917
Minna Schierloh, geboren am 22.02.1848 in Hamburg, gestorben am 07.07.1917 ebd., Tochter des Claus Schierloh und der Elise Gätgens. Gelernte Schirmmacherin. 1875 Heirat mit dem Schirmfabrikanten Ernst August Froböse. Gründerin der "Ernst und Minna Froböse Stiftung" zur Unterstützung Behinderter.
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1834
Gestorben: 1904
Wilhelm von Godeffroy – der jüngere Sohn von Carl Godeffroy, des hanseatischen Ministerresidenten der drei Hansestädte am russischen Hof in St. Petersburg – studierte Jura in Bonn, wurde zum Dr. jur. promoviert und war einige Zeit als Advokat in Hamburg zugelassen. Nach dem Tod seiner Muttter Marianne (geb. Jenisch) 1871 wurde er einziger Erbe eines beträchtlichen Vermögens, das er in den letzten 33 Jahren seines Lebens noch einmal verdoppeln konnte. Das von den Eltern geerbte Stadthaus an der Esplanade 36 bewohnte...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1922
Gestorben: 2016
Am 19.7.2016 haben bei einer großen Trauerfeier in der St. Michaelis Kirche rund 800 Gäste von dem Hamburger Ehrenbürger Prof. Dr. Dr. h. c. Helmut Greve Abschied genommen. Der im Alter von 94 Jahre verstorbene Hamburger Bauunternehmer (Dr. Helmut Greve Bau und Boden AG) war einer der größten Mäzen und Stifter der Nachkriegszeit. Besonders hervorzuheben ist die zusammen mit seiner Ehefrau Hannelore Greve getätigte Spende zweier neuer Flügelbauten für die Universität Hamburg. Die Kosten hierfür sollen insgesamt rund...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1848
Gestorben: 1941
August Heckscher gründete bereits 1864 in Hamburg eine Importfirma. Als sein Vater, der Hamburger Anwalt und Politiker Moritz Heckscher, 1867 starb, wanderte der getaufte Jude in die USA aus. Zunächst arbeitete er dort in der Steinkohlenmine seines Cousins Richard Heckscher, dann gründete mit diesem die Firma Richard Heckscher & Company. Später wandte er sich der Zinkgewinnung zu und etablierte die Zinc and Iron Company, wo er den Posten des Vizepräsidenten übernahm. 1897 vereinigte sich diese mit anderen Gesellsch...
Biografie ansehenHannover
Geboren: 1767
Gestorben: 1844
Salomon Heine wurde als Stifter und Wohltäter weit über Hamburg hinaus bekannt. Geschäftstüchtigkeit und Mäzenatentum vereinigten sich in seiner Person auf vortreffliche Weise. Sein Aufstieg zu einem der bedeutendsten Merchant-Banker Hamburgs war außergewöhnlich. Die Stadt war bereits eine wichtige Handelsmetropole als Salomon Heine im Alter von 16 Jahren mittellos aus Hannover kommend seine Lehre im Bankhaus von Meyer Wolf Popert antrat, einem Verwandten seiner Mutter. 1797 gründete er zusammen mit Marcus Abraham...
Biografie ansehenGeboren: 1941
Gestorben: 2008
Joachim Herz war der zweitälteste Sohn des Tchibo-Gründers Max Herz. Nach dem Tod seines Vaters erbte er 15 Prozent des Familienkonzerns Tchibo Holding AG, die die Mehrheit sowohl an der Tchibo GmbH als auch an der Beiersdorf AG hält. 1981 lernte er seine zweite Ehefrau Petra Herz kennen, die er 1984 heiratete. Sie hatten keine Kinder und entschieden sich eine Stiftung, die „Joachim Herz Stiftung“, zu gründen. Die Stiftung soll die gemeinnützigen Zwecke wie Bildung, Wissenschaft und Forschung fördern. Allerdings st...
Biografie ansehenBriensdorf (Ostpreußen)
Geboren: 1896
Gestorben: 1976
Ernst Jung war ein bedeutender Hamburger Mineralölkaufmann. Einer breiten Öffentlichkeit sind er und seine Frau Claere aber auch als großherzige Stifter mit insgesamt vier Stiftungen bekannt. Die Familie Jung wollte ursprünglich 1897 nach Amerika auswandern, jedoch wurde der Einschiffungshafen Hamburg zur Endstation und Hamburg zur Heimat. Ernst Jung hatte noch vier Geschwister und wurde trotz seiner einfachen Schulausbildung ein erfolgreicher Kaufmann, der eine eigene Firma gründete. Er war Reeder und Unternehmer....
Biografie ansehenBerlin
Geboren: 1909
Gestorben: 1992
Kurt A. Körber war ein bekannter deutscher Stifter und bedeutender Unternehmer im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus. 1928 schloss er sein Studium im Bereich der Elektrotechnik in Mittweida ab. Im Jahr 1946 gründete Körber in Hamburg-Bergedorf die Hanseatische Universelle „Hauni Maschinenfabrik Körber & Co KG“, deren Maschinen weltweit rund 90 % aller Filterzigaretten hergestellten. Die insgesamt zwanzig Firmen umfassende Körber-Group beschäftigte rund 6800 Mitarbeiter. Körber machte sich auch als Kunststifter...
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