Dorothea Caroline Ackermann, geb. 12.2.1752 in Danzig, gest. 21.10.1821 in Altona, Tochter des Schauspielers Konrad Ernst Ackermann und der Schauspielerin Sophie Charlotte Biereichel. Schauspielerin in Hamburg, nach dem Urteil ihres Halbbruder Friedrich Ludwig Schröder zu ihrer Zeit die "erste Schauspielerin Deutschlands". Vermählt 2.7.1778 mit dem Arzt und Schriftsteller Johann Christoph Unzer (1790 geschieden). Seitdem nicht mehr als Schauspielerin aufgetreten.
Maria Magdalena Charlotte Ackermann, geb. 23.8.1757 in Straßburg, gest. 10.5.1775 in Hamburg, Tochter des Schauspielers und Theaterdirektors Konrad Ernst Ackermann und der Sophie Charlotte Biereichel, verw. Schröder. Als Schauspielerin der Liebling des Hamburger Publikums.
Theodore Herzfeld, geb. 5.10.1797 in Hamburg, gest. 30.12.1893 in Gotha, Tochter des Hamburger Schauspieldirektors Jacob Herzfeld und der Schauspielerin Karoline Amalie Stegmann. Bis zu ihrer Vermählung als Schauspielerin in Hamburg tätig. Heirat 22.4.1821 mit dem Hamburger Kaufmann und Steuereinnehmer Otto Siegmund von Axen.
Hermann Boßdorf, geboren 29.10.1877 in Wiesenburg/Fläming, gestorben 24.9.1921 in Hamburg, Sohn des Postschaffners Friedrich Boßdorf und der Sophie Dornbusch. Als Telegrafenangestellter in Hamburg tätig. Vermählt 1900 mit Bertha Dannies. Verfasser niederdeutscher Dramen und Balladen, zunächst von Otto Ernst geprägt, dann zunehmend unter dem Einfluss Strindbergs.
Geboren wurde der Schauspieler 1929 als Pastorensohn im ostpreußischen Insterburg. Nach Kriegsende besuchte er in Hamburg, Köln, Stuttgart und Frankfurt auf der Bühne. Mit Hamburg war Buhre auf besondere Weise durch das Thalia Theater verbunden. Hier setzte sein "Faust" 1979 in Hans Hollmans sprachbetonter, zugespitzter Inszenierung von Goethes Menschheitsdrama Maßstäbe. Traugott buhre starb am 26. Juli 2009 wenige Wochen vor seinem 80. Geburtstag.
Adele Doré, geboren 9.4.1869 in Wien, gestorben Februar 1918 in Berlin, Tochter eines Theatermusikers. Nach Ausbildung zur Schauspielerin Engagements in Amsterdam, Regensburg, Salzburg und Köln. Seit 1897 am Thalia-Theater in Hamburg, 1900 Wechsel zum Deutschen Schauspielhaus, dessen Ensemble sie bis 1917 angehörte. Vermählt mit dem Schauspieler, Schriftsteller und Rhetorikprofessor Emil Milan. Das Gemälde Darstellung einer ihrer Glanzrollen, der Mariamne in Friedrich Hebbels "Herodes und Mariamne".
Konrad Ekhof galt als einer der besten Schauspieler des 18. Jahrhunderts. Er entwickelte einen Stil der realistischen Darstellung und wurde wegen seiner Erfolge, die er auf vielen deutschen Bühnen errang, schon zu Lebzeiten als "Vater der deutschen Schauspielkunst" bezeichnet. Von 1767 bis 1769 war er Mitglied der Schauspieltruppe im Nationaltheater am Gänsemarkt. In dieser Zeit erreichte er in Zusammenarbeit mit Lessing und Schröder den Höhepunkt seiner Schauspielkunst.
Bis zu ihrem Tod im Jahre 1990 lebte Helga Feddersen, Tochter eines Kaufmanns für Seemannsausrüstungen, im zweiten Stock des am Ende des 17. Jahrhunderts erbauten Bürgerhauses Deichstraße 39. Vor allem durch Blödel-Songs wie „Die Wanne ist voll“ mit Didi Hallervorden erlangte Helga Feddersen allgemeine Berühmtheit. Aber darüber hinaus war die „Ulknudel der Nation“ eine vielseitig begabte Schauspielerin und starke Frau, die seit ihrem 25sten Lebensjahr mit der Krankheit kämpfte, die 1955 eine Tumoroperation an der O...
Johann Christoph Gloy, geboren am 10.02.1794 in Lübeck, gestorben am 31.05.1879 in Hamburg, Sohn des Hospitalvogts Ehrhard Valentin Christoph Gloy und der Margaretha Catharina Rings. Im 15. Lebensjahr Beginn der Bühnenlaufbahn in Hamburg, dann zunächst in Kiel und Flensburg, seit 1815 als Schauspieler und Sänger in Hamburg am Stadt-Theater engagiert. Erste Eheschließung 15.11.1818 mit Johanna Dorothea Gericke (gest. 1859), zweite Eheschließung 1861 mit Wilhelmine Stelling.
Der Name Gerda Gmelin und ihre Person sind untrennbar mit dem Theater im Zimmer in Hamburg verbunden. Die Gründung des kleinen Theaters geht auf ihren Vater Helmuth Gmelin zurück. Er eröffnete das Theater am 24. März 1948 in seiner Wohnung an der Alsterchaussee 5 und verwirklichte damit seine lang gehegte Idee, ein „Theater ohne Vorhang und Rampe“ zu gründen - in einer zwanglosen, privaten Umgebung, im direkten Kontakt zu den Zuschauerinnen und Zuschauern. Im März 1955 - das Theater im Zimmer hatte inzwischen sein...
Evelyn Hamann hieß mit bürgerlichem Namen Eveline Braun. Ihre Eltern waren Musiker: ihr Vater Geiger und Konzertmeister des NDR-Sinfonieorchesters und Gründer des Hamann-Quartetts, ihre Mutter Sängerin und Musikpädagogin. Ihr Großvater war Konzertmeister in Berlin gewesen, ihr Bruder Gerhard war Professor für Violoncello. Evelyn Hamann absolvierte eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Erste kleinere Rollen erhielt sie am Thalia-Theater, 1968 dann ihr erstes Engagem...