Cyprian Romberg wurde unter der Leitung seines Großonkels Bernhard Romberg zum Chellisten ausgebildet. Er arbeitete lange Jahre als Kammervirtuose in Sankt Petersburg, lebte dann zurückgezogen in Hmaburg und fand am 14 Oktober 1865 bei Hamburg-Ottensen seinen Tod in der Elbe.
Heinrich Scheidemann war Sohn und Nachfolger des Katharinenorganisten David Scheidemann, der aus Dithmarschen stammte. Scheidemann wurde von 1611 bis 1614 bei dem berühmten Jan Pieterszoon Sweelinck in Amsterdam an der Orgel ausgebildet, auf Kosten der Gemeinde St. Katharinen. Circa 1628 übernahm er das Amt. Als erster Kirchenmusiker an St. Katharinen hinterließ er auch ein umfangreiches kompositorisches Werk, insbesondere für die Orgel. Sein Ruhm drang bis in die Niederlande vor, wo verschiedene Huldigungsgedichte...
Gerhard Schott, geboren 16.4.1641 in Hamburg, gestorben 25.10.1702 ebd. Nach Jurastudium in Heidelberg, Helmstedt und Basel 1665 Promotion zum Licentiaten beider Rechte. Danach umfangreiche Bildungsreise durch Westeuropa, seitdem als Advokat in Hamburg ansässig und 1693 Senator. Vermählt 2.10.1671 mit Anna Caecilia von Spreckelsen. 1677 Mitbegründer der Hamburger Oper am Gänsemarkt und bald ihr alleiniger Inhaber; Auftraggeber des Hamburger Modells des Salomonischen Tempels.
Jacob Schuback, geboren 8.2.1726 in Hamburg, gestorben 15.5.1784 ebd., Sohn des Hamburger Bürgermeisters Nikolaus Schuback und der Hamburger Ratsherrentochter Elisabeth John. Nach Jurastudium in Göttingen als Jurist in Hamburg tätig, seit 1760 Senatssyndicus. 10.2.1753 Heirat mit der Hamburger Richterstochter Margaretha Johanna Volckmann. Musikliebhaber, Kunstsammler, Autor von zahlreichen juristischen, religiös-erbaulichen und musiktheoretischen Schriften sowie Kompositionen.
Georg Philipp Telemann war Musikdirektor (1721-1767) und Operndirektor (1722-1738) in Hamburg. Wenn einer daran gearbeitet hat, Hamburg zu einer europäischen Musikmetropole zu machen, dann er: Georg Philipp Telemann. Als der Rat der Stadt den gebürtigen Magdeburger am 10. Juli 1721 zum Kantor des Johanneums und zum Director musices der Stadt Hamburg wählt, ist der 40-Jährige bereits ein gemachter Mann. Sein um 1700 in Leipzig begonnenes Jurastudium hat er abgebrochen, um seine musikalischen Neigungen auszuleben, er...
Edith Weiss-Mann war eine hervorragende Cembalo-Spielerin, Klavierpädagogin und Musikkritikerin. Die in Hamburg geborene Edith Weiss-Mann war als Pianistin, Cembalistin, Klavierpädagogin und Musikkritikerin eine hoch angesehene Künstlerin im Hamburger Musikleben der zwanziger und dreißiger Jahre. Als eine der ersten Cembalistinnen brachte sie zudem das Cembalo als Konzertinstrument wieder zur Geltung. Ihre Ausbildung zur Pianistin erhielt sie mit 15 Jahren an der Hochschule für Musik in Berlin und bei Privatlehrern...
Ludwig Wolf, geboren 4.12.1867 in Hamburg, gestorben 9.3.1955 ebd., Sohn des Hamburger Kohlenhändlers Isaac Joseph Isaac, seit 1924 Wolf, und der Pauline Levin. Über die Ausbildung nichts bekannt. Seit 1896 öffentliches Auftreten zusammen mit seinen Brüdern Leopold und James als Coupletsänger unter dem Namen „Wolf Trio Hamburg“ in Hamburg und bald auch außerhalb, von etwa 1907 bis zu Leopolds Tod im Jahre 1926 nur noch als Duo. Berühmt für ihre selbst verfassten Couplets aus dem Hamburger Milieu, überwiegend von Lu...
Die Komponistin und Pianistin Olga Mathilde Zeise wurde am 17. Januar 1864 in Altona geboren. Sie war das vierte Kind des Unternehmers Theodor Zeise und seiner Frau Bertha. Von 1880 bis 1883 studierte sie Klavier am Konservatorium der Rheinischen Musikschule in Köln; sie erhielt dort außerdem Unterricht in Kompositionslehre und Dirigieren. 1884 und 1885 ergänzte Olga Zeise ihr Studium durch Unterricht bei Franz Liszt in Weimar und Carl Reinicke in Altona. In Altona gab sie 1885 auch ihr erstes öffentliches Konzert....