Hans Albers
Hamburg
Geboren: 1891
Gestorben: 1960
Biografie ansehenEntdecken Sie Lebensgeschichten, Spuren und Erinnerungen.
Nachname; ohne Nachnamen zählt der Vorname. Fehlen beide, zählt der angezeigte Name. Ä, Ö und Ü finden Sie unter A, O und U.
Weimar
Geboren: 1714
Gestorben: 1788
Der "große Bach" – damit war im 18. Jahrhundert nicht Johann Sebastian gemeint, sondern sein berühmter Sohn, Carl Philipp Emanuel. Der so genannte "Hamburger Bach" wirkte von 1768 bis 1788 als Musikdirektor der fünf Hamburger Hauptkirchen und war Kantor an der Gelehrtenanstalt Johanneum. Unterricht in Komposition und Klavierspiel erhielt der zweitälteste Bach-Sohn bei seinem Vater parallel zur schulischen Ausbildung, die anfangs in Köthen und ab 1723 an der Leipziger Thomasschule absolviert wurde. Ganz der Musik wi...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1809
Gestorben: 1847
Eine Gedenktafel in der Hamburger St. Michaeliskirche ehrt den großen Komponisten, Pianisten, Dirigenten und Musikorganisator mit folgender Inschrift: "Am 5. Februar 1809 wurde Felix Mendelssohn Bartholdy nahe dieser Kirche geboren. Seine Psalmkompositionen für den evangelischen Gottesdienst verbinden jüdische Tradition mit christlichem Bekenntnis. Wir gedenken seiner an dieser Stelle als des Wiederentdeckers von Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion und Georg Friedrich Händels Oratorien". Tatsächlich wurde Felix...
Biografie ansehenGeboren: 1909
Gestorben: 1964
Hermann von Beckerath war Cellist.
Biografie ansehenRees/Rhein
Geboren: 1830
Gestorben: 1902
Julius von Bernuth, geboren 8.8.1830 in Rees/Rhein, gestorben 24.12.1902 in Hamburg, Sohn des Weseler Landrats Heinrich von Bernuth und der Johanna van dem Broek. Neben Jurastudium und Referendariat musikalische Ausbildung. 1854-1868 Dirigent der Singakademie in Leipzig, 1867-1895 Leiter der Philharmonischen Konzerte in Hamburg, 1873 Begründer des Hamburger Konservatoriums. Auch als Komponist tätig. Vermählt 20.4.1863 mit Doris Carolina Sophie Therese Pagels.
Biografie ansehenHeide/Holstein
Geboren: 1806
Gestorben: 1872
Jakob Brahms, geb. 1.6.1806 in Heide/Holstein, gest. 11.2.1872 in Hamburg, Sohn des Heider Gastwirts und Krämers Johann Brahms und der Christiane Magdalene Asmus aus Wöhrden b. Heide. Nach fünfjähriger Stadtpfeiferlehre in Wesselburen, 1826 Übersiedlung nach Hamburg, dort Tätigkeit als freier Musikant in Gaststätten, seit 1835 als Hornist im Bürgermilitär, seit 1853 Kontrabassist am Stadttheater und von 1864 bis 1870 Kontrabassist bei den Hamburger Philharmonischen Konzerten. 9.6.1830 erste Eheschließung mit der in...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1833
Gestorben: 1897
Im ärmlichen Gängeviertel in der Neustadt wurde er geboren, im nah gelegenen Michel getauft und konfirmiert – Johannes Brahms ist ein echter Sohn Hamburgs. Als siebenjähriger erhält er bereits Unterricht in Klavier, mit zehn gibt er sein erstes öffentliches Konzert. Dass er aber als pianistisches Wunderkind auf Amerika-Tournee geschickt wird, wusste sein Lehrer zu verhindern. Die erste Konzertreise unternimmt der 20-Jährige 1853 zusammen mit dem Geiger E. Reményi. In Hannover lernt er den Geiger Joseph Joachim kenn...
Biografie ansehenGilgenburg/Ostpreußen
Geboren: 1910
Gestorben: 1982
Otto Brodde war einer der bedeutendsten Hamburger Kirchenmusiker im 20. Jahrhundert. Bereits seit 1927 war er als Kantor und Organist an der Rothkirchkapelle in Dortmund tätig. Von 1929 bis 1935 studierte in Königsberg und Münster Musikwissenschaft, Evangelische Theologie und Germanistik. 1935 wurde er mit einer Arbeit über Johann Gottfried Walther promoviert. An der Folkwangschule in Essen erhielt er 1935 einen Lehrauftrag für Hymnologie, Liturgik und Musikgeschichte. 1941 wurde er als Kirchenmusiker an die Bugenh...
Biografie ansehenLübtheen/Mecklenburg
Geboren: 1826
Gestorben: 1901
Friedrich Chrysander, Sohn des Mühlenbesitzers Johann Friedrich August Chrysander und seiner Frau Marie Dorothea Elisabeth Burmeister, trat 1847 in das Lehrerseminar Ludwigslust ein. 1849 wurde er Bürgerschullehrer in Doberan. In dieser Zeit wandte er sich der Musikforschung zu. 1855 wurde er an der Universität Rostock zum Dr. phil. promoviert. Seit 1866 in Bergedorf als freier Musikwissenschaftler mit nebenbei betriebener Gärtnerei ansässig, wurde er 1868 Redakteur der "Allgemeinen musikalischen Zeitung" und gründ...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1779
Gestorben: 1829
Johann Hermann Clasing, geboren 4.7.1779 in Hamburg, gestorben 8.2.1829 ebd., Sohn des Hamburger Totengräbers Johann Christian Clasing und der Anna Margaretha Huppe. Schüler des Hamburger städtischen Musikdirektors und Kantors Christian Friedrich Gottlieb Schwencke. 10.10.1812 Heirat mit Magdalena Dorothea Wilhelmine Cölln aus Hamburg. Als Konzertpianist, Chorleiter und Komponist in Hamburg tätig, von gewichtigem Einfluß auf die Hamburger Musikpflege im 19. Jahrhundert, Wegbereiter der späteren Hamburger Singakadem...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1894
Gestorben: 1979
Der gebürtige Hamburger war einer der bedeutenden deutschen Komponisten des 20. Jahrhunderts und neben Hanns Eisler eine zentrale Gestalt des Musiklebens der DDR. Als Spross einer jüdischen Kantorenfamilie hat Dessau schon als 14-Jähriger alle Mozart-Violinkonzerte im Repertoire, nach einem Studium am Berliner Klindworth-Scharwenka-Konservatorium entscheidet er sich aber nicht für die Solisten-, sondern für eine Dirigentenlaufbahn und wird 1912, noch 17-Jährig, Korrepetitor am Hamburger Stadttheater. Nach dem Erste...
Biografie ansehenWien
Geboren: 1810
Gestorben: 1883
Fanny Elßler, geb. 23.6.1810 in Wien, gest. 27.11.1883 ebd., Tochter des fürstlichen Bediensteten Johann Elßler und der Stickerin Therese Prinster. Gefeierte Tänzerin ihrer Zeit mit Verpflichtungen in ganz Europa. Verheiratet 1834 mit dem Direktor der italienischen Oper in Paris, Louis Vernon; nach der Scheidung mit dem Prinzen Leopold von Bourbon-Sizilien und dem Tänzer Anton Stuhlmüller. 1843 erstes Gastspiel in Hamburg. 1851-1855 ständiger Aufenthalt in Hamburg, seitdem wieder in Wien.
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1888
Gestorben: 1986
Ilse Fromm-Michaels zählt als Komponistin, Pianistin und Klavierpädagogin zu den eindrucksvollsten Künstlerpersönlichkeiten Hamburgs. Bereits als 13-Jährige studierte sie Komposition und Klavier, zuerst an der Musikhochschule in Berlin, anschließend von 1905–1908 am Stern'schen Konservatorium und von 1911 bis 1913 in Köln. Als Konzertpianistin sorgte sie mit Interpretationen zeitgenössischer Kompositionen und eigner Werke für Aufsehen, und auch nach ihrer Heirat 1915 setzt sie ihre intensive Konzerttätigkeit fort u...
Biografie ansehenLübeck
Geboren: 1794
Gestorben: 1879
Johann Christoph Gloy, geboren am 10.02.1794 in Lübeck, gestorben am 31.05.1879 in Hamburg, Sohn des Hospitalvogts Ehrhard Valentin Christoph Gloy und der Margaretha Catharina Rings. Im 15. Lebensjahr Beginn der Bühnenlaufbahn in Hamburg, dann zunächst in Kiel und Flensburg, seit 1815 als Schauspieler und Sänger in Hamburg am Stadt-Theater engagiert. Erste Eheschließung 15.11.1818 mit Johanna Dorothea Gericke (gest. 1859), zweite Eheschließung 1861 mit Wilhelmine Stelling.
Biografie ansehenCoburg
Geboren: 1854
Gestorben: 1935
Carl Grau, geb. 23.12.1854 in Coburg, gest. 18.12.1935 in Bergedorf. Nach musikalischer Ausbildung seit 1873 als Cellist in Coburg tätig, dann als Chordirektor in Freiburg im Breisgau. 1889-1901 als Kapellmeister am Thalia-Theater in Hamburg. 1909 Übersiedlung nach Bergedorf, dort 1910 Mitbegründer der Hasse-Gesellschaft und bis 1932 deren musikalischer Leiter, seit 1921 auch Leiter des Hasse-Orchesters. Heirat 08.01.1882 mit Wilhelmine Wohlbrück.
Biografie ansehenBergedorf
Geboren: 1699
Gestorben: 1783
Johann Adolph Hasse zeigte früh ein außergewöhnliches musikalisches Talent und erhielt eine umfassende musikalische Ausbildung. Als junger Mann reiste Hasse nach Italien, dem musikalischen Zentrum Europas im 18. Jahrhundert. Dort verfeinerte er seine Fähigkeiten als Komponist und begann, sich einen Namen als Opernkomponist zu machen. Hasse komponierte zahlreiche Opern, die in ganz Europa aufgeführt wurden. Seine Musik wurde für ihre melodische Schönheit, ihre Ausdruckskraft und ihre Virtuosität geschätzt. Besonders...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1805
Gestorben: 1847
Fanny Hensel war Komponistin, Pianistin, Dirigentin und Konzertorganisatorin. Fanny Hensel wurde als ältestes von vier Kindern ihrer Eltern Abraham und Lea Mendelssohn in Hamburg geboren. 1811 zog die Familie nach Berlin. Musikalisch mindestens ebenso talentiert wie ihr Bruder, wuchs sie mit Felix Mendelssohn Bartholdy in enger künstlerischer Gemeinschaft auf, wurde jedoch von Anfang an auf ihre zukünftige weibliche Rolle als Ehefrau und Mutter verwiesen, mit der eine musikalische Professionalisierung nicht vereinb...
Biografie ansehenHalle
Geboren: 1685
Gestorben: 1759
In Halle an der Saale wird er geboren, in England feiert er später seine größten Triumphe und wird sogar zum Nationalkomponisten ernannt. Doch am Beginn der musikalischen Karriere steht Hamburg, wo Georg Friedrich Händel sein Operndebüt gibt. Nachdem er sein Jurastudium an den Nagel gehängt hat, kommt der 18-Jährige im Frühjahr 1703 in die Stadt, die seinerzeit zu den musikalischen Zentren Europas zählt. Hier wirken Johann Mattheson und Georg Philip Telemann und unter Reinhard Keiser floriert die Oper am Gänsemarkt...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1951
Gestorben: 2002
Carlo Karges war als Gitarrist und Keyboarder 1971 Gründungsmitglied der deutschen Rockband "Novalis". Anfang der 80er Jahre stieg er als Gitarrist bei der Neue-Deutsche-Welle-Band "Extrabreit" ein. Bekannt wurde er später vor allem als Gitarrist und Songschreiber für die Band Nena (u.a. 99 Luftballons, Irgendwie Irgendwo, Irgendwann). Karges starb am 30. Januar 2002 an Leberversagen.
Biografie ansehenTeuchern
Geboren: 1674
Gestorben: 1739
Reinhard Keiser war einer der führenden deutschen Opernkomponisten des Barock. Sein melodisch galanter Stil beeinflusste viele zeitgenössische Komponisten. Sein intensives Schaffen (Rund 80 Opern, szenische Werke, Arien, Duette, Kantaten, Serenaden), war für die Entwicklung der Oper in Deutschland von großer Bedeutung. Unter seiner Leitung erlebt die Oper am Gänsemarkt einen künstlerischen Höheflug, die Mehrzahl seiner Opern erlebte dort ihre Uraufführung. Im thüringischen Teuchern geboren, kam Keiser 1697 nach Ham...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1747
Gestorben: 1821
Johanna Elisabeth Dimpfel, geboren 26.7.1747 in Hamburg, gestorben 19.1.1821 ebd., Tochter des Hamburger Kaufmanns Johann Heinrich Dimpfel und der Hamburger Kaufmannstochter Catharina Margaretha Moller. 19.11.1765 Heirat mit ihrem Vetter, dem Hamburger Kaufmann Johann Martin von Winthem (gestorben 1789); nach dessen Tod zweite Eheschließung am 30.10.1791 mit dem Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock. Nichte von Klopstocks erster Frau Margareta Moller. Berühmt für ihre Gesangskunst, von dem Klopstockkreis als „die Wi...
Biografie ansehenHamburg
Geboren: 1919
Gestorben: 2008
Hans Johann Detlef Kraus war ein international renomierter Pianist, der sich insbeondere als Brahms-Interpret einen Namen gemacht hat, dessen sämtliche Werke er beherrschte. Er lehrte als Professor für Klavier unter anderem am Konservatorium Osnabrück und von 1963 bis 1988 an der Folkwang Hochschule in Essen. Als Mitbegründer der Hamburger Brahms-Gesellschaft war er ihr Präsident von 1982 bis 1997 und hat zahlreiche Aufsätze über Brahms veröffentlicht. 1975 erhielt er die Johannes-Brahms-Medaille des Hamburger Sena...
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