1928-1930 Studium an der TH Dresden bei Adolf Abel 1930-1931 Mitarbeiter von Fritz Höger 1931-1933 Studium an der TH München (bei Döllgast), Diplom 1934 Mitarbeit im Büro des Architekten Hans Iwowski 1934-1935 Mitarbeit im Büro Richard Riemerschmid, München 1936-1945 Architekt bei der Bauverwaltung der Luftwaffe 1939-1945 Regierungsbaurat 1945 Selbständiger Architekt in Hamburg 1963 Arbeitsgemeinschaft mit Peter P. Schweger 1968 Partnerschaft Graaf - Schweger 1973 Architektengemeinschaft Graaf - Schweger + Partner...
Grell studierte von 1892 bis 1896 an der Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg und an der Technischen Hochschule Stuttgart. Ab 1898 arbeitete er als Architekt in Hamburg. Ab 1917 Mitglied der Baupflegekommission. Partnerschaft mit Peter Pruter. Von 1929 bis 1936 Vorstand des AIV Architekten- und Ingenieur-Vereins Hamburg e. V.. Nach dem Ersten Weltkrieg waren es der Ingenieur Gustav Leo sowie der Architekt Henry Grell, die den Verein bis zur Zwangsauflösung 1939 durch schwierige Zeiten führten.
Volumina im Sonnenlicht Von Katharina Kulke überarbeitet von Bartosz Cejer Das Werk von Friedhelm Grundmann ist durch zwei gegensätzliche Aufgabenbereiche gekennzeichnet: Seit mehr als vierzig Jahren prägt er das Erscheinungsbild der Stationen der Hamburger Hochbahn mit. Zum einen durch zahlreiche Restaurierungen wie etwa an der Mundsburg oder Umbauten wie etwa Dehnhaide, zum anderen durch Neubauten wie der Haltestelle Lübecker Straße. Mit letzterer Station gelang es dem Büro Sandtmann und Grundmann mittels einer S...
1902 geboren in Hamburg; 1921-1922 Studium an der TH Danzig, 1922 - 1926 an der TH Stuttgart bei Heinz Wetzel (Hilfsassistent), Paul Bonatz und Paul Schmitthenner; 1926 Diplom; 1926 -1928 Anstellungen bei Klaus Hoffmann, Stuttgart, Fritz Höger, Hamburg, und in der Hochbaudirektion Hamburg unter Fritz Schumacher; 1928 zweite Staatsprüfung in Stuttgart, Regierungsbaumeister; 1928 - 1929 Stadtplanungsamt Wandsbek; Ab Januar 1930 eigenes Büro in Hamburg; 1936 Ernennung zum Vertrauensarchitekten des Generalinspektors fü...
Camillo Günther wurde am 29. Mai 1881in Lauter geboren. Er war Schüler von Paul Wallot, der von 1894 bis 1911 an der Dresdner Kunstakademie lehrte. Von Paul Wallot stammt der Entwurf des Deutschen Reichstages in Berlin. Camillo Günther beteiligte sich an vielen Wettbewerben. Das Rathaus in Schkeuditz wurde 1913 aufgrund eines 1.Preises im Wettbewerb 1910 nach seinen Entwürfen gebaut. Bekanntestes, noch erhaltenes und von ihm entworfenes Bauwerk in Hamburg ist heute die Auferstehungskirche Nord-Barmbek, Tieloh 22, d...
Nach dem Studium in Potsdam, Berlin und Paris ließ er sich 1861 in Hamburg als Architekt nieder. Von 1872 bis 1883 arbeitete er mit dem Architekten Leopold Lamprecht zusammen und von 1898 bis 1914 bestand eine Zusammenarbeit mit dem Architekten Hermann Geißler. Haller gründete 1880 den Rathausbaumeisterbund, ein Kollektiv von sieben Hamburger Architekten, die gemeinsam das 1886–1897 ausgeführte Hamburger Rathaus entwarfen und planten. Er war 1876–1884 Vorsitzender des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Hamburg,...
Nachdem der im Holsteinischen um 1610 geborenen Zimmermeister Hans Hamelau 1653 Hamburger Bürger geworden war, wurde er schon 1659 Nachfolger des verstorbenen Bauhofzimmermeisters Bartholomäus Groenefeld bzw. beeidigter Leiters des alten städtischen Bauhofes am Wandrahm, der sich dort von etwa 1386 bis 1675 befunden hatte. Über die handwerkliche Ausbildung Hamelaus und seine vorhamburgische Tätigkeit ist nichts bekannt, aber seine Bauten in Hamburg sprachen für die Solidität seiner Arbeiten, hatten doch seine Baute...
1907 geboren in Altona; Studium an der Universität Göttigen und 1929 Diplom an der sächsischen Technischen Universität zu Dresden;, 1933 Regierungsbaumeister Finanzministerium Dresden; 1930 eigenes Büro, 1940-1945 Angestellter bei Konstanty Gutschow; 1945 eigenes Büro; 1980 Tod in Hamburg
Er begann sein Studium bereits als Zehnjähriger an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Zu dieser Zeit begann auch seine Zusammenarbeit mit Joseph Christian Lillie. 1782 unternahm Hansen eine Studienreise nach Italien, wo er sich u. a. intensiv mit den Arbeiten des einflussreichen Baumeisters Andrea Palladio beschäftigte. Nach seiner Rückkehr (1784) wurde er Mitglied der Kopenhagener Kunstakademie und trat die Stelle des Landbaumeisters für Holstein und Altona/Elbe, das damals als die größte Stadt i...
1844 geboren in Hamburg; 1863 bis 1868 Architekturstudium in Karlsruhe, Stuttgart und Berlin, anschließend Studienreise durch Italien; 1870 eigenes Architekturbüro in Hamburg; 1873 Partnerschaft mit Emil Meerwein; 1880 Beteiligung am Rathausbaumeisterbund; ab 1890 Rückzug aus der Büproarbeit; 1905 Ende der Partnerschaft; Hanssen & Meewein kooperierten mit Johannes Grotjan, Martin Haller, Hugo Stammann und Karl Friedrich Gustav Zinnow; 1911 Tod in Travemünde
1836 geboren in Celle; 1852 - 1855 Studium an der Polytechnischen Schule Hannover; Mitglied der Landsmannschaft Slesvico-Holsatia; Mitarbeit bei Conrad Wilhelm Hase, Bauleiter der Christuskirche in Hannover; 1860 Mitbegründer der Niedersächsischen Bauhütte; 1866 Baudeputation in Hamburg; 1981 eigenes Büro, Mitbegründer der Hamburger Bauhütte; 1905 Tod in Hamburg
1899 geboren in Elberfeld; Militärdienst, Kriegsgefangenschaft; 1919-1922 Studium an derTH Darmstadt; Diplom 1922; 1925-1929 Mitarbeiter von Stadtbaurat Ernst May, in Frankfurt/Main, 1929 eigenes Büro; ab 1930 Architekt und Stadtplaner in der UdSSR (“Brigarde Ernst May”), 1938 Rückkehr nach Deutschland; Mitarbeiter von Herbert Rimpl im Baubüro der Reichswerke Hermann Göring,Salzgitter; Planungen für das Siedlungsgebiet Salzgitter-Watenstedt; Ab 1942 Arbeit an der Typisierung von Krankenhausanlagen zusammen mit Geor...
1940 - 1950 Gymnasiumbesuch bis zum Abitur April 1950 - März 1952 Gärtnerlehre beim Stadtgartenamt Herford und acht Wochen Forstpraktikurn Frühjahr 1952 - Herbst 1952 sechs Monate Gehilfenzeit in der Baumschule Guldemond Okt. 1952 bis 1958 Studium der Gartenarchitektur und Landespflege an der TH Hannover bei Prof. Wiepking-Jürgensmann Herbst 1958 Anstellung im Büro Karl Plomin in Hamburg (ab 1959 bis Ende der IGA 63 verantwortlich für Durchführung der Privataufträge von K. Plomin) 4.8.1961 Vermählung mit Annerose B...
1903 geboren in Simmern/ Hunsrück; Studium an der TH München bei Theodor Fischer und an derTH Berlin bei Hans Poelzig; 1926 Diplom bei Paul Bonatz an der TH Stuttgart, Anstellung im Hochbauamt der Stadt Frankfurt unter Ernst May; 1927eigenes Büros in Frankfurt; 1929 Lehre an der Bau- und Kunstschule Offenbach; 1933 - 1936 eigenes Büro in Frankfurt; 1936 Mitarbeit bei Herbert Rimpl an den Heinkel-Flugzeugwerken in Oranienburg; 1937 Wechsel als Büroleiter in das Büro von Wilhelm Wichtendahl; 1944 Militärdienst, Gefan...
Der Landschaftsarchitekt Raimund Herms stammt aus Eutin. Seine Eltern betrieben dort einen Gärtnereibetrieb.An der TU-Berlin legte er 1967 erfolgreich die Prüfung als Diplomgärtner und 1975 als Diplomingenieur für Landschaftsbau ab. Raimund Herms begegnete in seiner Studienzeit Hans Scharoun, Hermann Mattern, Zwi Miller aus Israel, Prof. Linn aus den USA, Helmut Gollwitzer, Bernhard Heiliger, Viktor Winkler aus Graz. Auch lernte er Mary Wigman noch persönlich kennen. Nach dem Tode seiner Eltern verlegte er 1973 sei...
Emil Heynen wurde 1877 im innerstädtischen Gängeviertel in Hamburg geboren. Nach dem Besuch der Volksschule bis 1892 absolvierte er eine 3-jährige Maurerlehre. Als Maurergeselle arbeitete er in verschiedenen Firmen und besuchte parallel bis 1899 die „Baugewerbeschule zu Hamburg“. Mit dem Erwerb des Hamburgischen Bürgerrechtes wurde er 1911 als Architekt und Bauleiter tätig. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er Mitglied im Bund Deutscher Architekten. Emil Heynen entwarf Etagenhäuser und Villen in den Hamburger Vororte...
1895 geboren in Wandsbek; Zimmermannslehre; 1912 - 1920 Kunstgewerbeschule Hamburg, der Ingenieur-Akademie Wismar, der TH Danzig und derTH Stuttgart;1920 Diplom in Stuttgart; ab 1927 Partnerschaft mit Erwin Deimling; 1968 gestorben in Hamburg
1860 geboren in Altona; 1880 Partnerschaft mit Adolf Schaar; wirkte zu Beginn seiner Laufbahn beim Stadtbauamt in Altona und bei der Baudeputation in Hamburg; Hintzpeter wurde 1914 zum unbesoldeten Senator der Stadt Altona gewählt; Tod in Hamburg-Othmarschen 1918
Hartwig Hinze wurde im Februar 1902 in Hamburg geboren, besuchte er in Altona bis 1917 die Mittelschule und absolvierte zwischen 1919 und 1922 eine Ausbildung zum Zimmerer. Anschließend besuchte er die Baugewerkeschule in Hamburg und begann nach deren Abschluss als Architekt eine einjährige Tätigkeit bei der „Heimstätte Schleswig-Holstein“. Im November 1926 begann er beim Magistrat der Stadt Altona unter Gustav Oelsner zu arbeiten, bevor er ab Dezember 1927 in das Büro von Karl Schneider wechselt. Die wirtschaftlic...
Nach einer abgeschlossenen Lehre (1951 - 1953) als Zimmermann Besuch der Staatsbauschule Buxtehude (1954 - 1956), danach Studium an der Technischen Hochschule Hannover (Diplom bei Prof. Friedrich Spengelin 1963). Als Angestellter in den Hamburger Büros Karl Sterra Architekt BDA (1956 - 1957, Wohnungsbau, Krankenhausbau, Heime, Schulen) und Horst Sandtmann Architekt BDA (1963 - 1966, Kirchenbau / U-Bahn). Von 1966 - 1972 im Landesplanungsamt der Freien und Hansestadt Hamburg, zuletzt stellvertretender Abteilungsleit...
Als Arbeiterkind 1893 in Hamburg-Rothenburgsort geboren absolvierte Bernhard Hopp die Volksschule und eine Malerlehre, die er als Geselle 1912 beenden konnte. Nach einem Jahr als wandernder Malergeselle begann er 1913 ein Studium an der Hamburger Kunstgewerbeschule, dass er 1914-1919 unterbrechen musste, um als Soldat im I. Weltkrieg zu kämpfen. Nach dem Krieg nahm er das Studium in Hamburg wieder auf, absolvierte 1920 daneben die Meisterprüfung zum Dekorationsmaler und beendete die Hamburger Kunstgewerbeschule 192...
1882 geboren in Bekenreihe bei Elmshorn; Baugewerkschule Hamburg; 1910-1912 angestellt im Büro seines Bruders Fritz Höger; 1923 Eigenes Büro; Mitglied des BDA; 1950 Tod in Hamburg
Er besuchte die Baugewerkschule Hamburg und machte seinen Meister. Auf eine zweijährige Militärzeit folgte ab 1901 im Architekturbüro Lundt & Kallmorgen in Hamburg eine Tätigkeit als technischer Zeichner, die er später als sehr unfruchtbar bezeichnete, da überwiegend nach Musterbüchern gearbeitet wurde. 1907 machte er sich mit einem eigenen Architektenbüro selbständig und plante zunächst überwiegend Privathäuser. Vor dem Ersten Weltkrieg entwarf er das Klöpperhaus und das Rappolthaus an der Hamburger Mönckebergstra...
1880 geboren in Wittenberg; Maurerlehre; Studium an der Hamburger Baugewerkschule; 1905 selbstständiger Architekt in Hamburg, seit 1909 mit seinem Schwager Otto Ameis assoziiert; 1945 Tod in Hamburg