1881 geboren in Hamburg. Er machte eine Maurerlehre; 1904 bis 1907 Studium an den Technischen Hochschulen Braunschweig und Charlottenburg; Ab 1909 mit seinem Schwager Alfred Jacob assoziiert (Jacob & Ameis) hauptsächlich im Villen- und Landhausbau tätig; 1943 bis 1945 Mitarbeit im Heeres-Bauamt Hamburg; Nach dem Tod von Jacob 1945 betreibt Ameis das Büro alleine weiter; 1958 Tod in Hamburg
Ein für die damalige Zeit mit ungewöhnlichen Aufwand aufgeführter und viel bewunderter Bau war der vom Architekten Eduard Averdieck für den Eigentümer W.Sillem errichtete Bazar am Jungfernstieg. Die Baukosten betrugen 1200000 Mark und, wie der "Wandsbecker Bote" von 1846 berichtet, kamen selbst die Pariser und Londoner Bauwerke dieser Art dem Bazar an Pracht und Eleganz nicht gleich. Bis zum Brande 1842 stand an dessen Stelle ein im 17.Jahrh. im Renaissancestil aus Ziegeln erbautes Haus, der vornehme Gasthof "Alte...
Als Bauernsohn im thüringischen Langendorf aufgewachsen, absolvierte Franz Bach in Weißenfels eine Maurerlehre und ging anschließend auf die Sächsische Staatsbauschule in Leipzig, wo er ein Stipendium erhielt. Von dort aus machte er sich 1885 auf, um mit seiner jungen Familie über Hamburg auszuwandern, blieb dann aber doch in der Hansestadt. Hier errichtete er als selbstständiger Architekt zahlreiche Villen, Wohn- und Kontorhäuser und spielte gerade bei der Ausbildung dieses Bautyps eine bedeutende Rolle. Bach, mit...
1885 geboren in Langendorf als Sohn von Franz Bach; nach seiner akademischen Ausbildung Partnerschaft mit seinem Vater; 1924 Gründung eines eigenen Büros mit Fritz Wischer; Wiederaufbau der Bach’schen Kontorhäuser 1946 Tod in Hamburg
1880 geboren in Essen Sohn des Verlegers Julius Baedeker (Reiseführer); 1901-1904 Studium an der Königlich Technischen Hochschule in Stuttgart bei Therodor Fischer ; Hauptschwerpunkt Entwurf von Wohnhäusern auf Sylt und in Hamburg 1959 Tod in Altenschwand, jetzt Rickenbach
Horst von Bassewitz studierte von 1953 bis 1959 an der TU Braunschweig. Das Diplom machte er bei Professor Oesterlen, dessen Mitarbeiter er danach für zwei Jahre wurde. Von 1961 bis 1965 war er Assistent am Lehrstuhl von Prof. Oesterlen. 1965 war Horst von Bassewitz Mitarbeiter im Architekturbüro Schnittger in Kiel. Danach, 1967, begann eine Partnerschaft mit Carl Friedrich Fischer in Hamburg, die bis 1974 währte. In dieser Zeit entstanden Bauten wie der "Astra-Turm" der Bavaria-Brauerei in der Bernhard-Nocht-Straß...
1940 Abitur an der Oberschule in Rottweil 1940 - 1945 Wehrdienst bei der Kriegsmarine als leitender Ingenieur auf U-Booten 1945 - 1946 Zimmermannspraktikant 1946 - 1950 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Karlsruhe 1950 Diplomprüfung bei Professor Egon Eiermann 1950 im Sommer erste Anstellung als Architekt bei der Benzin- und Petroleum-Gesellschaft in Hamburg. Entwicklung von Schwingendächern, Zahlpavillons, Werbe- und Platz-leuchten, Entwürfe und Oberbauleitung von Tankstellen und Lagern, baulich...
Ursula Becker-Mosbach, geborene Mosbach, wurde am 23.12.1922 in Balikpapan, im indonesischen Teil der Insel Borneo geboren. Aufgewachsen ist Ursula Becker-Mosbach bis 1937 in Venezuela, danach kehrte die Familie nach Deutschland zurück und nach Stationen in Berlin und Dresden schloss sie die Schule in Hamburg ab. Danach begann sie 1943 eine zweijährige fotografische Ausbildung im Lette-Verein in Berlin, bevor sie 1946 bis 1953 das Studium in der Fotografieklasse von Prof. Grubenbecher an der Landeskunstschule in Ha...
1878 geboren in Iserlohn; Studium an den Technischen Hochschulen Charlottenburg; Examen als Regierungsbaumeister und Mitarbeiter der Preußischen Eisenbahn-Direktion in Köln; 1911 Mitarbeit bei Franz A. Bach; 1924 Partnerschaft mit Johann Kamps; 1929 Erweiterung der Partnerschaft um Heinrich Amsinck; 1949 Tod in Hamburg
Axel Bundsen ist der jüngere Bruder des Malers Jes Bundsen - die Eltern waren der Kaufmann Petter Bondsen und Hedwig, geb. Lund. Nach Beendigung der Schulzeit studierte Axel von 1785 bis 1789 an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen Architektur. Hierauf ging er mit Jes auf eine längere Studienreise durch Frankreich und die Schweiz. 1795 erreichten beide Brüder Altona, um sich hier und im benachbarten Hamburg beruflich zu betätigen. Obwohl er 1801 im dänischen Kiel die Tochter des Gärtners vom Gut Knoo...
Walter J.M. Bunsmann wurde am 16. Januar 1928 in Paderborn geboren. Als 15-jähriger Schüler verpflichtete das Militär ihn 1943 als Luftwaffenhelfer für den Kriegsdienst und er diente bis zum Kriegsende 1945 als Soldat im Ruhrgebiet. In den Jahren 1946 und 1947 besuchte er einen Kriegsteilnehmerlehrgang, den er mit dem Abitur abschloss, um anschließend 1948-53 Architektur an der TH Karlsruhe zu studieren. Bunsmann sammelte erste Berufserfahrung bei bekannten Architekten. Zwischen 1953 und 1959 lernte und arbeitete e...
Durch die Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros kommt er 1928 nach Hamburg, wo er bei Hinsch & Deimling und unter Albert Hauschildt im Baubüro des Deutschen Handelsgehilfen-Verbands tätig ist. Daneben beteiligt er sich am Theaterwettbewerb für Charkow und reist 1932 nach Moskau, um dort eine neue Beschäftigung zu finden. Nach seiner Rückkehr gründet er 1935 ein eigenes Architekturbüro. In den Dreißiger Jahren stellen Wohnhausbauten Burmesters Hauptaufgabengebiet dar. Bereits seit 1935 hat er einen Lehrauftrag...
1818 begann er ein Studium in Paris, das er nach kurzer Zeit in Karlsruhe bei Friedrich Weinbrenner fortsetzte. Reisen nach Italien und Griechenland folgten. Vor allem der Italienaufenthalt hatte dauerhafte Wirkungen auf seine Entwürfe (erwähnt seien hier das heute „Alte Post“ bezeichnete Postgebäude und die Alsterarkaden). Nach seiner Rückkehr 1821 ließ er sich als Architekt in Hamburg nieder. Er legte viel beachtete Entwürfe, so für den Bau des Johanneum auf dem Domplatz (1827) vor, die unter anderem von Schinkel...
Der Bau- und Tischlermeister (Schnitger) Christoph Corbinus, geboren in Altona und und als Kirchbaumeister 1638-52 tätig gewesen in Hamburg, hatte während dieser Zeit folgende kirchliche Bauten und Einrichtungen geschaffen: für die Hauptkirche St. Katharinen 1638/39 einen hölzernen Aufbau für den neuen Hauptaltar und 1652 einen Taufdeckel für die St. Jacobikirche. Nach dem Einsturz des Turmes von St. Katharinen 1648 wurde von Corbinus 1648/49 zunächst ein Plan für die Wiederherstellung des Turmhelmes aufgestellt, w...
1875 geboren in Weinsberg; Steinmetzlehre; 1898 Architekturstudium an der Baugewerkschule Stuttgart, ab 1900 an der TH Karlsruhe; Mitarbeit im Architekturbüro Curjel & Moser in Karlsruhe; ab1905 Partnerschaft mit August Grubitz; 1908 Übersiedlung nach Hamburg nach Wettbewerbserfolg für das Vorlesungsgebäude der Universität Hamburg; 1929 nach Auflösung der Partnerschaft mit Grubitz ist Distel vorwiegend im Krankenhausbau tätig. Nach seinem Tod führt sein Sohn Walter Distel das Büro in Portugal weiter. 1945 Tod in Ha...
Alfred Ehrhardt (1901-1984) war ein universal talentierter Künstler. Er war gelernter Organist und Chorleiter, dann Lehrer für Musik und Kunst an einer reformpädagogischen Schule, und schließlich Kunstpädagoge und Maler, bevor er Fotograf und Kulturfilmer wurde. Nach einem Aufenthalt am Dessauer Bauhaus im Wintersemester 1928/29, wo er von Josef Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer entscheidend geprägt wurde, übertrug er das Konzept des Bauhaus-Vorkurses auf seinen Kunstunterricht mit den Kinder...
1879 geboren in Hamburg; 1898 - 1902 Architekturstudium in Karlsruhe und München; 1902-04 für Hermann Billing tätig; 1904 trat er dem Büro Frejtag & Wurzbach bei; 1910 Umbenennung in Frejtag & Elingius; Er war Mitglied im Deutschen Werkbund und förderte den Verein Vierländer Kunst und Heimatkunde; Entwarf vorwiegend Backsteinfassaden und neigte somit zum Konservativen; 1921 trat Gottfried Schramm in das Büro ein; Nachdem Tode von Frejtag 1927, Umbenennung in Elingius & Schramm; Arbeitsgebiete waren vor allem Einfam...
Carl-Friedrich Fischer studierte in Berlin und Hannover und erwarb dort 1934 den Abschluss als Diplom-Ingenieur. Er arbeitete zunächst als Regierungsbaumeister (Assessor) der Baubehörde Hamburg und für das Wohnungsunternehmen „Neues Hamburg“. Als Regierungsbaumeister der Luftwaffe entwarf er ab 1943 Flughäfen in Norwegen. Ab 1947 arbeitete er als freiberuflicher Architekt in Hamburg und wurde Mitglied im Bund Deutscher Architekten. Mit Godber Nissen entwarf und baute er zwischen 1946 und 1956 zahlreiche deutsch-bri...
Hermann Frank wurde am 31. August 1871 in Hamburg geboren, besuchte das Matthias-Claudius-Gymnasium in Wandsbek und absolvierte anschließend eine kaufmännische Ausbildung. Schon 1896 tritt Hermann Frank in den Verband Deutscher Heimstätten ein, mit dem Engagement in sozialen Fragen und als Kaufmann der Wohnungswirtschaft wird er 1909 Gründungsmitglied und zwischen 1910 und 1913 Vorsitzender der Gartenstadt-Gesellschaft Wandsbek und war damit für den Erwerb und Bau der Häuser und Gärten verantwortlich. 1913 dann wir...
Paul Frank wurde am 30. Oktober 1878 in Hamburg geboren, besuchte das Matthias-Claudius-Gymnasium in Wandsbek und absolvierte nachfolgend eine Malerlehre. Von 1900 bis 1905 studierte er an der Landeskunstschule in Hamburg Architektur und war ab 1910 als angestellter Architekt tätig. 1912 machte er sich mit einer Firma für Spezialbauausführungen und einer Geigenbaufirma selbstständig, gründete 1913 ein eigenes Architekturbüro, zog 1914 in den Krieg und wurde durch eine Verwundung 1915 vom Kriegsdienst entlassen. Wei...
Geboren 1888 in Hamburg; 1906 - 1911 Studium an der TH Hannover München und Dresden, Schüler von Theodor Fischer; 1914 - 1918 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg; ca. 1920 Gründung des eigenen Architekturbüros in Hamburg; 1930 Publikation seiner Bauten in der Reihe "Neue Werkkunst"; 1933 Emigration nach Palästina; 1939 - 40 Mitarbeiter des Public Works Department Jerusalem; 1940 Tod in Jerusalem
Geboren 1859 in Olbersdorf; Besuch der Baugewerkschule Zittau; Ab 1878 in Hamburg bei Ernst Wex für den Bau der Colonnaden angestellt; 1885 Bauleiter für den Rathausneubau; ab 1898 Partner von Martin Haller; ab 1914 eigenes Büro; seit 1905 beratender Architekt für den Kirchenrat; 1925 Partnerschaft mit Otto Wilkening; 1930 Ende der beruflichen Tätigkeit; 1939 Tod in Hamburg
Die beiden Brüder Hans und Oskar hatten ein Architekturstudium in München begonnen, jedoch nicht abgeschlossen. Sie unterhielten gemeinsam das Architekturbüro Gebrüder Gerson in Hamburg. Der jüngste Bruder Ernst (* 10. Oktober 1890 in Hamburg; † 12. November 1984 in Palmerston North, Neuseeland) arbeitete zeitweilig im Büro als Architekt mit. Er arbeitete von 1904 bis 1907 bei den Architekten Hart & Lesser in Berlin und kehrte anschließend nach Hamburg zurück. Bis zum Ersten Weltkrieg errichteten sie zwanzig Privat...
Die beiden Brüder Hans und Oskar hatten ein Architekturstudium in München begonnen, jedoch nicht abgeschlossen. Sie unterhielten gemeinsam das Architekturbüro Gebrüder Gerson in Hamburg. Der jüngste Bruder Ernst (* 10. Oktober 1890 in Hamburg; † 12. November 1984 in Palmerston North, Neuseeland) arbeitete zeitweilig im Büro als Architekt mit. Er arbeitete von 1904 bis 1907 bei den Architekten Hart & Lesser in Berlin und kehrte anschließend nach Hamburg zurück. Bis zum Ersten Weltkrieg errichteten sie zwanzig Privat...