Hamburger Persönlichkeiten -
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Carl Ludwig Daniel Meister  
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Geboren 14. August 1800
Geburtsort Detmold 
Gestorben 15. Oktober 1877
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1816 kam Meister aus Detmold nach Hamburg, wo er eine Stelle bei der Firma Franz Konrad Kohen in der Admiralitätsstraße fand, in der er bis zur Ablegung des Bürgereides am 14. Mai 1824 arbeitete. Am 1. Juli 1824 associierte er sich mit E. F. van Bargen unter der Firma Bargen & Meister. Diese Verbindung wurde am 1. September 1830 aufgelöst; stattdessen gründete er die Firma Carl L. D. Meister (ab Dezember 1856: Carl L. D. Meister & Co.). Diese galt als allgemeines Import- und Exportgeschäft, doch ließ Meister auch einige eigene Schiffe nach Westindien laufen, zunächst unter spanischer Flagge. Meisters Tätigkeit als Mitglied der Steuerdeputation (1847-1852) und der Stempeldeputation (1852) lief zum Teil parallel mit seiner Zugehörigkeit zur Commerzdeputation. 1855 führte er das Präsidiat der Commerzdeputation. Als Vertreter des 60er Kollegiums war er von 1859 bis 1862 Mitglied der Bürgerschaft und des Bürgerausschusses.  
Lokale Referenzen
Carl Ludwig Daniel Meister war zuerst Mitglied in der Hamburger Freimaurer-Loge "Absalom zu den drei Nesseln". In dieser Loge wurde er 1832 zum Bruder Lehrling aufgenommen, 1833 zum Gesellen gefördert und auch zum Meister erhoben. Er wechselte 1838 zur Loge "Ferdinand zum Felsen", um diese bis 1840 als ihr hammerführender Meister vom Stuhl zu leiten.
 
Lebensbeschreibungen Carl Ludwig Daniel Meister.pdf
Podcasts Meister Carl Ludwig Daniel.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1855 -
Bürgerschaftsmitglied: 1859 - 1862
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Carl Meixner  
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Geboren 16. November 1818
Geburtsort Königsberg 
Gestorben 05. November 1888
Todesort Wien 
Kurzbiographie Carl Meixner, geb. 16.11.1818 in Königsberg, gest. 05.11.1888 in Wien, Sohn des Bassisten Heinrich Meixner. Beginn der Bühnenlaufbahn in Detmold; 1839-1845 als Schauspieler in Hamburg zunächst am Theater in der Steinstraße, dann am Thalia-Theater. Danach in Leipzig und Stuttgart und zuletzt seit 1850 in Wien. 
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Emil von Melle  
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Geboren 29. April 1822
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 17. Januar 1891
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Emil von Melle, geb. 29.4.1822 in Hamburg, gest. 17.1.1891 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns Theodor von Melle. Kaufmann in Hamburg, seit 1867 Senator. Heirat 16.3.1850 mit der Hamburger Senatorentochter Maria Elisabeth Geffcken. 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1867 -
Kaufmann/-frau: -
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Werner von Melle  
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Geboren 18. Oktober 1853
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Februar 1937
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Werner von Melle nahm 1873 das Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg auf. Anschließend wechselte er an die Reichsuniversität Straßburg, bevor er an die Universität nach Leipzig ging und 1876 in Göttingen zum Doktor der Rechte promoviert wurde. In den folgenden Jahren war er in Hamburg als Anwalt, Autor historischer Werke und als Journalist tätig. 1886 wurde er politischer Redakteur bei den konservativen "Hamburger Nach­richten". 1891 zum Senatssyndicus gewählt und der Oberschulbehörde als Präsidialmitglied zugeordnet, avancierte er 1900 zum Senatsmitglied und vier Jahre später zum Präses der Oberschulbehörde. 1915, 1918 und 1919 bekleidete er das Amt des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg. Bei der Entstehung der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung spielte von Melle seit 1904 die entscheidende Rolle. Als ihr Präsident prägte er bis 1935 die Arbeit der Stiftung. Ebenso setzte er sich ganz maßgeblich für die 1919 erfolgte Gründung der Hamburgischen Universität ein. Nachdem er aus dem Senat ausgeschieden war, wählte ihn diese 1921 zum "Rector magnificus honoris causa", eine in Deutschland einmalige Auszeichnung. Ausführliche Biographie
 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- in Rotherbaum befindet sich seit 1961 der nach ihm benannte Von-Melle-Park
 
Lebensbeschreibungen MelleWerner.Biographie.pdf
Literaturhinweise MelleWerner.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Politik
Wissenschaft
Funktionen Bürgermeister/in: -
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Lotte Mende  
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Geboren 12. Oktober 1834
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 05. Dezember 1891
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Lotte Mende, mit bürgerlichen Namen Johanna Dorothea Louise Müller, war die Tochter armer, bürgerlicher Eltern. Bereits im Kindesalter äußerte sie den Wunsch, Schauspielerin zu werden. Als sie 16 Jahren alt war, bot sich diese Chance. In einer Annonce in den "Hamburger Nachrichten" wurden junge Damen fürs Theater gesucht. Mit Einverständnis ihrer Eltern, die wegen Armuts eine Arbeit für ihre Tochter suchten, bewarb sich Lotte Mende und wurde genommen. Ihr erstes Engagement erhielt sie 1850 und führte sie nach Verden. In dem Rollenfach der munteren Liebhaberin spielte Lotte Mende in Elberfeld, Bonn, Aachen, Köln, Düsseldorf und Altona. 1864 wurde sie, die damals noch ihren Geburtsnamen Louise Müller trug, am Carl- Schultze- Theater auf Hamburg St. Pauli engagiert, wo Hamburger Volksstücke und Lokalpossen meist in plattdeutscher Sprache aufgeführt wurden. Das 1300 Personen Platz gebende Theater befand sich im Hofe des Grundstückes Reeperbahn 140-142. Durch Gastspielreisen wurde das Theater, welches bis 1931 existierte und an dem Lotte Mende, mit kurzen Unterbrechungen, als sie z. B. am Berliner Residenztheater spielte, 10 Jahre lang ein festes Engagement gehabt hatte, über die Grenzen Hamburgs bekannt.

Carl Schultze und Lotte Mende traten oft zusammen auf und galten bald als das ideale Paar des Volkstheaters. Lotte Mende hatte ein großes Repertoire, spielte Rollen von der jugendlichen Liebhaberin bis zur komischen Alten und war eine Virtuosin in holsteinischem, mecklenburgischem und hamburgischem Platt.Ihren größten Erfolg feierte sie als redselige Tante Therese Grünstein in „Hamburger Leiden", das 1873 zuerst aufgeführt und über hundert Mal wiederholt wurde. Der von ihr immer wieder vorgetragene Satz: „Was is mich das mit dich, mein Kind" wurde zum geflügelten Wort. Lotte Mende, die 1872 ihren Schauspielkollegen, den Heldenspieler Louis Mende geheiratet hatte, verließ 1874 das Carl Schultze Theater, nachdem dort immer weniger Lokalpossen gespielt wurden. Sie ging von 1874 bis 1875 ans Berliner Residenztheater, fand hier aber nicht den richtigen Wirkungskreis. So zog sie von einem Gastspiel zum anderen. Im Hamburger Varietéheater (später Ernst Drucker Theater) gab Lotte Mende ca. 500 Gastspiele. Dennoch vereinsamte sie in ihrem Privatleben. Im Frühsommer 1881 starb ihr Mann an Krebs. Auch Lotte Mende bekam Krebs und starb daran im Allgemeinen Krankenhaus Eppendorf.

Text: Rita Bake

 
Lokale Referenzen Lotte Mendes Grabstein steht im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof.
 
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Max Mendel  
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Geboren 19. Mai 1872
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. August 1942
Todesort KZ Theresienstadt 
Kurzbiographie Max Mendel war Kaufmann, Genossenschafter und Politiker.

Er wurde am 19.5.1872 in Hamburg geboren und stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie. Im Alter von 14 Jahren musste er das Realgymnasium des Johanneums aufgrund einer Hüftgelenkerkrankung vorzeitig verlassen und erhielt fortan Privatunterricht. Die Krankheit hatte er nach eineinhalb Jahren überwunden. Mendel widmete sich volkswirtschaftlichen Studien und wurde 1889 Buchhalter im väterlichen Großhandelsgeschäft. Er wurde zudem Mitglied im sozialdemokratisch orientierten Zentralverband der Handlungsgehilfen. Für den Verband hielt er Vorträge und war mit dem Leiter Max Josephsohn befreundet, durch welchen er an den Vorarbeiten zur Gründung des Konsum-, Bau- und Sparvereins „Produktion“ einbezogen wurde. 1900 wurde Mendel als Nachfolger Josephsohns für das Amt des Schriftführers im Aufsichtsrat der Genossenschaft gewählt und 1909 zum Finanzgeschäftsführer berufen. Außerdem wurde er in die Aufsichtsräte der Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Konsumvereine (1913), der Volksfürsorge (1920) und weiterer gemeinwirtschaftlichen Unternehmen gewählt. Von 1920 bis 1928 wirkte er als Vorsitzender des Vorstandes der Genossenschaft und galt als Finanzexperte. 1928 unterlag Mendel innerhalb der Genossenschaft einem Richtungsstreit, bei dem auch antisemitische Tendenzen mitspielten, und wurde zum Ende des Jahres abberufen. In den Jahren 1925 bis 1929 saß Mendel für die SPD im Hamburger Senat. Bei seinem Ausscheiden wurden gesundheitliche Gründe genannt, jedoch spielte vermutlich vielmehr Mendels jüdische Herkunft eine Rolle. Auch der damalige Senator Carl Cohn musste sein Amt räumen, womit 1929 die beiden letzten jüdischen Politiker aus dem Hamburger Senat ausgeschieden waren. Im Juli 1942 wurden Mendel, seine Frau und weitere Angehörige in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo er am 10.8.1942 starb.

 
Lokale Referenzen Mendelstraße (Hamburg-Lohbrügge); 2005 wurde der 1000. Stolperstein vor dem Hamburger Rathaus als Erinnerung an Max Mendel eingesetzt  
Literaturhinweise Max Mendel_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1925 - 1929
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Ernst Freiherr von Merck  
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Geboren 20. November 1811
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 06. Juli 1863
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Ernst Merck, seit 1860 Ernst Freiherr von Merck, war Unternehmer und Politiker.

Er wurde am 20.11.1811 in Hamburg geboren und wuchs in einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie auf. Sein Vater war Senator Heinrich Johann Merck, sein Stiefbruder war Carl Hermann Merck. Nach dem Besuch der Handelsschule in Bremen absolvierte er eine Ausbildung als Kaufmann und war in Antwerpen, Liverpool und Rio de Janeiro tätig. Um 1840 wurde er Teilhaber des väterlichen Betriebs H. J. Merck & Co. und trug erheblich dazu bei, dass das Unternehmen innerhalb von zwei Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Merchant Banking-Häuser Hamburgs aufstieg. Merck wurde, ebenso wie sein Vater, Freimaurer. Im Mai 1847 leitete er die Gründungsversammlung der HAPAG. In den folgenden Jahren fungierte er als Vertreter Hamburgs in der Frankfurter Nationalversammlung, war Mitglied der Kaiserdeputation sowie Reichsfinanzminister der Provisorischen Zentralgewalt. 1853 wurde Merck zum österreichischen Generalkonsul in Hamburg ernannt. Gleichzeitig engagierte er sich für Eisenbahnlinien in Österreich, wurde 1856 in den Verwaltungsrat der Kaiserin-Elisabeth-Bahn gewählt und vier Jahre später von Kaiser Franz Joseph I. in den österreichischen Adels- und Freiherrenstand erhoben.

Merck war zudem Chef der Kavallerie des Hamburger Bürgermilitärs und Mitgründer der Norddeutschen Bank (1856), der heutigen Deutschen Bank. Ab 1860 war er maßgeblich an der Gründung des Zoologischen Gartens beteiligt. Außerdem war er neben Johan Cesar IV. Godeffroy, Johann Christian Jauch junior, Johann Heinrich Schröder und Robert Miles Sloman Mitbegründer der Internationalen Landwirtschaftsausstellung 1863, die auf dem Heiligengeistfeld stattfand.

Merck verstarb am 6.7.1863 - einen Tag bevor zu seinen Ehren eine Straße in der Vorstadt St. Georg nach ihm benannt werden sollte.

 
Lokale Referenzen

Ernst Merck wurde am 6. Mai 1841 von der Hamburger Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" zum Freimaurer aufgenommen. Diese Loge beförderte ihn am 14. Oktober 1843 zum Gesellen, am 26. April 1848 wurde er hier zum Meister erhoben.

Ernst wechselte in die Freimaurer-Loge "Absalom zu den drei Nesseln", in der auch sein Vater, der Hamburger Kaufmann und Senator, Heinrich Johann Merck, Mitglied war.

 

Spuren in Hamburg:

- in St. Georg sind seit 1863 die Ernst-Merck-Straße und die Ernst-Merck-Brücke

- unweit der Tiergartenstraße - sie erinnert an den durch ihn gegründeten Zoologischen Garten - stand die ehemalige Ernst-Merck-Halle

- auf dem heutigen Jacobi-Park in Hamburg-Eilbek, dem ehemaligen Friedhof der Hauptkirche St. Jacobi, befindet sich die Gruft der Familie Merck. Hier sind auch die Grabstätten von Heinrich Johann und Ernst Freiherr von Merck.

 
Literaturhinweise Ernst Freiherr von Merck_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Heinrich Johann Merck  
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Geboren 27. Februar 1770
Geburtsort Schweinfurt 
Gestorben 23. Oktober 1853
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Heinrich Johann Merck war erfolgreicher Kaufmann und über viele Jahre Senator in Hamburg. Er war des siebte Kind des Schweinfurter Stadtsyndikus Johann Christian Merck (1728-1811) und seiner Frau Magdalene, geb. Schöpf. Nach erfolgreichem Lehrabschluss in Straßburg ging der junge Merck nach Hamburg, wo ihm 1799 das Bürgerrecht erteilt wurde. Hierauf konnte er sich selbständig machen, um mit englischem Baumwollgarn zu handeln. Nach der durch die französische Besatzung im Jahre 1806 verhängten Kontinentalsperre engagierte sich Merck als "Schmuggler" über Helgoland. Diese Geschäfte entwickelten sich so erfolgreich, dass er bald zu den wohlhabendsten Männern in Hamburg zählte. Nach Abzug der Franzosen baute er seinen Handel mit englischen Baumwollgarnen über Filialen in Manchester und Leipzig aus. Jetzt erweiterte er seine Geschäftsfelder um den Handel mit Getreide und Zink. Darüber hinaus betätigte er sich als Reeder, Bankier und in der Versicherungswirtschaft. Mit seinem Sohn Ernst Merck war er 1847 Gründungsmitglied der Hamburg-Amerikanischen Paket-Aktien-Gesellschaft (HAPAG).
 
1820 wurde Heinrich Johann Merck in den Hamburger Senat gewählt. Mit seinem politischen und wohltätigen Engagement hat er sich über mehrere Jahrzehnte in dieser Stadt besonders hervorgetan.
Als Pflanzenliebhaber unterstützte er den Botanischen Garten, was dazu führte, dass der ehemalige Direktor Johann Georg Christian Lehmann ihn mit dem Dahlien-Namen "Dhalia merckii" ehrte.
 
Lokale Referenzen
Heinrich Johann Merck wurde am 5. Mai 1800 in die Hamburger Loge "Absalom zu den drei Nesseln" zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen, am 21. August 1800 zum Gesellen befördert und am 15. November 1801 zum Meister erhoben. Er betätigte sich als ein äußerst aktiver Freimaurer: von 1806 bis 1807 war er Schatzmeister seiner Loge und von 1809 bis 1819 erster Aufseher in der Loge "Emanuel zur Maienblume".
Im Auftrage der "Großen Loge von Hamburg" war er von 1838 bis 1850 Repräsentant bei der "Großen Loge von England". Anlässlich seines 50-jährigen Maurerjubiläums ernannte ihn am 6. Juni 1850 die "Große Loge von Hamburg" zu ihrem Ehrengroßmeister. in dieser Festloge sagte er den Satz: "Das Glück wohnt nie im Besitz. Das Glück ist allein in der Seele zu Hause".
 
Spuren in Hamburg:
- in der Rathausdiele befindet sich an einer Säule sein Portrait-Relief
- im Waisenzimmer des Rathauses ist von ihm eine Marmor-Büste
 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1820 -
Kaufmann/-frau: -
Bankier: -
Reeder: -
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Robert Eduard Julius Mestern  
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Geboren 15. August 1843
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 02. Januar 1892
Todesort Alexandria 
Kurzbiographie Robert Eduard Julius Mestern, geb. 15.8.1843 in Hamburg, gest. 2.1.1892 in Alexandria, Sohn des Kaufmanns Johann Christian Andreas Mestern und der Wilhelmine Möring. Kaufmann in Hamburg. Seit 1874 Mitglied der Bürgerschaft, in zahlreichen Gremien Hamburgs tätig. Vermählt 22.10.1870 mit Anna Elisabeth Baasch. 
Lebensbeschreibungen Robert Eduard Julius Mestern.pdf
Podcasts Mestern Robert Eduard Julius.mp3
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1885 - 1888
Kaufmann/-frau: -
Bürgerschaftsmitglied: 1874 - 1892
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Albert Gottlieb Methfessel  
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Geboren 06. Oktober 1785
Geburtsort Stadtilm/Thüringen 
Gestorben 23. März 1869
Todesort Heckenbeck zwischen Alfeld/Leine und Gandersheim 
Kurzbiographie
Sänger, Komponist und Dirigent.
 
Albert Gottlieb Methfessel wird als 13. Kind eines Kantors und Organisten in Stadtilm/Thüringen geboren. Ab 1801 besuchte er in Rudolstadt das Gymnasium, um anschließend von 1807 bis 1810 in Leipzig Theologie und Literatur zu studieren. Er fühlte sich aber mehr der Musik hingezogen und so wechselte er nach Dresden, um seine Gesangausbildung zu vertiefen. Von 1810 bis 1811 konnte er sich bereits an dem Hoftheater in Rudolstadt als Kammersänger und Gesangs- und Instrumenten-Lehrer betätigen.
 
Ab 1823 kam Methfessel nach Hamburg, um hier als Musiker und Dirigent zu arbeiten. Gleich nach seiner Ankunft gründete er am 19. April die "Hamburger Liedertafel von 1923", den ältesten Männerchor Hamburgs. Zur doppelten 300-Jahrfeier in Hamburg - 300 Jahre Reformation und 300 Jahre bürgerliche Verfassung - wurde im Stadt-Theater am 29. September 1829 das vaterländische Schauspiel "Bürgertreue" aufgeführt. Der Schlussgesang war das Lied: "Stadt Hamburg an der Elbe Auen". Aus Methfessels Feder stammt die Melodie zu diesem Lied, das ab 1890 zu Hamburgs Stadt-Hymne "Hammonia" wurde.
 
Ab 1832 nahm Methfessel am Opernhaus Braunschweig die Stelle des Hofkapellmeisters an. Wegen eines Gehörleidens musste er 1841 vorzeitig in Pension gehen. 1865 erteilte ihm die Universität Jena die Ehrendoktorwürde.
 
Bekannte Melodien von Albert Methfessel sind:
- die Hamburgische Stadt-Hymne "Hammonia"
- Hinaus in die Ferne
- Stimmt an mit hellem, hohem Klang
- Der Gott, der Eisen wachsen ließ
 
Lokale Referenzen
Albert Gottlob Methfessel wurde 1819 in Rudolphstadt in der Loge "Günter zum stehenden Löwen" zum Freimaurer aufgenommen, 1821 zum Gesellen befördert und 1823 zum Meister erhoben. Während seiner Hamburger Zeit betätigte er sich als aktives Mitglied in der Freimaurer-Loge "Absalom zu den drei Nesseln".
 
Spuren in Hamburg:
- in Eimsbüttel ist seit 1899 die nach ihm benannte Methfesselstraße
- in der Rathausdiele befindet sich an einer Säule sein Portrait-Relief
 
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
Anfang

 
David Christopher Mettlerkamp  
Abbildung
Geboren 08. Juni 1774
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 25. Juli 1850
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie David Christopher Mettlerkamp, geboren am 08.06.1774 in Hamburg, gestorben am 25.07.1850 ebd. Sohn des Matthias Andreas Mettlerkamp und der Catharina Elisabeth Langermann. Bleideckermeister in Hamburg und Chef der Hanseatischen Bürgergarde während der Befreiungskriege. 1825-1827 Aufenthalt in Bessarabien zum Versuch einer Existenzgründung, dann Rückkehr nach Hamburg und Gründung einer Eisengießerei. Erste Eheschließung 18.05.1797 mit Friederica Margaretha Jäger (gest. 1805), zweite Eheschließung 24.08.1805 mit Auguste Christiane Amalie Curio. 
Lokale Referenzen
David Christopher Mettlerkamp betätigte sich in unserer Stadt als aktiver Freimaurer. Er wurde 1798 von der Johannis-Loge "Zum rothen Adler" in den Bruder-Bund aufgenommen. Von 1821 bis 1822 bekleidete er das Amt des Provinzial-Großmeisters der "Provinzialloge von Niedersachsen".
 
Spuren in Hamburg:
- in Hamm-Nord ist seit 1928 der nach ihm benannte Mettlerkampsweg
- in der Rathausdiele befindet sich an einer Säule sein Portrait-Relief
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Anfang

 
Werner de Metzendorp  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1293 - 1332
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Hinrich Meurer  
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Geboren 1642
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1690
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1642 geboren, studierte er zunächst Rechtswissenschaften und unternahm die damit verbundenen Reisen. Danach wurde er Beisitzer am Niedergericht bis er 1672 in den Senat berufen wurde.In diesem Amt vertrat er Hamburg in den Jahren 1677 und 1678 bei den Friedensverhandlungen in Nimwegen, durch welche der langjährige Krieg zwischen England, Frankreich, Holland, Portugal und Spanien, lauter Handelspartnern der Stadt, beendet wurde. Anschließend gelang ihm zusammen mit Bürgermeister Schulte die durch Schnittger und Jastram angestellten Unruhen niederzuwerfen. 
Lokale Referenzen Meurerweg, Horn, seit 1968
 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2010.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 08.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 10. August 1678 - 5. Juni 1684
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Arnold Otto Meyer  
Abbildung
Geboren 01. September 1825
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. März 1913
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Arnold Otto Meyer, geb. 01.09.1825 in Hamburg, gest. 12.03.1913 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns Georg Christian Lorenz Meyer und der Caroline Antoinette Gerste; Kaufmann und Mitglied der Bürgerschaft in Hamburg, setzte die Kunstsammlertradition seiner Familie fort; 25.09.1855 Heirat mit der Hamburger Kaufmannstochter Luise Caroline Ferber. 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Kunst
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Bürgerschaftsmitglied: -
Kunstsammler/in: -
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Claus Meyer  
Abbildung
Geboren 09. Juli 1870
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. August 1922
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1870 geboren in Hamburg; Vermutlich Handwerkslehre; Besuch der Hamburger Baugewerkschule; Baut zahlreiche Kontorhäuser; Arbeitet teilweise mit Franz Bach bzw. Alfred Löwengard zusammen; 1922 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen ClausMeyerWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Professor Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer  
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Geboren 26. Januar 1758
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. September 1840
Todesort Barmstedt in Holstein 
Kurzbiographie
Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer - genannt der "Barmstedter Meyer" - war Schriftsteller, Bibliothekar, Publizist, Jurist, Gelehrter - Professor der Philosophie.
Als Sohn eines Oberpostmeisters besuchte er das Johanneum in Hamburg und studierte zunächst an der Universität Kiel. 1776 schrieb sich Meyer in Göttingen ein, um Jura zu studieren. 1783 nahm er in Stade die Stelle des Regierungsauditors an. Hier traf er wieder mit Friedrich Ludwig Schröder zusammen, mit dem er seit längerem befreundet war. Ab 1788 begann für Meyer eine lange Zeit vieler Reisen durch Deutschland, und das europäische Ausland nach England, Frankreich und Italien. Hier knüpfte er viele Bekanntschaften zu unterschiedlichen literarischen Zirkeln - so auch in Weimar zu Friedrich Schiller. 1791 kehrte Meyer nach Deutschland zurück, um sich einige Jahre als Schriftsteller zu betätigen. Durch den plötzlichen Tod seines jüngeren Bruders Friedrich Albrecht Anton Meyer fiel ihm ein beträchtliches Vermögen zu, von dem er das Gut Barmstedt bei Hamburg kaufen konnte, auf dem er bis zu seinem Lebensende als Publizist tätig war. Neben vielen Übersetzungen und Lyriken, die in Zeitschriften veröffentlicht wurden, ist seine zweibändige  und 1819 veröffentliche Biographie "Friedrich Ludwig Schröder, Beiträge zur Kunde, des Menschen und des Künstlers" besonders hervorzuheben.
 
Lokale Referenzen
Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer war zeitlebens ein sehr aktiver Freimaurer. 1776, im Jahr seines Studienantritts in Göttingen, wurde er von der dortigen Loge "August zum goldenen Zirkel" zum Freimaurer aufgenommen und gleich in alle drei Grade befördert. Zurück nach Hamburg, nahm ihn die Loge »Emanuel zur Maienblume" am 8. Mai 1806 unter der Bürgschaft von Friedrich Ludwig Schröder an. Er wurde Großaufseher der "Großen Loge zu Hamburg", die ihn 1817 zu ihrem Ehrenmitglied ernannte.
Meyer hatte maßgeblichen Anteil an Schröders Reformarbeit, die am 29. Juni 1801 als das "Schröder'sche Ritual" eingeführt wurde. Nach diesem Ritual wird heute noch weltweit in vielen Logen gearbeitet.
 
Kategorien Literatur
Funktionen
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Georg Christian Lorenz Meyer  
Abbildung
Geboren 18. Januar 1787
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 24. August 1866
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Georg Christian Lorenz Meyer, geb. 18.1.1787 in Hamburg, gest. 24.8.1866 ebd., Sohn des Weinhändlers und Kunstsammlers Johann Valentin Meyer und der Margarethe Amalia Bausch. Weinhändler in Hamburg. Nach verschiedenen bürgerlichen Ehrenämtern 1821-1860 Senator in Hamburg. Heirat 10.9.1816 mit Caroline Antoinette Gerste. 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1821 - 1860
Kaufmann/-frau: -
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Johann Friedrich Lorenz Meyer  
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Geboren 22. Januar 1760
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. Oktober 1844
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Friedrich Lorenz Meyer, geboren 22.1.1760 in Hamburg, gestorben 21.10.1844 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns Johann Lorenz Meyer und dessen zweiter Frau Catharina Maria Kern. 1777-1782 Jurastudium in Göttingen mit abschließender Promotion. Nach ausgedehnten Auslandsreisen seit 1785 als Domherr in Hamburg ansässig. Vermählt 12.4.1785 mit der Professorentochter Friederike Amalie Sophie Boehmer. Umfangreiche literarische und gemeinnützige Tätigkeit. Johann Friedrich Lorenz Meyer publizierte u. a. 1801-02 die „Skizzen zu einem Gemälde von Hamburg“. Meyer hielt die Grabreden auf Friedrich Gottlieb Klopstock und Friedrich Ludwig Schröder
Lokale Referenzen
Johann Friedrich Lorenz Meyer war ein äußerst aktiver Freimaurer. 1779 wurde er während seines Studienaufenthaltes in Göttingen von Georg Ludwig Boehmer - sein Doktorvater und späterer Schwiegervater (siehe oben) - zum Freimaurer aufgenommen. 1780 beförderte ihn Boehmer zum Gesellen und 1781 erhob er ihn zum Meister. Am 7. März 1801 wurde Meyer in Hamburg von der Loge "Absalom zu den drei Nesseln" angenommen. In dieser Loge führte er als Meister vom Stuhl von 1804 bis 1806 den Hammer. Am 4. Februar 1811 war Meyer Mitbegründer der "Großen Loge zu Hamburg" und übernahm neben dem Großmeister Johann Philipp Beckmann das Amt des ersten Großaufsehers.
 
Kategorien Wirtschaft
Literatur
Wohlfahrt
Religion
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Autor/in: -
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Johann Lorenz Meyer  
Abbildung
Geboren 14. Oktober 1696
Geburtsort Obernbreit 
Gestorben 12. August 1770
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Lorenz Meyer, geb. 14.10.1696 in Obernbreit, gest. 12.08.1770 in Hamburg, Sohn des Peter Meyer und der Margarethe Zimmermann. Nach der Böttcherlehre in Marktbreit seit 1725 als Kaufmann in Hamburg tätig, hier 1728 Begründung der eigenen Weinhandelsfirma. Erste Eheschließung 28.02.1729 mit Anna Elisabeth Michels (gest. 1741), zweite Eheschließung 23.04.1743 mit Catharina Maria Kern.  
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Industrieproduzent/in: -
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Johann Valentin Meyer  
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Geboren 05. Januar 1745
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. Oktober 1811
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Valentin Meyer, geb. 5.1.1745 in Hamburg, gest. 16.10.1811 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns und Weinhändlers Johann Lorenz Meyer und dessen zweiter Ehefrau, der Hamburger Weinhändlerstochter Catharina Maria Kern. Weinhändler in Hamburg, tätig in zahlreichen bürgerlichen Ehrenämtern, seit 1800 Ratsherr in Hamburg. 14.5.1771 Heirat mit der Hamburger Kaufmannstochter Margarethe Amalia Bausch. Einer der bedeutendsten Kunstsammler und Kunstmäzene der Stadt. 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Kunst
Funktionen Senator/in: 1800 -
Kaufmann/-frau: -
Kunstsammler/in: -
Handelskammerpräses: März 1794 - Juli 1795
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Ludolf Meyer  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort unbekannt 
Gestorben 11. Mai 1902
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Ludolf Meyer, Geburtsdatum nicht bekannt, gest. 11.05.1902 in Hamburg. Zunächst Kapitän, seit 1886 als Schiffsinspektor bei der Hapag tätig, 1900-1902 Mitglied des Vorstandes der Hapag. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Reeder: -
Anfang

 
Johann Christian Carsten Meyn  
Abbildung
Geboren 29. August 1810
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 09. Februar 1899
Todesort Rendsburg 
Kurzbiographie Johann Christian Carsten Meyn, geb. 29.08.1810 in Hamburg, gest. 09.02.1899 in Rendsburg. Sohn des Hamburger Kaufmanns Carsten Meyn. Nach Maschinenbaulehre 1838-1854 Mitinhaber einer Maschinenbau-Werkstätte und Eisengießerei in Hamburg, danach als Ingenieur tätig und Mitglied der Bürgerschaft in Hamburg. Seit 1861 Direktor der Carlshütte in Rendsburg. Heirat 01.12.1838 mit der Hamburger Münzmeisterstochter Emma Knoph. 
Lokale Referenzen Carsten-Meyn-Weg, Poppenbüttel, seit 1977
 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Bürgerschaftsmitglied: -
Anfang

 
Caspar Heinrich Michaelsen  
Abbildung
Geboren 04. Januar 1767
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 24. Januar 1841
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Caspar Heinrich Michaelsen war der Sohn von Caspar Ludwig Michaelsen und Anna Elisabeth Elpen. Er war als Kaufmann, später als Lehrer der Handlungswissenschaften in Hamburg tätig und verfasste verschiedene Publikationen zur Botanik. Seit 1794 war er mit Johanna Wilhelmine Sophia Ruprecht verheiratet. 
Kategorien Wissenschaft
Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Heinrich Alfred Michahelles  
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Geboren 29. November 1853
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. August 1915
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nach dem Besuch der Bülauschen Privatschule in Hamburg und einer kaufmännische Lehre trat Heinrich Alfred Michahelles am 1. Januar 1880 in die vom Großvater gegründete Firma Gebrüder Michahelles als Teilhaber ein und war seit 1884 Alleininhaber. Im April 1885 erfolgte die Assoziierung mit Ferdinand Beit, und 1891 errichteten die Gesellschafter eine Zuckerraffinerie in Schulau. Am 31. Dezember 1888 wurde Michahelles in die Handelskammer gewählt. Das Präsidiat führte er vom 2. Januar 1903 bis zum 2. Januar 1907. Am 4. Januar 1907 wurde Michahelles in den Senat gewählt und musste daher aus der Handelskammer ausscheiden. Er hatte bereits von 1898 bis 1906 der Bürgerschaft angehört. 
Lebensbeschreibungen Heinrich Alfred Michahelles.pdf
Podcasts Michahelles Heinrich Alfred.mp3
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 4. Januar 1907 - 1915
Handelskammerpräses: 1903 - 1907
Kaufmann/-frau: -
Bürgerschaftsmitglied: 1898 - 1906
Anfang

 
Johan Miles  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1300 - 1329
Anfang

 
Kersten Miles  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Kersten-Miles-Brücke, Neustadt, seit 1896
 
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1378 - 1420
Anfang

 
Johannes Militis  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1347 - 1360
Anfang

 
Dr. h. c. Erna Mohr  
Abbildung
Geboren 11. Juli 1894
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. September 1968
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Als Tochter eines Lehrers schlug Erna Mohr ebenfalls die Lehrerinnenlaufbahn ein, obwohl ihre Liebe der Natur und den Tieren galt. Im Alter von 18 Jahren nahm sie am 1843 gegründeten, weltberühmten Zoologischen Museum am Steintorplatz eine Tätigkeit als Spinnenzeichnerin an. Auch während ihrer Ausbildung und später dann als Lehrerin arbeitete sie weiterhin am Zoologischen Museum. So wurde sie 1913 Mitarbeiterin in der Fischereibiologischen Abteilung bei Professor Ehrenbaum. Nach einiger Zeit wechselte Erna Mohr in die Abteilung für niedere Wirbeltiere, wo sie vertraut wurde mit der Anlage von Sammlungen und deren Ordnung. Als 1934 ihr Chef in Pension ging, wurde Erna Mohr aus dem Schuldienst beurlaubt, um die Abteilung für niedere Wirbeltiere zu übernehmen. 1936 erhielt sie auch die Abteilung für höhere Wirbeltiere und damit die Verantwortung für entscheidende Teile der Schausammlung des alten Zoologischen Museums.
1943 zerstörten Bomben Erna Mohrs Werk. Sie ließ sich jedoch nicht entmutigen und machte sich sofort nach dem Krieg an den Wiederaufbau der Sammlungen. Als Anerkennung für ihren Einsatz wurde sie an 1. Januar 1946 von der Hochschulverwaltung als Kustos der Wirbeltierabteilung des Zoologischen Museums übernommen. Noch heute besteht der von ihr zusammengetragene Grundstock der wissenschaftlichen Sammlung.

Erna Mohr erhielt hohe Auszeichnungen und Ehrungen: 1944 wurde sie zum Mitglied der Kaiserlichen-Leopoldinisch-Karolinischen Akademie der Naturforscher in Halle berufen. 1950 erhielt sie von der Universität München die Ehrendoktorwürde, und 1954 wurde sie Ehrenmitglied des „Verbandes deutscher Zoodirektoren“. 
Erna Mohr setzte sich für das vom Aussterben bedrohte europäische Wisent ein und arbeitete im Vorstand der „internationalen Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents“.
Erna Mohr war außerdem einer der Pioniere auf dem Gebiet der Verhaltensforschung der Säugetiere. So erforschte sie Z. B. das Verhalten der Baumratten.

Text: Rita Bake

 
Lokale Referenzen

Ihr Grabstein steht im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

1984 wurde im Stadtteil Bergedorf die Erna-Mohr-Kehre benannt.

 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Barthold Moller  
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Geboren 19. November 1605
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. April 1667
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Schon seine Vorfahren waren Ratsherren in Hamburg. Ältere Verwandte bereicherten als Gelehrte das geistige und religiöse Leben Norddeutschlands. Er wurde am 19. November 1605 als Sohn des Senatssyndikus Vincent Moller in Hamburg geboren, studierte Jura an deutschen und europäischen Universitäten und kehrte 1630 als Licentiat beider Rechte in die Vaterstadt zurück, wo er nach fünfjähriger Tätigkeit als Senatssekretär 635 in den Senat gewählt wurde. Im Rahmen dieser Aufgaben vertrat er die Stadt auf mehreren Gesandtschaften nach Belgien, England, Dänemark, beim Reichtag in Regensburg, beim Kaiser in Wien und die Hansestädten in Köln. Ihm und seinem Senat gelang es, Hamburg – eine damals gut befestigte Stadt – aus den Wirren des 30-jährigen Krieges herauszuhalten, die Bedrohung seines Handels durch Dänemark mit Hilfe Schwedens und anderen deutschen Fürsten abzuwenden, angesichts der zerfallenden Hanse die Stellung auch Lübecks und Bremens in Europa zu stärken und 1648 im westfälischen Frieden für Hamburgs weiteren Handel günstige Voraussetzungen zu schaffen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2009 10.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1643 - 1667
Anfang

 
Diedrich Moller  
Abbildung
Geboren 16. August 1616
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 25. Oktober 1687
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Zu Schultes Bürgermeisterkollegen gehört Dietrich Moller. Nach Rückkehr von Studien und Reisen wurde er 1653 in den Senat berufen. Zu seinen besonderen Aufgaben gehörten Verhandlungen mit Frankreich über den Schutz der hamburgischen Schiffe gegen Seeräuber in der Biscaya und im Mittelmeer. Ansonsten hatte Ludwig der XIV. um 1655 ein besonderes Interesse an den wirtschaftlichen Beziehungen zu den Hansestädten. So gelang es Moller Hamburg’s frühere Vorrechte bestätigt zu erhalten und einen Vertrag abzuschließen, welcher der Stadt freien Handel mit den Ländern der französischen Krone einschließlich der Kolonien zusicherte und ihre Schiffe gegen die Seeräuber schützte.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 11.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1680 - 1687
Anfang

 
Evert Moller  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1571 - 1588
Anfang

 
Henning Moller  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie Magister Henning Moller (latinisiert Henningus oder Henningius Molitor oder Molitoris) ist zwischen 1511 und 1514 als Offizial (Stellvertreter) des Hamburger Dompropstes Joachim Klitzing urkundlich belegt. Er war außerdem Inhaber der Pfarrstelle in Eddelak (Dithmarschen) sowie Kantor und Kapitular im Kollegiatstift St. Marien vor Einbeck. Am 6. 8. 1511 besiegelte Moller in Hamburg eine Urkunde, mit der Klitzing die Stiftung einer Altarpfründe in der Itzehoer Laurentius-Kirche durch Ölgard Rantzau, die Mutter Johann Rantzaus (1492-1565), bestätigte. Am 13. 1. 1512 vermittelte Moller eine Vereinbarung zwischen dem Rat von Itzehoe und den Geistlichen an der Laurentius-Kirche über die Versorgung mit Getränken zum Eigenbedarf. Am 31. 3. 1511 entschied Moller, dass der Klerus an der Laurentius-Kirche für seine Immobilien nicht steuerpflichtig sei. In einem Notariatsinstrument über eine Vikarie in der Wöhrdener Kirche vom 12. 8. 1512 begegnet Moller als Zeuge. Am 20. 1. 1514 besiegelte Moller zu Lunden einen Vertrag über die Unterhaltung der St. Annen-Kapelle in Bösbüttel. Am 28. 2. 1514 verzichtete Moller auf sein Benefizium in Eddelak. Am 6. 5. 1514 promulgierte Moller einen Kollektenbrief zugunsten des Wiederaufbaus der untergegangenen Kirche von Herzhorn. Moller stellte, wie sich aus einem Verhörprotokoll von 1537/38 ergibt, auch Dispensurkunden in Ehesachen aus. Später begab sich Moller vielleicht in das Bistum Minden. Diese Orientierung deutet auf Beziehungen zu dem Jüngeren Haus Schauenburg hin, das damals noch in der Grafschaft Holstein-Pinneberg westlich von Hamburg regierte. Henning Moller war mit seiner Häufung von Ämtern, die er mit Sicherheit nur z.T. persönlich ausübte, ein typischer Vertreter der Geistlichkeit vor der Reformation. 
Literaturhinweise HamburgerPersönlichkeiten.HenningMoller.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Religion
Funktionen
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Hieronymus Hartwig Moller  
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Geboren 14. Juli 1641
Geburtsort Hamburg  
Gestorben 06. Dezember 1702
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 10. März 1697 - 6. Dezember 1702
Anfang

 
Philipp Moller  
Abbildung
Geboren 14. Mai 1763
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 30. September 1835
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Philipp Moller, geb. 14.5.1763 in Hamburg, gest. 30.9.1835 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns Ulrich Moller und der Kaufmannstochter Anna Dorothea Boetefeur. Kaufmann in Hamburg. Vermählt 29.11.1801 mit Dorothea Henriette Sophie Margaretha Ruperti. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Vincentius Moller  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1599 - 1621
Anfang

 
Theodor Möller  
Abbildung
Geboren 06. August 1566
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. April 1645
Todesort (Hamburg-)Harburg 
Kurzbiographie Möller war, nachdem er seit 1595 in Wismar Konrektor gewesen war, vom 15. Juli 1604 bis 1640 (?) Pastor in dem damals zu Harburg gehörigen Sinstorf, danach Archidiaconus oder Diaconus an der Dreifaltigkeitskirche. Er verfasste eine Reihe von Leichenpredigten für in Harburg und Umgebung gestorbene Personen sowie aus damals aktuellem Anlass ein Trostbuch für Kriegszeiten.
 
Literaturhinweise Möller.Theodor.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Religion
Funktionen
Anfang

 
Carl Mönckeberg  
Abbildung
Geboren 03. März 1807
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. März 1886
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Carl Mönckeberg war der Sohn des Senators Johann Georg Mönckeberg und dessen Ehefrau Catharina Magdalena geb. Gräpel. Mönckeberg besuchte das Johanneum und das Akademische Gymnasium seiner Geburtsstadt, bevor er von 1826 bis 1829 an den Universitäten Bonn, Göttingen und Berlin Theologie studierte. Nach Abschluss des Studiums unternahm Mönckeberg eine "Kavaliersreise" durch Deutschland, Frankreich, England, Schottland, Irland und Holland. 1831 legte Mönckeberg vor dem Geistlichen Ministerium in Hamburg das Kandidatenexamen ab. 1837 wurde Mönckeberg zum dritten Diaconus an der Hamburger Nikolaikirche gewählt, nachdem er 1838 die Hamburger Kaufmannstochter Johanna Louise Schröder geehelicht hatte. Von 1841 bis 1855 übte Mönckeberg außerdem das Predigeramt am Spinnhaus aus, von 1842 bis 1844 war er auch Katechet an der Schiffskirche. 1877 verlieh die Theologische Fakultät der Universität Leipzig Mönckeberg die Ehrendoktorwürde wegen seiner Verdienste um die Revision der Lutherbibel, für die er sich seit 1855 wissenschaftlich, kirchenpolitisch und publizistisch eingesetzt hatte. Mönckeberg gehörte innerhalb der lutherischen Kirche Hamburgs (seit 1870: Evangelisch-lutherische Kirche im Hamburgischen Staate) dem konservativen Spektrum an. Er war u.a. Mitglied der Hamburg-Altonaischen Bibelgesellschaft von 1814, des Kirchenbauvereins St. Nikolai und der Hamburger Stadtmission. Außerdem zählte Mönckeberg 1839 zu den Gründern des Vereins für Hamburgische Geschichte. Von seinen Werken ist die 1864 erschienene, 2006 als Nachdruck erschienene und seit 2014 in einer neuen, ausführlich kommentierten Ausgabe leicht zugängliche Schrift "Hamburg unter dem Drucke der Franzosen" am bekanntesten. In ihr stellte sich Mönckeberg einem Teil der  Erinnerungskultur seiner Heimatstadt entgegen, indem er einer einseitig-negativen Darstellung der so genannten Franzosenzeit (1806-1814) und damit frankreichfeindlichen und nationalistischen Kreisen widersprach. Zu Carl und Johanna Louise Mönckebergs Kindern gehörte der Jurist und Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg (1839-1908); nach ihm ist in Hamburg die berühmte Mönckebergstraße benannt. Die Photographie Carl Mönckebergs stammt aus der Zeit um 1865 (Original im Staatsarchiv Hamburg).
 
Literaturhinweise CarlMönckeberg.pdf
Kategorien Religion
Funktionen
Anfang

 
Johann Georg Mönckeberg  
Abbildung
Geboren 22. August 1839
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 27. März 1908
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

 

 
Lokale Referenzen Mönckebergstraße, Altstadt, seit 1908
 
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 3. Juli 1876 - 27. März 1908
Bürgermeister/in: 1. Januar 1890 - 31. Dezember 1890
Bürgermeister/in: 14. November 1892 - 31. Dezember 1893
Bürgermeister/in: 1. Januar 1896 - 31. Dezember 1896
Bürgermeister/in: 1. Januar 1899 - 31. Dezember 1899
Bürgermeister/in: 1. Januar 1902 - 31. Dezember 1902
Bürgermeister/in: 15. Juli 1904 - 31. Dezember 1905
Bürgermeister/in: 1. Januar 1908 - 27. März 1908
Anfang

 
Otto Wilhelm Mönckeberg  
Abbildung
Geboren 02. August 1843
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 14. Juni 1893
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Otto Mönckeberg wurde am 2.8.1843 in Hamburg geboren und stammte aus einer bedeutenden Hamburger Familie. Sein Großvater war der Jurist und Senator Johann Georg Mönckeberg und sein Vetter der Jurist und Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg. Er heiratete Antoine von Melle, Tochter des Senators Emil von Melle und Schwester des Senators Werner von Melle. Seine Schwiegermutter war Maria Geffcken, Tochter des Senators Heinrich Geffcken und Schwester von Friedrich Heinrich Geffcken.
Mönckeberg studierte Rechtswissenschaften und wurde 1873 in den Hamburgischen Staatsdienst übernommen. 1877 wurde er Richter am Niedergericht und 1881 ernannte man ihn zum Landgerichtsdirektor.
1880 wurde er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, wo man ihn 1885 zum Präsidenten wählte. Sieben Jahre blieb er in diesem Amt, bis er im November 1892 in den Senat gewählt wurde.
Er verstarb am 14.6.1893 in Hamburg.
 
Literaturhinweise Otto Mönckeberg_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Senator/in: -
Anfang

 
Jürgen Friedrich Mondientz  
Abbildung
Geboren 25. Februar 1791
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Juli 1840
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Jürgen Friedrich Mondientz, geb. 25.02.1791 in Hamburg, gest. 18.07.1840 ebd., Sohn des Kaufmanns Jacob Ludwig Mondientz und der Anna Catharina Weißen. Laufbahn bei der Polizei in Hamburg, seit 1826 Ober-Polizeivogt. 03.06.1817 Heirat mit Anna Maria Friederike Pemöller (Staatsarchiv Hamburg, genealogische Sammlungen: Stammtafel Mondientz). 
Kategorien Justiz
Funktionen
Anfang

 
Egon Monk  
Abbildung
Geboren 18. Mai 1927
Geburtsort Berlin 
Gestorben 28. Februar 2007
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Egon Monks Betätigungsfelder waren der Film, das Fernsehen und das Theater. Seit 1957 lebte der in Berlin aufgewachsene Monk in seiner Wahlheimat Hamburg. Ihr bescherte er in den frühen 1960er Jahren den Ruf, Sitz einer „zweiten Hamburgischen Dramaturgie“ zu sein. Nach Lessings reformerischer Leistung auf dem Gebiet des Dramas in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, verhalf Monk dem damals noch jungen Fernsehspiel zu großer künstlerischer Anerkennung. Nur acht Jahre, von 1960 bis 1968, leitete Egon Monk die Hauptabteilung Fernsehspiel beim NDR. Doch in dieser Zeit entstanden rund 150 Fernsehspiel-Produktionen, von denen "Anfrage" (1962), "Schlachtvieh" (1963), "Mauern. Von Vätern und Söhnen" (1963), "Wilhelmsburger Freitag" (1964) und "Ein Tag. Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager" (1965) zu den Highlights der bundesrepublikanischen Fernsehgeschichte gehören. 1968 folgte ein kurzes Intermezzo als Intendant des Hamburger Schauspielhauses und danach eine produktive Phase als freiberuflicher Filmemacher. 
Kategorien Medien
Funktionen Filmregisseur/in: -
Intendant/in: -
Anfang

 
Hinricus de Monte  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1413 - 1451
Anfang

 
Hinricus de Monte  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1356 - 1380
Anfang

 
Johannes de Monte  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1325 - 1328
Anfang

 
Nicolaus de Monte  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1341 - 1344
Anfang

 
Max Mörck  
Abbildung
Geboren 24. Januar 1883
Geburtsort Flensburg 
Gestorben 07. August 1959
Todesort  
Kurzbiographie Dem Besuch Max Mörcks in der Oberrealschule in Flensburg folgen eine vierjährige Ausbildung in einer Flensburger Reederei, eine zweijährige Tätigkeit in Schottland und eine vierjährige Tätigkeit in Antwerpen bei verschiedenen Schifffahrtsfirmen. 1908 trat Mörck in die Bugsier- und Bergungs-AG in Hamburg ein, erhielt 1909 Prokura und wurde ein Jahr später in den Vorstand berufen. Bis 1927 war er Direktor dieses Unternehmens. Am 16. Juni 1926 gründete er seine eigene Firma, Max Mörck, eine Reederei und Maklerfirma. Die 1924 von ihm mitbegründete DESAG (Deutsche Schiffsausrüstung AG, Kiel-Holtenau) übernahm er 1928 als Alleininhaber. Am 17. Dezember 1928 wurde Mörck zum Mitglied der Handelskammer gewählt und blieb es siebzehn Jahre hindurch. Mit seiner Bestellung durch den Präsidenten des Senats war Mörck am 20. Juni 1945 der erste Präses einer nach demokratischen Prinzipien wieder aufzubauenden Handelskammer. Doch bereits am 17. November 1945 musste er auf Befehl der Militärregierung von Bürgermeister Petersen wieder entlassen werden.  
Lebensbeschreibungen Max Mörck.pdf
Podcasts Mörck Max.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1945 - 1945
Reeder: -
Anfang

 
Joachim Morgenweg  
Abbildung
Geboren 09. Dezember 1666
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 05. Januar 1730
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Morgenweg besuchte das Johanneum und das Akademische Gymnasium, wo er auch in die Grundlagen des Hebräischen und der rabbinischen Literatur eingeführt wurde. 1689 bezog er die Universität Leipzig, um dort Theologie zu studieren. 1693–1697 war Morgenweg Katechet (Religionslehrer) und Sonntagsprediger am Hamburger Zuchthaus, 1697–1698 zweiter Pfarrer zu Sülfeld (heute Krs. Segeberg) und schließlich von 1698 bis zu seinem Tode Pastor am Hamburger Waisenhaus. Während seiner Amtszeit machte Morgenweg – nicht immer zur Freude der Verwaltung – Reformvorschläge für diejenige Einrichtung, die er geistlich betreute. An den kirchenpolitischen Zänkereien um den Pietismus, die um 1700 in Hamburg öffentlichkeitswirksam ausgetragen wurden, scheint sich Morgenweg, obwohl theologisch hoch gebildet, nicht beteiligt zu haben. Morgenweg veröffentlichte nur sehr wenig, doch waren seine Editionen der Heiligen Schrift nach Luthers Übersetzung, die zwischen 1707 und 1732 herauskamen, in Hamburg und Umgebung als Familienbibeln geschätzt. Morgenweg betätigte sich auch als Bücher- und Kunstsammler. In erster (heimlich geschlossener, nicht standesgemäßer) Ehe war er mit seinem Beichtkind, der Prinzessin Juliane Luise von Ostfriesland (1657–1715), verheiratet, in zweiter Ehe ab 1716 mit der Pfarrerstochter Juliane Luise Jensen.Das Bild zeigt Titelblatt und Frontispiz eines Exemplars der von Morgenweg herausgegebenen Luther-Bibel in der Ausgabe von 1713. Sie stammt aus der Familie des Staders Pastors Johann Hinrich Mutzenbecher (1731-1772/ Nordkirchenibliothek, Signatur Mi 3152).

 

 
Literaturhinweise Morgenweg.Joachim.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Religion
Funktionen
Anfang

 
Karl (Carl) Muck  
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Geboren 22. Oktober 1859
Geburtsort Darmstadt 
Gestorben 03. März 1940
Todesort Stuttgart 
Kurzbiographie Karl Muck war von 1922 bis 1933 Leiter der Hamburger Philharmonie.

Er war ein Orchesterleiter von internationalem Renommee, arbeitete in Berlin und Amerika und galt als führender Wagnerinterpret seiner Zeit. In Bayreuth war Muck fast 30 Jahre für das Festspielorchester verantwortlich und leitete von 1901 bis 1930 fast sämtliche Parsifal-Aufführungen.

Als Leiter der Hamburger Philharmonie gehörte Muck von 1922 bis 1933 zu den wichtigsten Repräsentanten des Musiklebens der Hansestadt. Unter seiner Regie öffneten sich das Philharmoniker dem zeitgenössischen Repertoire. Für seine musikalischen Verdienste wurde er 1928 mit der erstmals von Senat verliehenen Johannes-Brahms-Medaille geehrt.

Der Platz vor der Musikhalle trug seit 1934 seinen Namen, wurde jedoch am 3. April 1998 in Johannes-Brahms-Platz umbenannt – zum 100. Geburtstag des in Hamburg geborenen Komponisten. Zuvor hatte die Arbeitsgruppe Exilmusik am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg die Legende von dem angeblich mit den Nazis zerstrittenen Dirigenten Muck widerlegt. Demnach war Muck statt dessen „einer der ersten Anhänger Adolf Hitlers“, der aus seiner Verehrung für Hitler keinen Hehl gemacht hatte.  
Kategorien Musik
Funktionen Orchesterleiter/in: -
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Dr. Friedrich Theodor Müller  
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Geboren 01. Mai 1821
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. April 1880
Todesort Montreux 
Kurzbiographie Friedrich Müller wurde am 1.5.1821 in Hamburg geboren und promovierte in dem Fach Rechtswissenschaften an der Universität in Heidelberg. Danach ließ er sich in Hamburg als Anwalt nieder. 1845 wurde er Mitglied der Patriotischen Gesellschaft und trug mit Veröffentlichungen zu politischen Fragen zu den damaligen Diskussionen bei. Dazu gehörten mehrere Rechtsgutachten zu den Beschlüssen des Senats. Er wurde in die Hamburger Konstituante gewählt und 1859 in die Hamburgische Bürgerschaft. Jedoch verließ er diese im selben Jahr wieder, um Sekretär des Bürgerausschusses zu werden. 1861 wurde er zum Senatssekretär berufen und 1862 in den Hamburger Senat gewählt. Diesem gehörte er bis 1869 an. Hier war er Mitglied des Militärdepartments sowie von 1865 bis 1867 Landherr von Ritzebüttel. Nach seinem Austritt aus dem Senat wurde er in die Schuldeputation gewählt. Müller starb am 16.4.1880 in Montreux. 
Literaturhinweise Friedrich Theodor Müller_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Senator/in: -
Anfang

 
Georg Müller  
Abbildung
Geboren 02. August 1595
Geburtsort Kiel 
Gestorben 02. März 1662
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 12.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
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Heinrich W. Müller  
Abbildung
Geboren 06. Mai 1876
Geburtsort Estebrügge 
Gestorben 31. Oktober 1945
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1876 geboren in Estebrügge; Er ist in Altona ansässig, wo auch sein Arbeitsschwerpunkt liegt; In der Weimarer Republik wendet er sich mit seinen Geschosswohnbauten dem Neuen Bauen zu; 1945 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen HeinrichWMüllerWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
Anfang

 
Heinrich August Müller  
Abbildung
Geboren 16. November 1832
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. Januar 1903
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Über Heinrich August Müllers Lehrzeit ist nur bekannt, dass er die Handlung erlernt hat. Bis 1857 wohnte und arbeitete er als Kaufmann in Glasgow, kehrte jedoch nach dem Tod seines Vaters am 3. Mai 1857 noch im selben Jahr nach Hamburg zurück, um dessen Geschäft zu übernehmen. Am 1. September 1857 wurde er als alleiniger Inhaber der Firma Franz Theodor Müller ins Handelsregister eingetragen, nachdem er zuvor den Bürgereid abgelegt hatte. Diese Firma trat am 1. Januar 1859 in Liquidation. Zusammen mit Gustav Adolph Lappenberg gründete er am 1. Januar 1859 die Firma Lappenberg & Müller, für die er 1869 in die Schweiz, nach Italien, Frankreich und Österreich reiste. Nach dem Ausscheiden Lappenbergs war er 1878 deren alleiniger Inhaber, bis das Geschäft am 30. April 1880 aufgelöst wurde. Am 30. Dezember 1871 wurde Müller zum Mitglied der Handelskammer gewählt. Das Präsidiat führte er 1876. Als Mitglied der Handelskammer gehörte er der Stempelsektion der Deputation für indirekte Steuern an (1872 und 1873), 1874 der Sektion für Zoll und Akzise der gleichen Deputation. In der Deputation für Handel und Schifffahrt und in der Bankdeputation vertrat er die Handelskammer in den Jahren 1875 und 1876. In einer gemeinschaftlichen Sitzung der Handelskammermitglieder und der Altadjungierten wurde Müller am 24. September 1873 in die Bürgerschaft gewählt, in der er bis Ende 1876 verblieb. Nach seinem Ausscheiden aus der Handelskammer war Müller von 1878 bis 1885 als Handelsrichter tätig. 
Podcasts Müller Heinrich August.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1876 -
Bürgerschaftsmitglied: 24. September 1873 - 31. Dezember 1876
Anfang

 
Jacob Mumsen  
Abbildung
Geboren 13. August 1737
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 20. Juni 1819
Todesort Altona bei Hamburg 
Kurzbiographie
Jacob Mumsen war Arzt und Schriftsteller.
1766 schloss er in Leipzig sein Studium mit der Promotion ab. Daraufhin betätigte er sich in Hamburg (1766-1784), Kopenhagen (1784-1789) und ab 1789 im dänischen Altona als Physikus. Hier begann Mumsen medizinische Schriften zu veröffentlichen, zusätzlich betätigte er sich als Übersetzer. Ab 1789 war er zum Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften berufen.
 
Lokale Referenzen
Jacob Mumsen wurde 1757 in Hamburg - im Alter von 20 Jahren - von der Loge "St. Georg zur grünenden Fichte" zum Freimaurer aufgenommen. Als Student ließ er sich in Leipzig ein zweites Mal zum Freimaurer aufnehmen. Zurück nach Hamburg wurde er Mitglied der Loge "Absalom zu den drei Nesseln". 1771 wechselte er in die Loge "Zu den drei Rosen", in der er am 7. Dezember des selben Jahres zum Meister erhoben wurde. Hier wurde er 1773 zum Logenmeister erwählt - dieses Amt hatte er bis 1790 inne. Am 1. August 1777 stiftete Mumsen die Andreas-Loge "Fidelis", deren erster Wortführender Meister er bis 1780 war. Von 1783 bis 1800 war Mumsen Provinzial-Großmeister der "Provinzialloge von Niedersachsen". Zusammen mit seinem Bruder Dietrich Mumsen war er Landes-Großmeister der "Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland".
In Hamburg pflegte Mumsen enge Freundschaft mit den Freimaurern Johann Georg Büsch, Matthias Claudius, Friedrich Gottlieb Kloppstock, Gottlieb Friedrich Ernst Schönborn, um nur einige zu nennen.
 
Spuren in Hamburg:
- seit 1950 ist in Altona die nach ihm benannte Mumsenstraße
 
Kategorien Literatur
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Hermann Rudolf Münchmeyer  
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Geboren 30. Juni 1875
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 20. Juni 1950
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Der 1845 gegründeten Außenhandels- und Bankfirma H. Münchmeyer (seit 1855 Münchmeyer & Co.) gelang durch den Ausbau der von Carl Georg Heinrich Franz Hermann Münchmeyer zuvor auf Haiti angebahnten Handelsbeziehungen, die später den gesamten westindischen Raum einbezogen, der Einstieg in die Gruppe der merchant bankers. Alwin Münchmeyer, der Sohn, war von 1869 bis 1895 erfolgreicher Partner (von 1884-1895 auch Mitglied der Handelskammer; sein Vater Hermann von 1864-1866). Seit dem 2. Juli 1900 war der Enkel des Gründers, Hermann Rudolf Münchmeyer, Teilhaber der Firma Münchmeyer & Co., seit 1909 Alleininhaber. Münchmeyer war Handelsrichter und Steuerschätzungsbürger, als er am 31. Dezember 1913 in die Handelskammer gewählt wurde, deren Präsidiat er vom 2. Januar 1923 bis zum 3. Januar 1927 übernahm und die er in diesen Jahren auch in der Deputation für Handel, Schifffahrt und Gewerbe vertrat. Münchmeyer, der 1938 mit der Goldenen Denkmünze für seine 25jährige Kammerzugehörigkeit geehrt worden war, wollte Mitte 1938 aus dem Plenum ausscheiden, jedoch gelang es dem Präses de la Camp, ihn zu bewegen, bis zum Ende des Krieges zu bleiben. Im Januar 1948 zwang ihn sein Gesundheitszustand zum Ausscheiden. 
Lebensbeschreibungen Hermann Rudolf Münchmeyer.pdf
Podcasts Münchmeyer Hermann Rudolph.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1923 - 1927
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Prof. Dr. Robert Münzel  
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Geboren 11. September 1859
Geburtsort Wiesbaden 
Gestorben 11. Juli 1917
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Robert Münzel studierte seit 1878 Klassische Philologie und Geschichte an der Universität Bonn. Er schloss sein Studium 1883 mit der Promotion und 1884 mit der Prüfung für das höhere Lehramt ab. Danach trat er in den preußischen Bibliotheksdienst ein und gelangte in leitende Tätigkeiten an den Universitätsbibliotheken in Marburg (1891) und Berlin (1900), jeweils als Stellvertreter des Direktors. An seiner Berufung auf die Stelle des Direktors der Stadtbibliothek Hamburg im Jahre 1902, ein Amt, das er bis 1917 ausübte, hatte Werner von Melle wesentlichen Anteil. Unter Münzels Leitung erfuhr die Bibliothek zahlreiche Veränderungen und wurde auf die künftige Rolle einer Universitätsbibliothek vorbereitet. Münzel genoss im geistigen Leben Hamburgs hohes Ansehen und war in eine Reihe bibliotheksspezifischer, wissenschaftlicher und kultureller Projekte involviert. 
Literaturhinweise MünzelRobert.pdf
Kategorien Wissenschaft
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Hinrick Murmester  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1466 - 1481
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Hermann Franz Matthias Mutzenbecher  
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Geboren 17. Juni 1855
Geburtsort Eppendorf 
Gestorben 29. September 1932
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1872 begann HFM, wie er von vielen Nahestehenden genannt wurde, seine Ausbildung in der Hamburger Export- und Importfirma Ad. Tesdorpf & Co. 1877 wechselte er als deren Angestellter nach London, wo seine Lehrfirma ebenfalls einen Sitz hatte. 1881 gründete er dann das Assekuranzgeschäft H. F. M. Mutzenbecher, in das 1894 auch sein Bruder Franz eintrat. Mit ihm zusammen hatte er ein Jahr zuvor die Firma H. Mutzenbecher jr. mit Filialen in New York, London, St. Petersburg und Paris etabliert. 1901 wurde HFM Direktor und Vorstandsmitglied der von ihm mitbegründeten Albingia Versicherungsgesellschaft. Zudem hatte er bei drei weiteren Versicherungsunternehmen den Posten des Direktors inne. Außerdem war er Mitglied des Aufsichtsrats der Europäischen Lloyd Versicherungsgesellschaft und der ebenfalls von ihm mitbegründeten Hamburg-Mannheimer Versicherungsgesellschaft. In den Jahren 1909 bis 1912 ließ er zusammen mit seinem Bruder das vom Architekten Georg Radel entworfene Europahaus am heutigen Ballindamm als Geschäftshaus für die Mutzenbecher-Gesellschaften erbauen. Dieses wurde 2003 abgerissen, um für die Europa Passage Platz zu schaffen. Ausführliche Biographie 
Literaturhinweise Literatur zu Hermann Mutzenbecher.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Henri Nannen  
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Geboren 25. Dezember 1913
Geburtsort Emden 
Gestorben 13. Oktober 1996
Todesort Hannover 
Kurzbiographie Henri Nannen ist Gründer des Hamburger Nachrichtenmagazins „Stern“. Die Zeitschrift erschien ab August 1948, zunächst in Hannover, später in Hamburg. Obwohl Henri Nannen seine Anteile am „Stern“ bis 1951 verkaufte, vor allem an den Verleger Gerd Bucerius, blieb Nannen dem „Stern“ als Chefredakteur und Herausgeber bis in die 1980er Jahre verbunden. Erst 1983 zog er sich aus dem aktiven Journalismus zurück, nachdem die damals im „Stern“ veröffentlichten „Hitler-Tagebücher“ sich als Fälschungen entpuppten. Nichtsdestotrotz zählte Henri Nannen zu den angesehensten Journalisten der deutschen Nachkriegszeit, der den „Stern“ zu einem der großen Magazine in der deutschen Zeitschriftenlandschaft machte. Die renommierte Hamburger Journalistenschule „Henri Nannen“ trägt seinen Namen.
 
Lebensbeschreibungen Henri Nannen.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Nannen.mp3
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
Verleger/in: -
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Christopher Heinrich Nasemann  
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Geboren 12. Mai 1792
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. Juni 1861
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Christopher Heinrich Nasemann, geb. 12.5.1792 in Hamburg, gest. 29.6.1861 ebd., Sohn des Hamburger Bäckermeisters Johann Heinrich Georg Nasemann und der Sophie Ulrike Melling. Nach Bäckerlehre bei seinem Vater 1813 Grobbäckermeister, 1828 Major des Bürgermilitärs, 1830 Ältermann der Grobbäcker-Brüderschaft in Hamburg. 14.7.1814 Heirat mit der Hamburger Arzttochter Johanna Elisabeth Jänisch. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen
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Emil Naucke  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Sport
Funktionen
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Britta Neander  
Abbildung
Geboren 1956
Geburtsort  
Gestorben 2004
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Musik
Funktionen Musiker/in: -
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Franz Heinrich Neddermeyer  
Abbildung
Geboren 10. April 1790
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. Oktober 1849
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Franz Heinrich Neddermeyer, geboren 10.4.1790 in Hamburg, gestorben 7.10.1849 ebd., Sohn des Apothekers Joachim Bertram Neddermeyer und der Friederika Gossler. Nach Landwirtschaftslehre bis 1816 als Gutsverwalter in Schleswig-Holstein und Jütland tätig, dann Rückkehr nach Hamburg und hier seit 1820 Kanzlist des Hamburger Senats. Vermählt 21.4.1821 mit Edel Margaretha Bang. 
Lokale Referenzen Neddermeyerstieg, Billstedt, seit 1948
 
Kategorien Politik
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Georg Neidlinger  
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Geboren 12. Mai 1839
Geburtsort Weinheim 
Gestorben 18. April 1920
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Georg Neidlinger verließ um 1856 das rheinhessische Weinheim und ging in die USA, wohin bereits zwei seiner älteren Brüder ausgewandert waren. Es gelang ihm, wie diese in die Singersche Nähmaschinenfabrik, die Singer Manufactoring Company in New York, einzutreten. 1860 wurde Neidlinger ausgewählt, den Vertrieb der Nähmaschinen in Deutschland zu organisieren. Zu diesem Zweck ließ er sich in Hamburg nieder, wo er in den folgenden Jahren außerordentlich erfolgreich arbeitete: 15 Jahre nachdem er die eigenständige Firma Singer Generalvertretung Georg Neidlinger gegründet hatte, verfügte er über das dichteste Nähmaschinenfilialnetz in Europa – allein in Deutschland besaß er 214 Filialen. Sein Geschäftsgebaren gegenüber den Vertretern der deutschen Nähmaschinenfabriken war wenig zimperlich, für Singer war er jedoch unersetzlich. Neidlinger war ein hervorragender Organisator und entwickelte die Singer-Nähmaschine permanent weiter. Ohne ihn hätte Singer nicht den außerordentlichen Bekanntheitsgrad in Europa erreicht. Als 1895 mit Gründung der Singer Nähmaschinen AG in Hamburg Neidlingers Verkaufsgesellschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde, trat er in deren Vorstand ein. Ab 1885 hatte er an der Admiralitätsstraße ein Geschäftshaus errichten lassen, das als Kontor und Lager für seinen Nähmaschinen-Vertrieb diente und bis heute seinen Namen trägt, das sogenannte "Neidlingerhaus". 1904 ließ Neidlinger an der Ecke Jungfernstieg/Alsterarkaden an der Stelle des ehemaligen Hotel St. Petersburg ein weiteres Geschäftshaus errichten, das zeitgenössisch ebenfalls als Neidlinger-Haus bekannt war, nach mehreren Umbauten bis 1951 nun aber nicht mehr unter diesem Namen firmiert. In Hamburg und seiner Heimatstadt Weinheim war er in eine Reihe kultureller und sozialer Projekte involviert: So zählte er zu den finanziell am stärksten engagierten Gründeraktionären des Deutschen Schauspielhauses, welches 1900 eröffnet wurde. 
Lokale Referenzen Neidlingerhaus an der Admiralitätsstraße/Michaelisbrücke
 
Literaturhinweise GeorgNeidlinger.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Rolf Nesch  
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Geboren 07. Januar 1893
Geburtsort (Ober)Esslingen 
Gestorben 27. Oktober 1975
Todesort Oslo 
Kurzbiographie

1919 reiste Rolf Nesch das erste Mal nach Hamburg, um seinen Freund, den Hamburger Kaufmann Carl Vincent Krogmann, zu besuchen. Durch diese Freundschaft fand er in der Hansestadt schnell Anschluss an deren kulturelle Kreise, sodass er sich in der folgenden Zeit jährlich in Hamburg aufhielt, bis er 1929 nach Hamburg zog. Bevor er nach Hamburg umgezogen war, hatte er ein Studium der bildenden Künste absolviert. 1924 hatte er mehrere Wochen mit Ernst Ludwig Kirchner zusammengearbeitet, der ihm das Herstellen von Druckgraphiken beibrachte. In seiner Zeit in Berlin setzte sich Rolf Nesch kritisch mit dem Expressionismus auseinander, wobei er nach Innovationen mittels Experimenten mit Malgründen und Stilmitteln suchte. In Hamburg angekommen, malte er vorwiegend Stadt- und Hafenansichten, St.-Pauli Szenen als auch verschiedene Figurenkompositionen. Die angefertigten Kunstwerke waren von einem schnellen Stilwandel geprägt, der von offener dynamischeren Fleckigkeit zu festkontuierter Großflächigkeit verlief/wandelte.  Im April 1930 unternahm er erste Versuche, seine Werke abstrakter zu gestalten, wobei ihn Max Sauerlandt unterstützte. Im Anschluss daran blieb er bei abstrahierten Naturformen und Formzeichensetzungen an Stelle von Abbildern. Auch begann er die Druck-Platten durchzuätzen und nichtdruckende Partien als Stilmittel einzusetzen. Gleichzeitig entwickelte er Materialbilder, die eine Mischform aus Bild, Mosaik und Relief darstellten und für die er eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien wie Draht, Marmor und Kork, verwendete. Ab 1937 fertigt er zunehmend Bildhauerarbeiten an, die einen Bezug auf das Zeitgeschehen nehmen, wie „Frierende“, „Fliegeralarm“, „Der totale Krieg“. Auch sein Triptychon „Sebastian“ 1941 und die Vierblatt-Radier-Serie „Gott Vater“ von 1941/42 sind als Kommentare zum Weltkrieg zu verstehen. 

 
Lebensbeschreibungen Rolf Nesch.pdf
Literaturhinweise Rolf Nesch.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Bildhauer/in: -
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Paul Neumann  
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Geboren 20. Juni 1880
Geburtsort Chemnitz 
Gestorben 17. August 1961
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Paul Neumann, geboren am 20.06.1880 in Chemnitz, gestorben am 17.08.1961 in Hamburg, Sohn eines Sängers. Als Schriftsteller in Hamburg tätig. Engagiert in der Arbeiterbildungspolitik; 1923 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, 1925 Senator, 1933 des Amtes enthoben. Seit 1938 Leiter des Volksliedarchivs der Hansestadt Hamburg. 
Kategorien Politik
Literatur
Funktionen Senator/in: 1925 - 1933
Bürgerschaftsmitglied: 1921 - 1933
Autor/in: -
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Prof. Georg Balthasar Ritter von Neumayer  
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Geboren 21. Juni 1826
Geburtsort Kirchheimbolanden/Pfalz 
Gestorben 24. Mai 1909
Todesort Neustadt an der Hardt 
Kurzbiographie Georg Balthasar Neumayer, seit 1900 Ritter von Neumeyer, war ein Geophysiker und Polarforscher. Nach dem Studium in München und der Promotion leitete er von 1857 bis 1864 das Flagstaff Observatorium für Geophysik, Magnetismus und Nautik in Melbourne und unternahm in diesen Jahren zahlreiche Expeditionen und Vermessungen im Inneren Australiens. Nach freier Forschungstätigkeit war er in den Jahren 1872 bis 1876 am Hydrographischen Amt in Berlin angestellt. 1876 gründete er die Deutsche Seewarte in Hamburg und leitete sie bis 1903 als Direktor. 1881 wurde er zum Professor und Geheimrat ernannt. 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Erdmann Neumeister  
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Geboren 12. Mai 1671
Geburtsort Üchtritz/Thüringen 
Gestorben 18. August 1756
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Erdmann Neumeister, geboren 12.05.1671 in Üchtritz/Thüringen, gestorben 18.08.1756 in Hamburg. Nach theologischem Studium in Leipzig als Prediger in Bibra bei Naumburg, am Hof zu Sachsen-Weißenfels und in Sorau/Niederlausitz tätig. Seit 1715 Hauptpastor an der Jacobikirche in Hamburg. 24.11.1697 Heirat mit Johanna Elisabeth Meister. Bedeutender Kirchenlieddichter des Spätbarock, Verfasser zahlreicher geistlicher Kantaten, die u. a. von Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach vertont wurden. 
Kategorien Musik
Literatur
Religion
Funktionen Dichter/in: -
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Emil Neupert  
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Geboren 24. November 1878
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Juni 1962
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1878 geboren in Hamburg; Eigens Architekturbüro in der Kaiserzeit; Beteiligt an dem Bau der Großwohnsiedlung Jarrestadt; Er erbaut ein Kontorhaus; 1962 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen EmilNeupertWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Peter Neve  
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Geboren 31. Mai 1906
Geburtsort Kiel (Schleswig-Holstein) 
Gestorben 25. September 1985
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1925-1927 Besuch der Kunstgewerbeschule in Kiel, Tiefbauschule Rendsburg, Höhere Schule für Hoch- und Tiefbau Hamburg 1927-1929 Mitarbeiter bei Karl Schneider in Hamburg 1931 Gründung eines eigenen Büros 1933 17 Hamburger Architekten vereinigen sich zur "Baustube", darunter Konstanty Gutschow, Richard Laage, Herbert Sprotte und Peter Neve). Ende Juli 1933 wird die Baustube von der Stadt aufgelöst 1935 Partnerschaft mit Herbert Sprotte um 1939 Als Architekt für den kriegswichtigen Einsatz verpflichtet 1944 Als Soldat nach Holland eingezogen um 1945 Arbeit im Aufräumamt Hamburg ab 1945 25 Jahre Mitglied im Vorstand des BDA,Hamburg 15 Jahre Tätigkeit im Landesplanungsausschuss Hamburg, bis 1975 Mitglied im Landesplanungsrat Hamburg / Schleswig-Holstein 1956 ehrenamtlicher Berater der Neue Heimat Monatshefte 1970 Büro Neve + Partner mit Wolfgang Nietz und Peter Sigl 1974 Alf M. Prasch tritt als Partner ins Büro ein 1978 Das Büro nps (Nietz, Prasch, Sigl) wird zum Nachfolgebüro, es existiert in veränderter Partnerschaft bis heute __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/sprotte.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Lebensbeschreibungen PeterNeveWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Dr. Paul Nevermann  
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Geboren 05. Februar 1902
Geburtsort Klein Flottbek 
Gestorben 22. März 1979
Todesort Puerto de la Cruz, Teneriffa 
Kurzbiographie Paul Nevermann wurde am 5.2.1902 in Hamburg geboren. Nach seinem Volksschulabschluss erlernte er den Beruf des Schlossers und Maschinenbauers und engagierte sich in der Arbeiterjugend sowie dem Metallarbeiterverband. Bereits 1920 trat er der SPD bei. Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Hamburger Arbeiterabiturientenkurses bekam er ein Stipendium, studierte in Hamburg und Halle Jura und promovierte. 1933 wurde er zum Stadtverordneten in Altona gewählt und war für kurze Zeit als ehrenamtlicher Senator Mitglied des Magistrats. Danach war er als Rechtsanwalt tätig bis er im Juli 1944 inhaftiert wurde. Zwischen 1945 und 1957 war er maßgeblich am Wiederaufbau der Stadt und der Neubildung der SPD beteiligt. Außerdem war er als Senatsdirektor im Landesfürsorgeamt, Sozialsenator, Bausenator und Zweiter Bürgermeister tätig. Von 1946 bis 1974 war er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Am 1.1.1961 wurde er zum Ersten Bürgermeister gewählt. Während seiner Amtszeit war ihm vor allem größere Bürgernähe und engere Zusammenarbeit mit Bremen und den Nachbarländern ein Anliegen. Als öffentlich wurde, dass Nevermann sich von seiner Frau Grete getrennt und eine neue Partnerin hatte, wurde ihm von der SPD nahegelegt, sich von dieser zu trennen. Dies lehnte er ab und trat daraufhin als Bürgermeister im Juni 1965 zurück. 1966 wurde er Landesvorsitzender der Hamburger SPD und bemühte sich weiter um Bürgernähe. Zuvor war er Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Wohnungswirtschaftler und Wohnungspolitiker. 1967 wurde er Präsident des Deutschen Mieterbundes. Für seine Verdienste erhielt er die Bürgermeister-Stolten-Medaille. Er verstarb am 22.3.1979. 
Lokale Referenzen Paul-Nevermann-Platz 
Literaturhinweise Paul Nevermann_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Senator/in: -
Bürgerschaftsmitglied: -
Bürgermeister/in: 1. Januar 1961 - 9. Juni 1965
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Henry Percival Newman  
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Geboren 09. Januar 1868
Geburtsort Altona 
Gestorben 07. Februar 1917
Todesort Berlin 
Kurzbiographie Der Sohn des Bankiers Henry Louis Newman gründete 1896 die Firma Henry Newman, die schon bald zu den führenden Getreide-Handelshäusern Deutschlands gehörte. Aufgrund seiner Kenntnisse um diesen Rohstoff war Henry Percy Newman als Berater Wilhelms II. und im preußischen Landwirtschaftsministerium tätig. Politisch stand er zunächst den politischen Ideen Friedrich Naumanns nahe, rückte jedoch „in späteren Jahren von allen volksfreundlichen Bestrebungen merklich ab“, so der Hamburger Richter, Kunstsammler und Mäzen Gustav Schiefler. Während des Ersten Weltkrieges sprach sich Newman wiederholt für den uneingeschränkten U-Boot-Krieg aus. 1893 war der leidenschaftliche Kunstsammler mit seiner Frau Maria in das Haus Fontenay 7 gezogen, wo er die Räume mit wertvollen Gemälden dekorierte. Newmans Sammlung bestand aus über 40 Ölbildern und Pastellen, darunter Werken von Paul Cezanne, Max Liebermann, Edouard Manet, Claude Monet und Edvard Munch. Bei der Auswahl der Bilder ließ er sich vom Direktor der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark beraten, zu dessen näherem Kreis er gehörte. 1905 baute Newman in Hittfeld das Sommerhaus „Sunderberg“, das sich zum Treffpunkt kulturell interessierter Familien entwickelte. Ausführliche Biographie
 
Literaturhinweise HenryNewman.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Robert Nhil  
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Geboren 18. Juli 1858
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 31. Oktober 1938
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Robert Nhil (eigentlich Reinhold Stegmüller), geb. 18.07.1858 in Hamburg, gest. 31.10.1938 ebd., Sohn des Kaufmanns Carl Stegmüller. Nach Architekturstudium in München dort Schauspielunterricht. Nach Bühnenstationen in Esslingen, Meiningen, Oldenburg und Dresden 1889-1892 am Thalia-Theater in Hamburg, 1892-1895 in Wien. 1895 Rückkehr nach Hamburg, zunächst am Thalia-Theater, seit 1900 am Deutschen Schauspielhaus. Das Bild zeigt ihn in der Rolle des Grafen Zeppelin. 
Lokale Referenzen Robert-Nhil-Straße, St. Georg, seit 1948
 
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
Anfang

 
Johannes Niebur  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1581 - 1590
Anfang

 
Laurens Niebur  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1557 - 1580
Anfang

 
Ruth Niehaus  
Abbildung
Geboren 1925
Geburtsort  
Gestorben 1994
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenregisseur/in: -
Bühnenschauspieler/in: -
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Agathon Friedrich Woldemar Nissen  
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Geboren 1832
Geburtsort Nienstedten 
Gestorben 28. Dezember 1896
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Agathon Friedrich Woldemar Nissen, geb. 1832 in Nienstedten, gest. 28.12.1896 in Hamburg, Sohn des Kaufmanns Agathon Wilhelm Woldemar Nissen und der Louise Jacob. Kaufmann in Hamburg, seit 1884 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hapag. Vermählt 28.11.1863 mit Julie Auguste Louise Weinkauff. 
Lokale Referenzen Nissenstraße, Eppendorf, seit 1909
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Reeder: -
Anfang

 
Professor Godber Nissen  
Abbildung
Geboren 24. Juni 1906
Geburtsort Wladiwostok (Russland) 
Gestorben 25. Dezember 1997
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1925 - 31 Studium an der TH Dresden und TH Berlin 1931 Gründung des eigenen Architekturbüros in Berlin 1946 - 53Arbeitsgemeinschaft mit Carl-Friedrich Fischer in Hamburg 1954 - 65 Mitglied der Kommission für den Wiederaufbau Helgolands 1955 - 71 Professor für Gebäudelehre an der HfbK Hamburg 1979 - 95 Büropartnerschaft mit Hartmann Schlutz und Peter Martinius __Jan Lubitz _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige GodberNissenWerkauswahl.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Franz Nölken  
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Geboren 05. Mai 1884
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. November 1918
Todesort La Capelle, Frankreich 
Kurzbiographie

Während sich der Unterricht seines Lehrers Arthur Siebelist zunächst noch in einem naturalistischen Stil niederschlug, prägte Franz Nölken später der französische Neoimpressionismus, und ab seinem zweiten Paris-Aufenthalt vor allem der Stil von Henri Matisse: Akte in flächiger Malweise entstehen in der Zeit ab etwa 1909.

Franz Nölken brach seine Schulausbildung am Johanneum (wo sein Vater als Musiklehrer arbeitete) schon im Alter von 16 Jahren ab, um gemeinsam mit seinem Freund Friedrich Ahlers-Hestermann die bekannte Malschule von Arthur Siebelist zu besuchen, welche ihm von Alfred Lichtwark empfohlen wurde. Die Schule Siebelists, 1899 gegründet, stellte insofern ein Novum dar, als dass man sich vor allem – entgegen der akademischen Tradition – auf Freilichtmalerei konzentrierte, und die Schüler vom direkten Vorbild der Natur malten. Damit stand die Schule ganz im Credo von Alfred Lichtwark und seiner Aufforderung an die Hamburger Künstler: „Meine Herren, malen Sie die hamburgische Landschaft!“. So nahm Nölken in der folgenden Zeit an Studienreisen teil, und wurde 1903 zusammen mit einigen der begabtesten Siebelist-Schülern (darunter auch Ahlers-Hestermann) in den Hamburgischen Künstlerclub von 1897 aufgenommen. Im folgenden Jahr stellte Nölken zusammen mit den anderen Mitgliedern erstmalig (in der Galerie Commeter) aus. 1905 lernte er den Sammler und Mäzen Ernst Rump kennen, der ihn förderte und den er im Malen unterrichtete. Eine Ausstellung zum französischen Neoimpressionismus, die Nölken in Paul Cassirers Kunstsalon sah, beeindruckte ihn sehr; in der selben Galerie sah er auch Werke von van Gogh. 1907 besuchte er Paris und schloss sich dem Künstlerkreis des Café du Dôme an. Diese Reise kann auch als Ausbruch aus dem Siebelist/Lichtwark-Umfeld gedeutet werden, in welchem sich die Künstler als „Heimatmaler-Versuchskaninchen“ (so später Ahlers-Hestermann) fühlten. 1908 war Nölken kurz Mitglied der Dresdner Künstlergemeinschaft „Die Brücke“ und stellte auch in Dresden aus. 1909 ging er wieder nach Paris, gemeinsam mit Ahlers-Hestermann und Alfred W. Rosam, einem weiteren Mitglied des Künstlerclubs und Siebelist-Schüler. Sie nahmen Unterricht an der Malschule von Henri Matisse. Ab 1910 lebt er wieder in Hamburg, wo er sich mit Anita Rée anfreundete; seinen Lebensunterhalt verdiente er als Lehrer an der Malschule von Gerda Koppel. 1917 wurde Franz Nölken eingezogen. 1918 fiel er nur 34-jährig in Frankreich. 

 
Lokale Referenzen Nölkensweg, Barmbek-Nord, seit 1927
 
Literaturhinweise Franz Nölken_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Anfang

 
Johann Heinrich Nolte  
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Geboren 12. Februar 1739
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. April 1824
Todesort Ratzeburg 
Kurzbiographie Johann Heinrich Nolte, geboren am 12.02.1739 in Hamburg, gestorben am 21.04.1824 in Ratzeburg. Sohn des Kaufmanns Paul Nolte und der Catharina Isabella Franck. Kaufmann, seit 1755 in Livorno tätig und 1781-1787 dort hamburgischer Generalkonsul. 1790 Rückkehr nach Hamburg, 1810 Übersiedlung nach Schwerin und 1816 nach Ratzeburg. Vermählt 22.02.1779 mit Anna Catharina Matsen. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Vincent Otto Nolte  
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Geboren 21. November 1779
Geburtsort Livorno 
Gestorben 19. August 1856
Todesort Paris 
Kurzbiographie Vincent Otto Nolte, geboren am 21.11.1779 in Livorno, gestorben am 19.08.1856 in Paris, Sohn des in Hamburg ansässigen Kaufmanns und Konsuls Johann Heinrich Nolte und der Anna Katharina Matsen. Als Kaufmann in Frankreich, den Niederlanden, den Vereinigten Staaten von Amerika, in Italien und der Türkei tätig. 1817-1830 Hamburger Konsul in New Orleans. Vermählt 1820 mit Louise Fevé. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Valentin Anton Noodt  
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Geboren 13. Mai 1787
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 13. September 1861
Todesort Hamburg  
Kurzbiographie

Valentin Anton Noodt war ein Sohn von Lorenz Andreas Noodt (1743-1809), Lehrer an der Hamburger Gelehrtenschule des Johanneums, und Anna Adelheid geborene Lappenberg (1754-1829), gebürtig aus Hamelwörden. Nach dem Besuch des Johanneums, wo der spätere Theologe August Neander (1789-1850) zu seinen Mitschülern zählte, und des Akademischen Gymnasiums studierte Noodt Evangelische Theologie zunächst in Göttingen, dann 1809-1810 an der Humboldt-Universität (damals: Universität zu Berlin), um erst 1816, nach seiner Militärzeit, in Halle mit einer philologischen „Probeschrift“ zum Doktor der Philosophie promoviert zu werden. 1810 wurde Noodt unter die Kandidaten des Hamburger Geistlichen Ministeriums aufgenommen. Während der Befreiungskriege diente er als Offizier in mehreren Einheiten, u.a. in der Hanseatischen Legion. 1815 nahm er eine Lehrerstelle am Friedrichswerderschen Gymnasium in Berlin an, wo kurz vorher (1813-1814) der Glückstädter Theologe August Tweesten (1789-1876) gewirkt hatte. 1822 übernahm Noodt die vierte Predigerstelle an der Berliner Nikolaikirche, um 1828 in seine Heimatstadt zurückzukehren: Am 24. Februar dieses Jahres wurde Noodt zum Diaconus an der Hamburger Petrikirche gewählt. Dieses Amt versah er bis zu seinem Tode. 1830–1832 war Noodt auch Schriftführer des Evangelischen Missionsvereins in Hamburg. Der Stadtbrand von 1842 zerstörte das alte Kirchengebäude und Noodts Amtswohnung. Er war eine der treibenden Kräfte für den Neubau St. Petris, der 1849 eingeweiht werden konnte. Verheiratet war Noodt mit der Fabrikantentochter Henriette Emilie Amen aus Neustadt-Eberswalde. Der Tod ereilte Noodt beim Mittagsschlaf.

 
Lokale Referenzen
Valentin Anton Noodt war zeitlebens überzeugter Freimaurer. Er wurde am 16. April 1813 in Hamburg von der Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen, 1818 zum Gesellen befördert und 1819 zum Meister erhoben. Von 1838 bis 1844 stand er der ältesten Deutschen Loge "Absalom zu den drei Nesseln" als ihr Meister vom Stuhl vor. In der "Großen Loge zu Hamburg" war er von 1844 bis zu seinem Tode im Jahre 1861 zweiter Großaufseher.
 
Literaturhinweise Noodt.ValentinAnton.Promotionsnachricht.pdf
Noodt.ValentinAnton.AugustNeander.pdf
Noodt.ValentinAnton.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Religion
Funktionen Lehrer/in: 1815 - 1822
Pastor/in / Pfarrer/in / Kleriker: 1822 - 1861
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Hans Erich Nossack  
Abbildung
Geboren 31. Januar 1901
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 02. November 1977
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Die Kurzbiographie folgt in Kürze. 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- Isestraße/Ecke Grindelberg ist seit 2006 eine Gedenktafel von der Petriotischen Gesellschaft
 
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
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Carl Ludwig Nottebohm  
Abbildung
Geboren 07. Juli 1870
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. April 1945
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Die väterliche Firma Nottebohm & Co. wurde 1822 als Im- und Exportgeschäft gegründet. Hauptexportartikel war westfälisches Leinen nach Südamerika, später verlagerten sich die Geschäftsbeziehungen nach Mittelamerika. In Guatemala wurden Niederlassungen errichtet und Plantagen erworben. Nach einer kaufmännischen Lehre absolvierte C. L. Nottebohm ein einjähriges Volontariat in Antwerpen; die weitere Ausbildung erhielt Nottebohm in London bei Frederic Huth & Co. Carl Ludwig Nottebohm trat am 8. April 1896 als Prokurist in die Familienfirma ein, am 12. Dezember 1904 wurde er Mitinhaber; zwei Jahre zuvor hatte er das Bürgerrecht erworben. Vom 17. Dezember 1928 bis zum 31. März 1937 war er Mitglied der Handelskammer; sein Präsidiat dauerte vom 2. Januar 1931 bis zum 15. Juni 1933. Vizepräses war er 1930 und vom 16. Juni 1933 bis zu seinem Ausscheiden.  
Lebensbeschreibungen Carl Ludwig Nottebohm.pdf
Podcasts Nottebohm Carl Ludwig.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1931 - 1933
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Heidi Oetinger  
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Geboren 19. November 1908
Geburtsort Dalkendorf 
Gestorben 05. Oktober 2009
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Ohne das Engagement der Verlegerin Heidi Oetinger hätte das Buch „Pippi Langstrumpf“ in Deutschland nicht solch großen Erfolg gehabt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Friedrich Oetinger baute sie den Hamburger Friedrich Oetinger Verlag auf und entwickelte ihn zu einem bedeutenden Kinder- und Jugendbuchverlag. Aufgewachsen in Hamburg arbeitete sie zuerst als Anwaltsgehilfin in einer Seerechtskanzlei. 1948 wechselte sie als Sekretärin in den Verlag Friedrich Oetinger. Vier Jahre später heiratete sie in zweiter Ehe den Verleger Friedrich Oetinger. Ihr erster Mann war im Zweiten Weltkrieg als Soldat getötet worden. Nachdem sich Friedrich Oetinger in den 1960er Jahren aus dem Verlagsgeschäft zurückgezogen hatte, übernahm sie die Verlagsleitung bis Mitte der 1980er Jahre. Heidi Oetinger erhielt vom Hamburger Senat die Senator-Biermann-Ratjen-Medaille verliehen und wurde 1988 vom schwedischen König zum Ritter erster Klasse des Königlich Schwedischen Nordsternordens ernannt. Außerdem erhielt sie 2009 das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

Text: Rita Bake

 
Kategorien Wirtschaft
Literatur
Funktionen Verleger/in: -
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Christian Heinrich Albertus Freiherr von Ohlendorff  
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Geboren 11. März 1834
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 20. Januar 1894
Todesort Gresse/Mecklenburg 
Kurzbiographie Christian Heinrich Albertus Ohlendorff, geb. 11.3.1834 in Hamburg, gest. 20.1.1894 in Gresse/Mecklenburg, Sohn des Hamburger Gärtners Johann Heinrich Ohlendorff und der Johanna Wilhelmine Theodore Krause. Kaufmann und Gutsbesitzer. 1873 Erhebung in den preußischen Adelsstand, 1889 in den erblichen preußischen Freiherrenstand. Vermählt 22.10.1856 mit Charlotte Wilhelmine Meyer. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Heinrich Hans Freiherr von Ohlendorff  
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Geboren 25. August 1880
Geburtsort Hamburg-Hamm 
Gestorben 20. April 1967
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Als jüngster Spross von 10 Kindern wurde Heinrich Hans - genannt Hans - in dem hochherrschaftlichen Palais in Hamburg Hamm geboren. Seine Eltern waren Heinrich Jacob Bernhard Freiherr von Ohlendorff (1836-1928) und Elisabeth, geb. Martens (1838-1928). Der Knabe wurde behütet von einer Kinderfrau erzogen und beendete 1897 seine Schulzeit erfolgreich auf dem Gymnasium. Früh fiel den Eltern sein musikalisches Talent auf. Bereits als Kind sang er im Chor von St. Michaelis, wo er auch die Orgel zu spielen lernte. Um dem Sohn den weiten Weg von Hamm bis zum Michel zu ersparen schenkten ihm seine Eltern zur Konfirmation eine Walcker-Orgel mit 551 Pfeifen. Sie wurde im Treppenhaus der Villa in Hamm aufgebaut. Auf dieser Orgel spielte oft der Komponist Max Reger, mit dem Hans eng befreundet war.
Hätte sich Hans frei entscheiden können, er wäre einer künstlerischen Tätigkeit nachgegangen. So nötigte ihn der Vater ab 1903 zur Mitarbeit in der "Heinrich von Ohlendorff OHG", die sich auf Geschäfte mit Makko spezialisiert hatte. 1905 übernahm er hier die Teilhaberschaft und im Mai 1919 übergab ihm der Vater den Vorsitz des Aufsichtsrates in der "Anglo-Continentale Guano-Werke". Nach dem Tod des Vaters wurde Hans Inhaber der Firma "Heinrich von Ohlendorff, Bankgeschäft und Export". Zur selben Zeit gründete er seine erste eigene Firma, die "Ohlendorff'sche Baugesellschaft".
 
Soziales Engagement:
- seit 1912 war er Mitglied im Kirchenvorstand an St. Michaelis
- 1915 wurde er Mitglied der Patriotischen Gesellschaft
- von 1929 bis 1967 war er im Vorstand der Hamburger Blindenanstalten
- über viele Jahrzehnte war er im Vorstand des August-Heerlein-Stifts
- Hans von Ohlendorff war Ehrenritter im Johanniter-Orden
 
Ehrungen:
- 1959 bekam er die Bronzene Ehrenplakette des Senats
- 1960 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen
 
Lokale Referenzen
Heinrich Hans Freiherr von Ohlendorff war Zeit seines Lebens ein äußerst engagierter Freimaurer. Er wurde von der Johannis-Loge "Zum Pelikan" am 15. Februar 1919 zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen, am 24. Februar 1920 zum Gesellen befördert und am 30. Oktober 1920 zum Meister erhoben. Bei der Aufnahme war als sein Pate August Wilhelm Hunzinger, Hauptpastor an St. Michaelis und ebenfalls Mitglied der Pelikan-Loge, anwesend.
Im Jahre 1923 wurde Hans von Ohlendorff Abgeordneter Logenmeister und 1925 Beisitzer im Wohltätigkeitsausschuss der Loge "Zum Pelikan". In diesem Jahr übernahm er auch das Amt des Provinzial-Großmeisters der "Provinzialloge von Niedersachsen".
Nach der Verbotszeit durch die Nazis leitete Hans von Ohlendorff seine Loge von 1952 bis 1959 als ihr vorsitzender Logenmeister. Anfang der 1960er Jahre wurde er von der "Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland" zum Tempelmeister geweiht.
 
Spuren in Hamburg:
- Ohlendorff'sche Grabanlage auf dem Friedhof Ohlsdorf
Hans von Ohlendorff liegt begraben in dem "Heinrich Freiherr von Ohlendorff Familiengrab", das im Auftrage seines Vaters 1990 von den Architekten und Freimaurern Martin Haller und Hermann Geißler aus Bornholmer Granit errichtet wurde. Unter dem Freimaurer-Symbol "Winkelmaß und Zirkel" ist auf der Grabplatte zu lesen: "Suche und finde deine Glückseligkeit im Glück und in der Freude Anderer".
 
- Ohlendorff'sche Villa in Volksdorf
Nach dem Tod seiner Eltern ließ Hans das Jagd- und Sommerhaus in Volksdorf abreißen und bis 1929 die heute denkmalgeschützte Villa von den Architekten Erich Elingius und Gottfried Schramm errichten. Über den Eingang zu seinem 400 qm-Junggesellen-Heim ließ er den Spruch: "Habe immer etwas Gutes im Sinn" schreiben. Er lebte bis 1945 in diesem Haus, in dem er während der Verbotszeit durch die Nazis mit seinen Brüdern freimaurerische Treffen abhielt. Nach Kriegsende wurde die Villa von der englischen Besatzungsmacht enteignet, um es als Offiziers-Kasino zu nutzen. Nach Rückgabe verkaufte Hans die Villa 1950 an die Stadt Hamburg, die es von 1953 bis 2006 als Ortsamt nutzte. Seit 2014 wird das Gebäude von der gemeinnützigen Stiftung "Ohlendorff'sche Villa" verwaltet.
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Heinrich Jacob Bernhard Freiherr von Ohlendorff  
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Geboren 17. März 1836
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 03. Juli 1928
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Von 1851 bis 1853 absolvierte Heinrich Ohlendorff seine Lehre im Kommissionsgeschäft von Theodor Melle und Sohn. Danach arbeitete er in zwei anderen Firmen als Kommis, bevor er 1858 die Firma Ohlendorff & Co. gründete, in der sein Bruder Albertus zunächst Prokurist, später dann Associé wurde. Die beiden Brüder importierten vor allem Guano aus Peru, der dort unter kaum zu ertragenden Arbeitsbedingungen abgebaut wurde. 1872 erwarben sie zusammen mit der Norddeutschen Bank die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ und 1880 die Norddeutsche Druckerei und Verlagsanstalt in Berlin, um die politischen Ziele Otto von Bismarcks, zu dessen Freundeskreis sie gehörten, besser unterstützen zu können. Seit 1867 erwarb Heinrich Ohlendorff große Grundstücke, so 1869 62.000 Quadratmeter zum Bau einer schlossartigen Villa in Hamm. 1892 verfügte er über insgesamt 2,7 Millionen Quadratmeter Ländereien in Volksdorf. Zum Zweck der Kapitalsicherung investierte er 1884 in einen von Martin Haller geplanten neuartigen Bautypus: Den Dovenhof (Ecke Dovenfleet/Brandstwiete, 1967 musste er dem Spiegel-Haus weichen). Dieses erste Kontorhaus Deutschlands bot 9.000 Quadratmeter vermietbare Fläche. Ohlendorff betätigte sich als Aufsichtsratsmitglied verschiedener Reedereien, Banken und Versicherungsgesellschaften. Außerdem war er 31 Jahre lang Präsident der 1860 gegründeten Zoologischen Gesellschaft und bis 1926 Senior der Börse und der Hamburger Kaufmannschaft. 1873 wurde er nobilitiert und 1889 in den erblichen Freiherrenstand erhoben. Ausführliche Biographie
 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- seit 1943 ist in Volksdorf die nach ihm benannte Heinrich-von-Ohlendorff-Straße
- und seit 1948 Ohlendorffs Tannen
 
Literaturhinweise HeinrichOhlendorff.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Richard Ohnsorg  
Abbildung
Geboren 03. Mai 1876
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. Mai 1947
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Richard Ohnsorg, geb. 03.05.1876 in Hamburg, gest. 11.05.1947 ebd., Sohn des Architekten Hermann Ohnsorg. Nach Studium und Promotion zum Dr. phil. als Bibliothekar in Hamburg tätig. 1902 Gründung der "Gesellschaft für dramatische Kunst" in Hamburg, aus der 1919 die Niederdeutsche Bühne hervorging; deren Direktor bis 1945. Auf dem Gemälde dargestellt in dem Bühnenstück "Twee Kisten Rum" von Alma Rogge. 
Lokale Referenzen Ohnsorgweg, Groß Flottbek, seit 1950
 
Kategorien Kunst
Funktionen Intendant/in: -
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Karl August Ohrt  
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Geboren 20. Februar 1902
Geburtsort Schönwalde/Eutin 
Gestorben 05. Oktober 1993
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Karl August Ohrts plastisches Oeuvre war durch seinen Willen zum Einfachen und klar Gegliedertem geprägt, wies aber zugleich sein Streben nach Monumentalität auf. Seine bevorzugten Themen waren das Tanzen und Schweben, aber auch Tiergruppen dienten ihm als Motiv für seine Kunstwerke. Besonders bei der Darstellung von Vögeln sah er den Kontrast materieller Schwere und spiritueller Leichtigkeit vereint. Ab den 1950er Jahren stellte er abstrahiert figürliche Werke her, denen eine rhythmische Gliederung innewohnte. Im Laufe der Zeit differenzierte sich sein Oeuvre in einerseits in bronzene und steinerne Plastiken, die sich durch ihre blockhaften Volumina auszeichneten, andererseits in nahezu realistisch anmutende Figuren und Torsi. Die Gemeinsamkeit dieser beiden Tendenzen ist, dass Karl August Ohrt Spuren des Entstehungsprozesses sowie unebene Stellen an der Oberfläche der Gebilde stehen ließ. Ab den 1960er Jahren beschäftigte er sich mit Spannungen zwischen männlichen und weiblichen Formen. Den Schwerpunkt seiner Arbeiten, die im Rahmen von „Kunst am Bau“ entstanden, bildet die Kontrastierung von Skulptur und architektonischem Umfeld bei gleichem Ausgangsmaterial. Seine plastischen Arbeiten bereitete Karl August Ohrt mittels Entwurfs- und Werkzeichnungen vor, fertigte aber parallel dazu auch eigenständige Zeichnungen an. Letztere bestanden aus Naturstudien und Tierzeichnungen, aber auch aus Bildnissen sowie Akten, die an der griechischen Kunst orientiert waren. In seinen gezeichneten Tagebuchnotizen „Einfälle der Natu“r sind sowohl selbstständige künstlerische Formulierungen als auch Erinnerungsstützen für seine Plastiken vereint.

 
Lokale Referenzen Folgende Kunstwerke von Karl August Ohrt befinden sich im öffentlichen Raum Hamburgs: „Tanzende Mädchen“ (1935) im Stadtpark, „Schwanenpaar“ (1937) in der Kieler Straße, „Sich Schmückende“ (1940) in der Ottensener Hauptstraße, „Taufbecken“ (1941) in der Frohbotschaftskirche in Barmbek, „Schauermann“ (1950) in der Kastanienallee, „Relief“ (1950) in Palmaille. Folgende Arbeiten entstanden in Rahmen der Aufträge von „Kunst am Bau“: „Musizierender“ (1953) am Altersheim in Holstenkamp, „Schwanenpaar“, „Fischreihergruppen“, „Möwen“ (alle 1958) auf dem Gelände der Grindelhochhäuser, „Fliegender Mann“ (1959) am Flughafen in Fuhlsbüttel, „Erinnerungsmahl für die Hamburger Flut“ (1962), „Platzgestaltung mit 3 Bronzen“ (1974) in Mümmelmannsberg, „6 Backsteinstelen“ (1977) am Norbert-Schmidt-Platz und „Blaues Tor“ (1974) am Chirurgie-Gebäude in Eppendorf.  
Lebensbeschreibungen Karl August Ohrt.pdf
Literaturhinweise Karl August Ohrt.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Bildhauer/in: -
Maler/in: -
Zeichner/in: -
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Karl (Johann) Opfermann  
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Geboren 28. September 1891
Geburtsort Rödding (Nordschleswig) 
Gestorben 07. März 1960
Todesort Ahrensburg 
Kurzbiographie

Karl Opfermann war sowohl als Bildhauer als auch als Graphiker tätig. Bereits in seiner Ausbildung an der Flensburger Werkschule zeigt sich seine Neigung zum Material Holz. Besonders durch seine Verbindung zu Richard Luksch fand er zur formschönen Eleganz der Wiener Schule, die in Frühwerken und Tierplastiken um 1930 sichtbar ist. Nach dem ersten Weltkrieg fertigte er vorwiegend expressive Holz- und Linolschnitte an, welche von seiner Kriegserfahrung sowie der Hoffnung auf einen Neubeginn geprägt sind. Ab 1920 entwarf er zahlreiche Graphiken, die zum einen in Zeitschriften wie „Sturmreiter“ und „Der Leib“ als auch in Büchern von Wilhelm Niemeyer und Karl Lorenz Büchern veröffentlicht worden waren. Zum anderen im Rahmen von Künstlerfestalmanache, dem Hamburger Künstlerbund und der „Tafelrunde“ von Hans Waldemar Fischer Verbreitung fanden. Zu dieser Zeit fand in seinem Stil eine expressive Vereinfachung der Einzelformen statt. Auch ließ er die Schnitte des Hohleisens bei seinen Skulpturen sichtbar, wodurch diese denen von Karl Schmidt-Rottluff und Ernst Barlach ähnelten. Karl Opfermann versah diese Plastiken mit charakterisierenden Titeln, wie „Not der Zeit“ und „Elend“1923 zeigte sich in seinem künstlerischen Werk ein Übergang zu einem formalen Klassizismus. Im Anschluss daran stellt er kleinere Arbeiten in dekorativer oft humoristischer Art sowie weibliche Tanzfiguren mit glatter Oberfläche und grazilen Bewegungen her.  In den 1930er Jahren fertigte er zunehmend Athletenfiguren an. 

 
Lokale Referenzen Kunstwerker von Karl Opfermann befinden sich in den Sammlungend er Hamburger Kunsthalle, des Museums für Kunst und Gewerbe sowie der Hamburger Sparkasse. Zudem befinden sich folgende Arbeiten des Künstlers im öffentlichen Raum Hamburgs: „Ehrenmal“ (1921) am Moorwerder Norddeich, „Ehrenmal“ (1922) in der Georgkirch, „Brunnenfigur“ (1928) in der Schule Langenfort, „Plakette Burgenhagen“ (1929) im Johanneum, „Büste G. E. Lessing“ (1929) an der Universität Hamburg, „Sechs männliche Monumentalfiguren“ (1930) am Haus des DHV (heute DAG-Gebäude), „Zwei Mandolinenspielerinnen“ (1931) im Ohlsdorf Krematorium, „Mähnenrobbe“ (1933) in Stadtpark, „Adler“ (1933) in der Wentorf-Kaserne, „Gestühl mit Ritzzeichnung“ (1946) im St.Katharinen-Chor, „Pinguin-Brunnen“ (1952) in der Billstedt Schule Steinadlerweg 26 und „Ziegenpaar“ (1956) im Wandsbeker Rathaus.  
Lebensbeschreibungen Karl Opfermann.pdf
Literaturhinweise Karl Opfermann.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Bildhauer/in: -
Grafiker/in: -
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Johannes filius Oseri  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1300 - 1316
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Carl von Ossietzky  
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Geboren 03. Oktober 1889
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. Mai 1938
Todesort Berlin 
Kurzbiographie Carl von Ossietzky war ein einflussreicher linksliberaler Publizist der Weimarer Republik. Er wuchs im Hamburger Arbeiterviertel auf und genoss nur wenig schulische Bildung. Trotzdem entwickelte sich Ossietzky auf Grund seines politischen Interesses und seines pazifistischen Engagements in den 1920er Jahren zu einem angesehenen und erfolgreichen Journalisten. Er schrieb für verschiedene Hamburger Zeitschriften, für die meisten großen Berliner Zeitungen seiner Zeit und ab 1926 für die renommierte „Weltbühne“. 1927 wurde er deren Herausgeber und blieb verantwortlicher Redakteur bei der politischen Wochenzeitschrift, bis er von den Nationalsozialisten verhaftet und in Konzentrationslagern interniert wurde. An den Folgen der Haft starb Carl von Ossietzky 1938. 1936 erhielt er den Friedensnobelpreis. Die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek trägt heute seinen Namen. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Carl von Ossietzky“. 
Lokale Referenzen
Carl von Ossietzky war in Hamburg Mitglied der Freimaurer-Loge "Menschentum". In Berlin gehörte er der Loge "Zur Morgenröte" an, in der auch Kurt Tucholsky Mitglied war.
 
Spuren in Hamburg:
- in Jenfeld ist seit 1947 die nach ihm benannte Ossietzkystraße
- in St. Georg ist seit 1989 der Carl-von-Ossietzky-Platz
- am Eingang seiner Hamburger Wohnung, Grindelallee 1, ist ein Stolperstein
- in Poppenbüttel ist das Gymnasium Carl von Ossietzky
- in der Rathausdiele ist an der Wand von ihm ein Portrait-Relief
- die Staats- und Universitätsbibliothek wurde am 22. März 1983 im Andenken an die Bücherverbrennung vor 50 Jahren durch die Nazis, umbenannt in: Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky
 
Lebensbeschreibungen Carl von Ossietzky.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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William Henry O'Swald  
Abbildung
Geboren 24. August 1832
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. Mai 1923
Todesort Blankenese 
Kurzbiographie William Henry O'Swald, geb. 24.08.1832 in Hamburg, gest. 07.05.1923 in Blankenese, Sohn des Hamburger Kaufmanns William O'Swald und der Hamburger Kaufmannstochter Lucia Adelheid Weigel. Heirat 25.09.1860 mit der Hamburger Kaufmannstochter Olga Ruperti. Jurist, Inhaber zahlreicher bürgerlicher Ehrenämter, seit 1869 Senator, 1908 Bürgermeister von Hamburg, 1912 Niederlegung des Senatsamtes. 
Lokale Referenzen

O'Swaldkai, Kleiner Grasbrook,seit 1893

O'Swaldstraße, Horn, seit 1929

 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1869 - 1912
Bürgermeister/in: 1908 - 1909
Kaufmann/-frau: -
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Ludolph Otto  
Abbildung
Geboren 25. September 1681
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. März 1750
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 15.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
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Professor Dr. h.c. Werner Otto  
Abbildung
Geboren 13. August 1909
Geburtsort Seelow, Mark Brandenburg 
Gestorben 21. Dezember 2011
Todesort Berlin 
Kurzbiographie Prof. Dr. h.c. Werner Otto flüchtete nach dem zweiten Weltkrieg mit seiner Familie nach Hamburg, wo er zunächst eine Schuhfabrik gründete. Im August 1949 folgte die Gründung des „Werner Otto Versandhandel“, aus dem sich die heutige Otto Group entwickelte – eine von Hamburg aus weltweit tätige Unternehmensgruppe. Nur rund fünfzehn Jahre später, im Jahr 1965 gründete Werner Otto das Immobilienunternehmen Werner Otto Vermögensverwaltung GmbH, das heute unter dem Namen ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG firmiert und eines der erfolgreichsten europäischen Immobilienunternehmen ist. Daneben baute Werner Otto insbesondere das New Yorker Immobilienunternehmen Paramount Group, Inc. auf. Als Stifter trat Werner im Jahr 1969 mit der Gründung der "Werner Otto Stiftung" in Erscheinung. Diese fördert die medizinische Forschung in Hamburg. Darüber hinaus unterstützte Werner Otto diverse Projekte nicht nur in Hamburg, wo er beispielsweise auch die Neugestaltung des Jungfernstiegs unterstütze – er spendete zusammen mit seinem Sohn Alexander Otto 5 Millionen Euro. Werner Otto hat von der Universität Hamburg die Ehrendoktorwürde verliehen bekommen und die Freie und Hansestadt Hamburg würdigte Werner Otto mit dem Professorentitel. Er starb im Alter von 102 Jahren im Dezember 2011. Literaturhinweise/ Quellen: Stiftung „Lebendige Stadt“, Die Renaissance des Jungfernstieg“ Offizielle Webseite zu Werner Otto: www.werner-otto.de Webseite der Otto Group: www.ottogroup.com 
Lokale Referenzen Werner-Otto-Saal, Hamburger Kunsthalle Werner-Otto-Straße, 22179 Hamburg  
Kategorien Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Fritz Pahlke  
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Geboren 1904
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1987
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1904 geboren in Hamburg; 1922 Abitur an der Oberrealschule in Eimsbüttel; 1922 - 25 abgeschlossene Banklehre; 1925 - 26 Tischlerlehre bei der Hamburger Handwerkskunst, 1926 - 28 Hansische Hochschule für bildende Künste, Klasse Prof. Maetzig, Abt. Architektur; 1928 - 30 Technische Staatslehranstalten zu Hamburg, Lehrgang für Hochbau; 1931 -38 selbständiger Architekt als freier Mitarbeiter bei Architekt Paul Ihlers; 1938 Entwurfsbüro Hochbauamt der Baubehörde, Hamburg; 1939 - 45 Soldat und Architekt der Kriegsmarine; 1945-1946 Entwurfsbüro Hochbauamt; 1946 eigenes Büro; erster Auftrag: Englische Kirche in Hamburg von Kriegsschäden restauriert, Glinde: Lagerhäuser; 1948 - 1965 Partnerschaft mit Dr. Hans Günther Kadereit; 1968-1983 Auftrag von der Carl-Toepfer-Stiftung, als Nachfolger von Prof.Maetzig Errichtung von Barockhäusern in der Peter-und Neanderstraße; 1987 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen FritzPahlkeWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erwin Panofsky  
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Geboren 30. März 1892
Geburtsort Hannover 
Gestorben 14. Mai 1968
Todesort Princeton 
Kurzbiographie Ein "großer Mensch und Gelehrter“, ein "Lehrer mit genialem Profil und Charisma", ein "sprachsensibler Gedächtnisriese", ein "Prophet", der "Einstein der Kunstgeschichte" – Erwin Panofsky (1892-1968) ist als wissenschaftliche Ausnahmefigur in die Geschichte eingegangen. Die Grundlage für seine Karriere legte er in Hamburg: Kunsthallendirektor Gustav Pauli und der Privatgelehrte Aby Warburg hatten dafür gesorgt, dass der junge jüdische Gelehrte hier an der gerade gegründeten Universität Fuß fassen konnte. Im Umfeld Aby Warburgs und dessen "Kulturwissenschaftlicher Bibliothek" erhielt er entscheidende Impulse. Als erster Ordinarius für Kunstgeschichte begründete Panofsky hier eine neue Methode, die Ikonologie - also die Interpretation eines Kunstwerks aus seinem kulturhistorischen Kontext heraus. Wo sich die Kunstgeschichte bisher eher mit Stilkritik und Zuschreibungsfragen beschäftigt hatte, rückten damit große geistesgeschichtliche Horizonte in ihr Blickfeld. Panofsky wurde 1934 in die Emigration gezwungen. Nach einer kürzeren Lehrtätigkeit an der New York University und der Princeton University hatte er das Glück, an das gerade gegründete Institute for Advanced Study in Princeton berufen zu werden. Hier betrieb Panofsky jene geisteswissenschaftliche Grundlagenforschung, die seinen Ruf in alle Welt hinaus getragen hat. Immer aber hat er die gut dreizehn Jahre, die er in Hamburg verbracht hat, als "die glücklichsten und fruchtbarsten seines Lebens" bezeichnet. 
Lokale Referenzen

Der ehemalige Hörsaal C im Universitätshauptgebäude an der Edmund-Siemers-Allee ist seit dem Jahr 2000 nach Erwin Panofsky benannt.

 
Lebensbeschreibungen PanofskyErwin.Biographie.pdf
Literaturhinweise PanofskyErwin.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Wissenschaft
Funktionen Kunstgeschichtswissenschaftler/in: -
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Michael Pardo  
Abbildung
Geboren 18. Oktober 1818
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. April 1885
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Michael Pardo, geboren 18.10.1818 in Hamburg, gestorben 22.4.1885 ebd., Sohn des Jakob Pardo und der Angela Nehemias. Als Lehrer der portugiesisch-jüdischen Gemeinde in Altona tätig; zeitweilig in den Diensten des mecklenburgischen Großherzogs in Schwerin, dann als kaufmännischer Kommissionär in Venezuela. 1858 Rückkehr nach Hamburg; Mitbegründer der Neuen Sparcasse von 1864. Vermählt 13.10.1850 mit Esther Luria. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Industrieproduzent/in: -
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Johann Bernhard Paschen  
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Geboren 1734
Geburtsort Lübeck 
Gestorben 1816
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Kaufherr und Gutsbesitzer, herzoglich mecklemburgischer Finanzrat und dänischer Etatsrat
 
Der Sohn eines Lübecker Kaufmanns war verheiratet mit Friedericia Margaretha Elisabeth, geb. Moll (1748-1792). Ihre gemeinsame Tochter Henriette (1776-1837) heiratete Friedrich Philipp Victor von Moltke.
Im Alter von 62 Jahren gründete Paschen mit seinem Schwiegersohn das Handelshaus J.B. Paschen & Company im Steinhöft. Dort besaß er mehrere Häuser und Speicher. Er  saß im Direktorat verschiedener Versicherungen, und verhandelte für Hamburg mit Vertretern des Königreichs Hannover über Zollfragen. Vom Mai 1780 bis September 1781 war er Präses der Handelskammer Hamburg.
Bernhard Johann Paschen war Mitbegründer der "Hamburgischen Gesellschaft zur Beförderung der Künste und nützlichen Gewerbes" - der Patriotischen Gesellschaft.
 
Lokale Referenzen
Bernhard Johann Paschen war aktiver Freimaurer. Im Jahre 1774 bekleidete er in der Loge "Absalom zu den drei Nesseln" das Amt des Schatzmeisters. Von 1776 bis 1778 leitete er die Loge "Emanuel zur Maienblume" als ihr hammerführender Meister. Er wechselte zur Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" um sie in den Jahren 1778-1790 ebenfalls als hammerführender Meister zu führen.
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: Mai 1780 - September 1781
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Wilhelm David Otto Patow  
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Geboren 15. Februar 1847
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. April 1932
Todesort ebenda 
Kurzbiographie

Wilhelm David Otto Patow kam als erstes Kind des Weinhändlers Hermann Ferdinand Otto Patow (1818-1874) und seiner Frau Dorothea Sophie, geb. Cords (1824-1851) zur Welt. Großvater mütterlicherseits war David Andreas Cords (1784-1876), Inhaber der angesehenen Weinhandelsfirma D. A. Cords Söhne.

1861 begab er sich in eine Kaufmannslehre, die er bei G. J. H. Siemers erfolgreich absolvierte. Am 1. Oktober 1869 trat er im väterlichen Weinhandelsbetrieb H. F. O. Patow ein. Schnell machte ihn sein Vater mit den Eigenarten von Weinen und Spirituosen vertraut, womit er sich bald zum anerkannten Fachmann in diesem Metier entwickelte.

1870 brach der Krieg gegen Frankreich aus und Patow meldete sich als Freiwilliger. Er erlitt am 4. September einen schweren Unfall, bei dem ihn ein Güterwagen überrollte und seinen linken Unterarm abtrennte. Anfang 1871 nahm er die Arbeit wieder im väterlichen Betrieb auf. Unerwartet starb der Vater am 21. November 1874, woraufhin der 27-jährige Patow die alleinige Geschäftsführung übernahm. Am 5. Januar 1876 heiratete er Martha Courvoisier, die ihm bis 1910 vier Töchter und fünf Söhne zur Welt brachte.

Der Großväterliche Betrieb D. A. Cords Söhne wurde äußerst erfolgreich von Patow‘s Onkel Gerhard Julius Cords (1834-1914) geleitet. Er wollte sich beruflich zurückziehen, und bot daher Patow eine Teilhaberschaft an dem alten Familienunternehmen an. Per 1. Januar 1877 liquidierte er das väterliche Unternehmen H. F. O. Patow und stieg bei D. A. Cords Söhne ein.

Im Winter 1880 bittet ihn die Handelskammer an den streng geheimen Sitzungen zum anstehenden Zollanschluss teilzunehmen - es beginnt für ihn eine sehr lange Zeit der ehrenamtlichen Tätigkeit. Weil er zum 1. Januar 1900 in die Finanzdeputation wechselt, beendet er sein Engagement in der Handelskammer. Für die Finanzdeputation betätigt sich Patow bis zum 31. Dezember 1907 aktiv an vielen Großprojekten.

Die Weinhandelsgeschäfte entwickelten sich erfreulich. Aufgrund seiner Mitarbeit zur Umsetzung des Zollanschlusses war er mit seiner Firma D. A. Cords Söhne im Oktober 1888 einer der ersten Mieter im neu errichteten Freihafenspeicher Brook, Block E Nr. 9.

Im März 1895 wird Patow als Kandidat der Rechten für sechs Jahre in die Bürgerschaft gewählt. Bis 1916 wird er bei allen Wiederwahlen für den Verbleib im Stadtparlament bestätigt. Wegen des I. Weltkrieges verlängert sich seine letzte Wahlperiode bis zum 19. März 1919.

Am 23. September 1910 wird Patow auf Vorschlag von Bürgermeister Werner von Melle (1853-1937) in das Kuratorium der „Wissenschaftlichen Stiftung“ gewählt. In diesem Gremium betätigt er sich engagiert. Ab 1920 verwaltet er hier gemeinsam mit Dr. Kurt Siemers (1873-1944) die Finanzen.

Wilhelm David Otto Patow hatte sich immer äußerst aktiv in allen öffentlichen Gremien für die Entwicklung der Stadt Hamburg eingesetzt. Sein Engagement wirkte sich aus auf die Aufrechterhaltung des Stadttheaters, die Baupflege, den Stadtpark, den Neubau der Kunsthalle, den Naturschutzpark in der Heide, das Museum für Hamburgische Geschichte, das Museum für Völkerkunde, die Universität, sowie gegen den Schleppzwang auf der Alster und die Schwebebahn.

 
Lokale Referenzen
Im Foyer des Universitätsgebäudes an der Edmund-Siemers-Allee weist sein Namenseintrag an der rechten Säule auf seine Mitgliedschaft im Kuratorium der "Wissenschaftlichen Stiftung" (1910-1932) - verbunden mit materieller Schenkung - hin.
 
Nachrufe (Nekrologe) Nachruf W. D. O. Patow.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: März 1895 - 19. März 1919
Kaufmann/-frau: -
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